Macht Euch nichts vor: Echte Pressefreiheit gibt es nicht mehr

By Stefan Schmidt

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By John Bergman, CRE of CNA-NY. Übersetzt für ihn von Stefan Schmidt.

Der internationale Tag der Pressefreiheit war erst kürzlich und ich nahm den Tag zum Anlass einem größeren internationalen Medium die Brocken vor die Füße zu werfen. Wir berieten Manager dieser Online-„Zeitung“, eine Strategie für Deutschland zu entwickeln.

Ein niveauvolles Boulevardblatt sollte es werden, angepasst an die sehr spezfischen deutschen Verhältnisse. Doch mit jedem Tag wurden meine Sorgenfalten tiefer. Bis zu jenem Tag als wir schlagartig erfuhren, dass es nie die Absicht gab, ein gutes Blatt zu machen, sondern nur schnelles Geld mit reißerischem Unfug, keine Fake News, nein! Aber ziemlicher Stuss.

Hinzu kam, dass Finanziers im Hintergrund auftauchten, durchaus starke, die Artikel zu bestimmten Themen einforderten oder aber ihnen unliebsame mit einem Anruf löschen ließen. Einfach so. Ein Ruf aus der Zentrale des Geldgebers reichte und das Blatt nahm x-beliebige Artikel aus dem Netz.

Dabei ging es in 90% der Fälle um politische Artikel. Frei und „social“ war dort gar nichts. Stattdessen forcierte Themen zwecks Krawall zur Steigerung der Leserschaft, politische Zensur und ein unfreies Management. Übrigens, die Marionettenspieler saßen nicht in Russland und auch in keiner Regierungsorganisation. Sie kamen aus dem Herz der digitalen Wirtschaft des tiefen Westens.

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Es war einmal…

Wir halten uns als kleines, konservatives und unabhängiges Journalisten-Network in diesem harten New York jetzt schon unerwartet lange. Bedienen Themendienste, Medien in Europa, im Nahen Osten und in den Amerikas.

Meinen ersten Artikel habe ich für eine kleine Lokalzeitung auf einer mechanischen Schreibmaschine verfasst: der Polizeibericht. Es ging um geklaute Hühner und um kleine Einbrüche. Ich radelte also einmal in jeder Woche zur örtlichen Polizeistation, bekam eine Liste mit Vorfällen und pickte die interessantesten heraus.

Dabei schrieb ich ganz natürlich, es war vor langer Zeit, welcher Hautfarbe ein Täter

Source:: The Huffington Post – Germany

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