Industrie 4.0: Auf der Hannover Messe dreht sich alles um die digitale Zukunft

Wer zur Hannover Messe (24. bis 28. April) gehen will, sollte vorher noch sein Englisch aufbessern. Denn auf der weltgrößten Industriemesse geht es fremdsprachig zu. Nicht mehr große Bagger und Kräne stehen im Mittelpunkt, sondern „Integrated Industry – Creating Value“, so das Leitthema.

Englisch ist die Kommunikationsbasis für die Informations- und Kommunikationstechnik (ITK). Das zeigt: in Hannover spielen fünf Tage lang Bits und Bytes eine wichtige Rolle. Und deshalb wird das Publikum in den nächsten Tagen in Hochfrequenz mit Anglizismen konfrontiert.

Industrie 4.0 ist Sammelbegriff für Digitalisierung

Das ist Teil des Marketings der Messemacher und der Aussteller. Sie wollen insbesondere Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen, die Bleche biegen oder Autositze polstern, dazu bringen, viel Geld für so etwas Virtuelles wie künstliche Intelligenz auszugeben. Die Deutsche Messe in Hannover hat schon vor einigen Wochen mit Stolz verkündet, dass auf dem Branchentreffpunkt „eine Rekordzahl von mehr als 500 Anwendungsbeispielen für Industrie 4.0“ gezeigt würden.

„Industrie 4.0“, die derzeit beliebteste Wortschöpfung der ITK-Branche steht inzwischen als Sammelbegriff für die Umwälzungen durch eine allumfassende Digitalisierung. Gern wird auch von der vierten industriellen Revolution gesprochen, um die Dringlichkeit zu betonen. Denn industrielle Revolutionen fegen bekanntlich alles weg, was vorher war.

Was steckt hinter dem PR-Geklingel? Laut einer Umfrage des ITK-Verbandes Bitkom bieten bereits vier von zehn IT-Anbietern Dienstleistungen und Produkte für die Industrie 4.0 an. Doch bei der Nachfrage hapert es noch. Eine große Mehrheit der Manager in Hightech-Unternehmen beklagt, dass in der Industrie die Umsetzung von Industrie 4.0 nur zögerlich angegangen wird. Auch die Deutsche Messe sieht, dass sowohl Großkonzerne als auch kleine Firmen „mit einer Vielzahl von technologischen Möglichkeiten konfrontiert sind,…Lesen Sie den ganzen Artikel bei mz-web

Source:: MZ – Wirtschaft

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.