Liefern lassen: Wir sind die Roboter

By Susanne Baller

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/digital/technik/lieferdienstwir-sind-die-roboter-7766440.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ >

Guten Tag, darf ich mich vorstellen? Ich bin ein Lieferroboter. Vielleicht haben Sie mich schon einmal gesehen. Ich rolle über Hamburgs Bürgersteige, in menschlicher Begleitung. Einen Handler, so nennen wir die „Mitläufer“, nehme ich mit, damit er oder sie neugierige Fragen beantworten kann. Nicht, dass ich mich beschweren will, ich bin ja ganz gern in Gesellschaft. Aber ich finde, es wirkt immer ein bisschen uncool, wenn jemand hinter mir herläuft. Unser Schöpfer will es so, denn unsere Sicherheit ist für ihn das Wichtigste. Das kommt natürlich auch den Menschen zugute. Wir warten deshalb an Einfahrten oder vor Ampeln lieber länger, als dass wir ein Risiko eingehen. Dino, ein Mensch und unser Teamleiter, sagt, dass es noch nie einen Unfall gab. Darauf sind wir sehr stolz!

Ob wir irgendwo arbeiten dürfen, entscheiden die Städte beziehungsweise Kommunen selbst, dazu gehört schon ein bisschen visionäre Kraft – und die fehlt manchen Menschen einfach. „Was für eine Verschwendung! So eine kleine Kiste befördert drei, vier Pakete und dann muss auch noch jemand mitgehen?“, solche Äußerungen müssen sich unsere Handler manchmal anhören. Die Leute können sich nicht vorstellen, was wir ihnen in Zukunft alles abnehmen werden. Eine Idee ist etwa, dass wir Ihre Einkäufe nach Hause tragen. Eine Truppe von uns könnte dafür bei Ihrem Supermarkt parken und Sie mieten uns einfach – für einen Euro oder so. Während Sie dann unbeschwert nach Hause schlendern, tragen wir, was Sie eingekauft haben. Bis zu 15 Kilo können wir befördern. Wäre das nicht cool? Und wie lässig Ihre Kinder das finden werden! „Mama, nehmen wir einen Roboter?“, höre ich sie schon fragen. Denn schon heute bestellen manche Familien nur eine Pizza, weil sich die Kinder so freuen, wenn wir sie liefern.

Ein bisschen reden können wir auch

<a target="_blank" rel="nofollow" title='Starship-Lieferroboter: "Ihre Lieferung ist da!"' href="https://www.stern.de/digital/technik/starship-lieferroboter-ihre-lieferung-ist-da-7769086.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Starship-Lieferroboter

Unsere

Source:: Stern – Digital

iPhone: Ist das der wahre Grund, warum Ihr iPhone langsamer wird?

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/digital/smartphones/iphone-akkuist-das-der-wahre-grundwarum-ihr-iphone-langsamer-wird7782622.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ >

Es ist ein altbekanntes Phänomen: Im Laufe der Zeit werden Smartphones immer träger. Für Aufgaben, die sie beim Kauf noch pfeilschnell erledigen, brauchen sie mit der Zeit immer länger. Besonders unter iPhone-Käufern ist daher der Verdacht verbreitet, dass Apple die Smartphones mit Absicht langsamer macht. Das scheint tatsächlich der Fall zu sein. Doch Apple hat wohl einen guten Grund dafür.

Der wahre Schuldige ist nämlich der immer weiter schwächelnde Akku, will ein iPhone-Nutzer herausgefunden haben. Sein iPhone 6s sei in den letzten Wochen immer langsamer geworden, beklagte sich Nutzer „TeckFire“ bei Reddit. Dann habe er das 6s seines Bruders benutzt – und verblüfft festgestellt, dass es deutlich schneller war. Obwohl beide das aktuelle iOS 11 benutzten, dass er zunächst für das Schlappmachen verantwortlich gemacht hatte. Nach einigem Herumsuchen entschied er sich, den Akku zu ersetzen. Und tatsächlich war es wieder deutlich schneller als vorher. Die Theorie des Users: Apple scheint den Prozessor des iPhone mit schwächelndem Akku zu drosseln, so sein Schluss.<a target="_blank" rel="nofollow" title="Längere Laufzeit: Ihr iPhone geht zu früh aus? So kalibrieren Sie den Akku neu" href="https://www.stern.de/digital/smartphones/iphone-akku-kalibrieren-so-gehts-7098922.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>iPhone Akku kalibrieren_11.10

iPhone-Nutzer kennen das Problem

Der Post erzeugte eine gigantische Reaktion. Auch andere Nutzer konnten „TeckFires“ Erfahrung bestätigen. Zudem wiesen viele auf eine Rückrufaktion des iPhone 6s hin. Apple hatte viele der Geräte wegen defekter Batterien ersetzt, dann den Fehler aber über ein Software-Update behoben. <a target="_blank" rel="nofollow" title="Mysteriöser Fehler: Geht Ihr iPhone immer bei 30 Prozent Akkuladung aus? Sie sind nicht allein!" href="https://www.stern.de/digital/smartphones/iphone-geht-immer-bei-30-prozent-akkuladung-aussie-sind-nicht-allein7218108.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ target=“_blank“>Die betroffenen iPhones gingen einfach aus, wenn der Prozessor zu stark belastet wurde. Der Verdacht: Apple löste das Problem einfach, indem man die Rechenkerne drosselte, wenn die Batterie zu schwach war.

