„Einen White Russian, aber bitte mit Muttermilch“

By Svea J. Held

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Wenn zwei Menschen Eltern werden wollen, verschieben sich einige Prioritäten in der Partnerschaft. Was man jahrelang versucht hat zu verhindern, sehnt man sich nun umso mehr herbei: Dass dieses verdammte Stäbchen zwei Striche anzeigt. Doch bis es so weit ist, sollte man die Zeit zu zweit genießen und vielleicht ein paar Cocktails über die Theke schieben.

Möchte man den zahlreichen Tipps und Gesundheitshinweisen Folge leisten, und das möchte man als verantwortungsbewusste Bald-Schwangere von heute natürlich, dann fühlt sich vieles an wie eine Henkersmahlzeit. Der letzte Cosmopolitan, das letzte Sushi, der letzte Eimer Kaffee. Auch ein Wochenendausflug ins schicke Sterne-Hotel wirkt wie ein inniger Abschied von der Zweisamkeit. Zusammen spontan sein, Seide und Cashmere tragen, ein ausgiebiges Kosmetikprogramm im Badezimmer genießen. Mit zweihundert über die Autobahn kacheln und dabei einem Thriller als Hörbuch lauschen. Die Nacht zum Tag machen oder schon mal mittags auf einen beruflichen Erfolg anstoßen. Ehrlich gesagt, finde ich mein, oder besser unser, Leben toll so wie es ist. Die Vorstellung auf vieles davon für eine ganze Weile verzichten zu müssen, macht mich ein wenig wehmütig. Und ja, ich habe auch Respekt davor mein Leben umstellen zu müssen. Aber trotz aller Umstellung möchte ich Ich bleiben und auch von der Partnerschaft soll man noch etwas spüren. Ist das machbar? Die Praxis wird es zeigen.

Doch was viel beängstigender ist, sind all die Schwierigkeiten von denen man liest, fängt man erst einmal an sich mit dem Thema zu beschäftigen. Angefangen mit den offenkundigen Empfängnisbehinderungen bei Paaren jenseits der 30. Die „fruchtbarsten Jahre“ sind bei Frauen im Alter zwischen 20 und 24 Jahren. Je älter Frauen werden, desto mehr sinkt die Wahrscheinlichkeit, Nachwuchs zu produzieren. Zwischen 30 und 35 liegt die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden nur noch bei 52 %, ab 35 geht es ganz übel bergab. Ungünstig ist nur, dass

Source:: The Huffington Post – Germany

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