Juicero: Nespresso für Saft: Warum Google Millionen für eine völlig nutzlose Saftpresse blechte

<a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.stern.de/digital/online/nespresso-fuer-saftwarum-die-hightech-saftpresse-juicero-gerade-einen-shitstorm-erlebt-7421542.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ >

Frisch gepresste Säfte und Smoothies liegen voll im Trend – in den an Fertigprodukte gewöhnten USA noch viel mehr als hier. Und auch der bequeme Kapsel-Kaffee à la Nespresso ist rund um den Globus sehr erfolgreich. Da lag es nahe, die beiden Trends miteinander zu verbinden. Das Ergebnis heißt Juicero. Und ist gleichzeitig lächerlich teuer und weitgehend nutzlos.

Das Prinzip ist schnell erklärt: Wie bei einer Nespresso-Maschine stellt man sich den Juicero getauften Hightech-Entsafter in die stylische Einbauküche. 400 Dollar (etwa 370 Euro) kostet der Spaß. Dann darf man sich die garantiert nicht biologisch abbaubaren Obst- und Gemüse-Pakete dazukaufen, aus denen die Maschine dann frischen Saft presst. Die Packs gibt es im Abo ab 30 Dollar die Woche, für satte fünf Portionen Saft.Grüne Smoothies

Frischer Saft aus dem Plastikpack

Wer nun an Krüge frisch gepressten Orangensaft denkt, wird aber enttäuscht: Eine Portion reicht für ein einziges Glas. Wer seine vierköpfige Familie jeden Tag mit frischem Saft versorgen will, ist also mit mindestens 180 Dollar dabei – jede Woche. Ein Schnäppchen. Vor allem, weil die Portionen nach etwa einer Woche ablaufen. Und man sie dann nur noch wegwerfen kann: Die Maschine akzeptiert selbst wenige Stunden abgelaufene Packs nicht mehr.

Kein Wunder also, dass die Investoren Juicero-Gründer Doug Evans die Bude einrannten. Schließlich schlägt bei der Kombination aus teurer Hardware und noch teureren Folgekosten jedes Investorenherz gleich schneller. 120 Millionen konnte Juicero so einsammeln, unter anderem stieg auch die Investment-Abteilung der Google-Mutter Alphabet ein. Gründer Evans verglich sich schon mal, ganz bescheiden, mit Apple-Ikone Steve Jobs. Aber jetzt gibt es Ärger.

Das sagt der Hersteller

Denn die Investoren bekamen einfach nicht, was versprochen wurde, berichtet „Bloomberg“. Zum einen sei die Maschine deutlich größer als behauptet, erklärte

Source:: Stern – Digital

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.