Bundeskanzler zu Besuch bei Niceshops

By no-reply@meinbezirk.at (Heimo Potzinger)

Interessiert: Fink (2.v.l.) und Schweiner (2.v.r.) informierten.“> 17 Jahre liege ein Besuch eines Bundeskanzlers im Bezirk zurück. Jetzt war es endlich wieder so weit. Auf Initiative und Einladung der Abgeordneten Cornelia Schweiner ließ sich Christian Kern von Firmengründer Roland Fink durch das Logistikzentrum von Niceshops in Saaz in der Gemeinde Paldau führen. Und der Kanzler war vom speziellen Modell des Onlinehandels angetan, bliebe doch auch – anders als etwa bei Amazon-Bestellungen – dem Staat was übrig.
Einen Umsatz von 18,5 Millionen Euro habe man 2016 erwirtschaftet. Man sei ein vergleichsweise kleines Unternehmen mit rund 100 Beschäftigten, stapelt Fink tief. Doch Bundeskanzler Kern war beeindruckt. Zum einen handle es sich laut Geschäftsführung um eines der größten E-Commerce-Unternehmen Österreichs – noch dazu mit einer 60-prozentigen Wachstumsrate – und zum anderen zahle Niceshops auch Steuern in Österreich, wie Kern zufrieden konstatierte. Viel zu lange habe man im Online-Geschäft das Feld den Amerikanern überlassen, so Fink. Kern: „Gut zu wissen, dass es dieses Modell gibt.“

„Steuerlücken schließen!“
Fast eine Million Pakete verlässt im Jahr das Lager. Die wichtigsten Märkte seien in dieser Reihenfolge Italien, Österreich, Deutschland und die Schweiz. In 12 Staaten sei man steuerpflichtig, was eine steuerrechtliche Herausforderung darstelle, so Fink. Die kontinuierliche Expansion – Wachstumstreiber seien zurzeit die E-Bikes – bedeute freilich mehr Jobs, größere Hallen und grundsätzlich ein Plus an Investitionen in vielen Bereichen. Was die Unterstützung durch die öffentliche Hand angehe, so führte Bundeskanzler Kern im Besonderen zusätzliche Investitionsförderungen und den neuen Beschäftigungsbonus in der Höhe von 2 Milliarden Euro für Unternehmen, die Inländer beschäftigen, ins Treffen. Darüber hinaus gelte es, in Europa Steuerlücken zu schließen.

Auch das Soziale ist „nice“
Apropos Jobs: Niceshops zahle über Kollektiv. Beim Recruiting achte man auf die Chancengleichheit für Frauen….

Source:: Meinbezirk.at

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