Hepatitis-Erkrankte haben häufig keine Ahnung von ihrer Infektion

By Annette Dönisch

Hepatitis ist vielen ein Begriff und dennoch wissen die meisten Erkrankten nichts von ihrer Infektion, berichtet die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Sie fordert deshalb stärker gegen die Lebererkrankung vorzugehen.

„Wenn die Menschen nicht behandelt werden, sind sie in Lebensgefahr“, sagt Gottfried Hinrschall, der Leiter des WHO-Hepatitis-Programms. Jährlich erliegen 1,34 Millionen Menschen dem Virus. Laut WHO sind dies genauso viele Tote wie durch Aids und Tuberkulose.

Das Gefährlich: Hepatitis löst schwere Krankheiten aus

Erst spät bermerken Erkrankte Hepatitis. Die Lebererkrankung — häufig eine Entzündung — kann aber schwere Folgen nach sich ziehen wie eine Leberzirrhose oder Leberkrebs. Von der Infektion wisse aber nur ein Bruchteil der Betroffenen — bei Hepatitis B sind es laut WHO neun Prozent, bei Hepatitis C sind es 20 Prozent.

Rund 326 Millionen Menschen sind weltweit infiziert. Auslöser der Krankheit sind Prellungen oder Blutstau sowie der Austausch von Körperflüssigkeiten mit einem Infizierten. Deshalb erkranken viele Dorgensüchtige an Hepatitis, weil sie sich Nadeln teilen und darüber anstecken. Auch über Blut, Sperma und Speichel wird Hepatitis übertragen.

Die gute Nachricht: Mehr als 95 Prozent aller Hepatitis C-Erkrankungen können innerhalb von zwei bis drei Monaten geheilt werden. Bei Hepatitis B ist zwar eine lebenslange Therapie notwendig, dafür gibt es dagegen eine Impfung.

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Source:: Business Insider.de

Mann baut in zwei Jahrzehnten eine riesige Arche – so sieht sie von Innen aus

By Niklas Scheuble

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Falls die Niederlande je von einer großen Flut heimgesucht werden sollten, hat Johan Huibers bereits vorgesorgt. Der Niederländer hat – exakt nach den Vorgaben der Bibel – aus Angst vor einer Flut, eine riesige Arche gebaut.

Sie ist 130 Meter lang, 29 Meter breit und 23 Meter hoch. Platz für zwei Exemplare jeder Tierart, wie das bei Noah der Fall war, bietet sie jedoch nicht.

Das Innere der Arche kann besichtigt werden und es ist atemberaubend.

Zwanzig Jahre baute Huibers daran

Um den Ozean zu passieren, müsste sie aber von einem Transportschiff befördert werden. Aktuell liegt sie im Hafen von Dodrechet, südlich von Rotterdam, auf einer Plattform aus Stahl vor Anker. Bisher haben mehr als 280.000 Besucher die Arche besichtigt.

Zwanzig Jahre nahm das Projekt von Huibers in Anspruch, 2012 wurde die Arche fertiggestellt. Gekostet hat sie laut “Spiegel Online“ mehr als eine Million Euro.

Wie die Arche von Innen aussieht, seht ihr oben im Video.

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Source:: The Huffington Post – Germany

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Ihr Ex-Freund hat sie erstochen: Hätte ein Gericht den Tod von Anna (26) verhindern können?

By Uschi Jonas

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Die 26-jährige Anna ist von ihrem Ex-Freund gestalkt und tyrannisiert worden. Bereits am 17. März musste die Polizei anrücken. Nach einer „häuslichen Auseinandersetzung“ hatte die Polizei ein 14-tägiges Kontaktverbot erlassen, wie die „Bild-Zeitung“ berichtet.

Doch Annas Ex-Freund ließ nicht von ihr ab. Das Kontaktverbot lief am 3. April aus. Drei Tage später bedrängte er Anna im Straßenverkehr mit seinem Auto. Daraufhin versuchte die 26 Jahre alte Krankenpflegerin ein weiteres Kontaktverbot beantragen. Doch ihr Antrag wurde abgewiesen.

Von Seiten des zuständigen Gerichts in Aschaffenburg heißt es: „Die Antragstellerin hat ihren Antrag nach dem Gewaltschutzgesetz, am 7.4.2017, darauf gestützt, dass sie von ihrem früheren Lebensgefährten verfolgt und belästigt werde. Das Gericht hat den Antrag abgewiesen, weil es die tatbestandlichen Voraussetzungen des § 1 GewSchG nicht als gegeben angesehen hat.“ Weiter heißt es dort, dass Anna keine Adresse des Antraggegners, sprich ihres Ex-Freundes, angeben konnte.

Zwei Tage später war Anna tot

Zwei Tage später, am 9. April, war Anna tot. Autofahrer fanden einen verunfallten BMW auf der A3 zwischen Würzburg und Aschaffenburg. In dem Wagen: Der Ex-Freund und auf dem Beifahrersitz die leblose Anna, offenbar erstochen.

Warum die beiden überhaupt gemeinsam in dem Wagen saßen, konnten die Ermittler bislang nicht klären. Auch Annas Ex-Freund kann nicht mehr dazu befragt werden: Kurz nach dem Unfall befreite er sich aus dem Wagen und sprang von der Autobahnbrücke in den Tod.

Annas Familie kann nur schnelle Aufklärung gewünscht werden. „Wir planen Wochen und Monate voraus. Dabei sind es Sekunden und Minuten, die unser Leben entscheiden“, beginnt die Todesanzeige für die Krankenschwester. Und weiter: „Sinnlos wurde das Liebste aus unserem Leben genommen.“

(pb)

Source:: The Huffington Post – Germany

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