Heute wird SFV-Boss Peter Gilliéron für zwei weitere Jahre gewählt: «Ich bin ein glücklicher Präsident»

By Andreas Böni (Interview) und Benjamin Soland (Fotos)

SFV-Präsident Peter Gilliéron (64) über seine Wiederwahl, eine Vertragsverlängerung mit Vladimir Petkovic und warum er Gianni Infantino verteidigt.

Blick: Herr Gilliéron, Sie sind acht Jahre lang höchster Chef des Schweizer Fussballs. Am Samstag an der SFV-Delegiertenversammlung werden Sie für zwei Jahre wiedergewählt. Wie lange wollen Sie noch bleiben?
Peter Gilliéron
: In meinem Alter muss man froh sein, wenn man gesund ist und das machen kann, was einen interessiert, fordert und Freude macht. Ich fokussiere mich auf die zwei nächsten Jahre, sofern ich gewählt werde. Dann schauen wir weiter. Man muss auch erkennen, wann es Zeit ist zu gehen.

Arbeiten Sie eigentlich noch neben Ihren Fussballfunktionen?
Nein, ich bin nicht mehr als Jurist berufstätig und kann mich voll auf mein Amt beim SFV und das Uefa-Exekutivkomitee konzentrieren. Es ist ein riesiges Privileg, sich so für den Fussball engagieren zu dürfen, wenn man so viel Freude daran hat, wie ich. Und ich bin ein glücklicher Präsident. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich im SFV jemals so positive Momente wie in den letzten zwei Jahre erleben durfte. Die Nati ist erfolgreich, die Frauen-Nati fährt zur EM in Holland im Juni, die Junioren kommen nach, unsere Spiel- und Ausbildungsphilosophie ist neu lanciert. Auch im Breitenfussball ist die Zufriedenheit da, wie eine soeben veröffentlichte Studie belegt.

Gut, aber der wichtigste Faktor für Ruhe ist die Nati, die alle 5 WM-Qualifikationsspiele gewonnen hat.
Ja, nur Deutschland war so erfolgreich bisher. Und stolz macht mich auch, dass wir gegen die letzten drei Weltmeister in meiner Amtszeit zuletzt gute Resultate erreicht haben. Gegen Italien, Weltmeister von 2006, ein 0:0. Gegen Spanien, Weltmeister 2010, ein 1:0 an der WM. Und gegen Deutschland, den aktuellen Weltmeister, ein 5:3.

Trotzdem bleibt die WM-Quali heiss. Portugal sitzt uns im Nacken. Und provokativ gesagt: Eine Ausscheidung zu einer WM ist nicht mit der EM-Witz-Quali zu

Source:: Blick.ch – Sport

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