Brauchtum & Tradition bewahren

By no-reply@meinbezirk.at (Sandra Schütz)

Obfrau Ingrid Stacher mit LA Hermann Haller.“> BEZIRK KORNEUBURG. „Wir sind mit knapp 700 Mitgliedern der größte Frauenverein in Niederösterreich, wenn nicht sogar in Österreich“, erzählt Ingrid Stacher, Obfrau des Bäuerinnenvereins im Gebiet Korneuburg. Dabei zählen zu den Mitgliedern nicht nur Bäuerinnen. „Wir verstehen uns als Verein für die Frauen am Land, die bei uns aus jeder Ortschaft kommen. Der Bezug zur Landwirtschaft ist natürlich da, aber nicht alle praktizieren diese auch beruflich. Rund ein Drittel unserer Frauen sind hauptberufliche Bäuerinnen“, erzählt Stacher.
Einen großen Teil des Vereinslebens nimmt die Weiterbildung mittels Kursen in Anspruch. „Sehr beliebt sind unsere Kochkurse und Workshops rund um die Gesundheit. Auch Kreatives ist dabei.“ Auch eine große Tagesexkursion gibt es einmal im Jahr. „Da besuchen wir landwirtschaftliche Betriebe, wie etwa die Perlmuttdrexlerei im Waldviertel oder Ölmühlen und Weinbaubetriebe“, erzählt Stacher. Ein Highlight im Vereinsjahr ist die Bäuerinnenmesse, zu der heuer, bereits zum 13. Mal, Frauen aus allen Ortschaften des Bezirks zusammenkommen. „Sie findet diesmal am 25. August, 19 Uhr, in der Kirche in Würnitz statt.“

Kochbuch wird aufgelegt
Dem Bäuerinnenverein ist es ein großes Anliegen, alte Traditionen und Brauchtum zu bewahren. „Derzeit gibt es in unserer Gruppe sogar zwei aktive Seminarbäuerinnen, die auf Grund spezieller Ausbildungen unterrichten dürfen“, erklärt die Obfrau.
Und auch an einem ganz tollen Projekt wird derzeit gearbeitet: „Wir haben vor rund 20 Jahren ein Mehlspeisenkochbuch herausgebracht, das aber vergriffen ist. Wir sind dabei, es zu überarbeiten und zu ergänzen. Denn mittlerweile wollen unsere Frauen das Buch auch für ihre Töchter haben“, freut sich Obfrau Ingrid Stacher über das große Interesse.

Auf Tuchfühlung mit der Landwirtschaft
Eigentlich war es eine Idee aus Oberösterreich, die dem Bäuerinnenverein im Gebiet Korneuburg so gut gefallen hat, dass man sie gleich selbst umsetzte. „Wir besuchen…

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St. Jakob investiert 350.000 Euro in besseres Licht

By no-reply@meinbezirk.at (Wolfgang Kofler)

St. Jakobs Bürgermeister Heinrich Kattnig: 350.000 Euro für besseres Licht

ST. JAKOB (kofi). St. Jakob geht ein Licht auf. Genau genommen sind es sogar ein paar Hundert Lichter. Denn die Rosentaler Gemeinde wird bis Ende 2018 fast komplett auf LED-Beleuchtung im öffentlichen Raum umstellen.

Enormer Aufwand
Der Kostenaufwand ist enorm: Knapp 350.000 Euro werden benötigt, wie Bürgermeister Heinrich Kattnig der WOCHE bestätigt: „Die Hälfte zahlen wir aus dem eigenen Budget, die anderen 50 Prozent kommen von der Kommunalen Bauoffensive des Landes Kärnten.“ Rund 300 Beleuchtungskörper sollen in Summe ausgetauscht werden.

Zwei Jahre Vorbereitung
Administrativ vorbereitet wurde das Riesenprojekt in den vergangenen zwei Jahren, in den kommenden Tagen soll es in einer eigenen Gemeinderatssitzung endgültig abgesegnet werden. Am Ende werden 90 Prozent der bestehenden Lichtanlagen der Gemeinde auf die neue Technik umgerüstet sein.

Qualität und Kosten
Warum sich St. Jakob diese Ini-tiative antut? „LED-Lampen haben viele Vorteile“, sagt Kattnig: „Zum einen ist das Licht besser, was in Bereichen von Schutzwegen wichtig ist. Zum anderen sind die Stromverbrauchs-Ersparnisse beachtlich.“ Nach sieben Jahren, so die Berechnungen, sollen sich die Investitionen durch den geringeren Verbrauch gerechnet haben. Ab dem achten Jahr wird effektiv Geld gespart.

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