Auf „TeckFires“ Beschreibung würde das durchaus passen. Er hatte sein iPhone mit dem Benchmark-Tool Geekbench geprüft, also einem Programm, dass die Performance misst. Dabei machte es vor

Source:: Stern – Digital

Streaming-Experiment: Wie geht es weiter? Netflix will Serien interaktiv machen

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/digital/online/netflix-will-uns-entscheiden-lassenwiestranger-thingsund-coweitergehen-7782574.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ >

Netflix gibt Nutzern testweise die Möglichkeit, den Handlungsverlauf in Sendungen mitzubestimmen. Zunächst wurde bei einigen Kinderserien damit experimentiert, Zuschauer zwischen alternativen Wendungen entscheiden zu lassen. Demnächst sollen solche interaktiven Elemente auch in Programmen für Erwachsene ausprobiert werden, kündigte Netflix-Produktchef Greg Peters an.

„Wir wollen herausfinden, wie Interaktivität bei Erwachsenen funktioniert“, sagte Peters. Möglicherweise wollten sie sich auch nur im Wohnzimmer entspannen und nicht mit ihrem Fernseher interagieren.
„Wir kennen die Antwort noch nicht.“ Eine Möglichkeit für die Zukunft wäre auch, verschiedenen Nutzern gleich unterschiedliche Varianten einer Sendung zu präsentieren, ohne dass sie selbst etwas entscheiden müssten. „Eventuell wollen Erwachsene nichts selber aussuchen, aber vielleicht wird diese Idee eines personalisierten Geschehens funktionieren“. Das ganze sei zugleich noch sehr spekulativ, schränkte Peters ein.

<a target="_blank" rel="nofollow" title="Jahresrückblick: Diese Netflix-Serien machten uns 2017 süchtig – und diese schauten wir heimlich weiter" href="https://www.stern.de/digital/homeentertainment/netflix-jahresrueckblickdas-waren-die-besten-serien-2017-7777172.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Netflix JahresrückblickMehr Auswahl bei Serien

Im Kinderprogramm habe der Online-Videodienst immerhin die Erfahrung gemacht, dass sich Zuschauer zum Teil deutlich länger mit interaktiven Sendungen beschäftigten, weil sie noch die verschiedenen Entwicklungs-Möglichkeiten durchspielten.

Netflix könnte auch ausprobieren, Inhalte auf dem Smartphone im Vertikal-Format zu zeigen, sagte Peters. „Wir versuchen gerade herauszufinden, wie man damit auf die richtige Art experimentieren kann.“ Mit Blick auf eine weitere Verbesserung der Bildauflösung über das heutige 4K-Format hinaus mit dem vor allem in Japan favorisierten 8K-Video zeigte sich der Netflix-Produktchef dagegen skeptisch. „Man muss zum Beispiel einen riesengroßen Fernseher haben, um einen Vorteil erkennen zu können. Ich würde unsere Zeit und Energie lieber dafür aufwenden, an besseren Farben, Helligkeit, Bildwiederholungsraten und sichtbaren Darstellungsfehlern zu arbeiten.“ Japanische Elektronikkonzern und Sender wollen 8K-Übertragungen mit 16 Mal mehr Bildpunkten als beim klassischen Full-HD zu den Olympischen Spielen 2020 etablieren <a target="_blank" rel="nofollow" title='Netflix-Trailer: "Dark": die deutsche Antwort auf "Stranger Things"' href="https://www.stern.de/kultur/tv/netflix-dark-trailerdie-deutsche-antwort-aufstranger-things7759414.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Netflix DARK Offizieller Trailer

Source:: Stern – Digital

Neue Software: Facebook will Suizide mit Künstlicher Intelligenz verhindern

Immer wieder kommt es in sozialen Netzwerken zu dramatischen Szenen, in denen Menschen ihre suizidalen Gedanken teilen. Oder schlimmer: diese in die Tat umsetzen. Seit anderthalb Jahren gibt es bei Facebook die Live-Streaming-Funktion „Facebook Live“ und mit ihr häufen sich die Fälle, in denen Nutzer sich vor den Augen hunderter User umbringen.

Zur Erkennung von Suizid-Absichten seiner Nutzer will das Unternehmen nun verstärkt künstliche Intelligenz einsetzen. Entsprechende Software soll Einträge, aber auch Livestreams von Nutzern schneller nach Hinweisen auf Suizid absuchen und dann Mitarbeiter des Netzwerks benachrichtigen.

Dabei komme eine „Technologie zur Erkennung von Mustern“ zum Einsatz, erläuterte der Facebook-Vizechef für Produktmanagement, Guy Rosen, in einem Blog. So solle etwa die Frage, ob es jemanden nicht gut gehe, als mögliches Alarmzeichen registriert werden.

Facebook entwickelte Suizid-Meldesysten

05-Facebook startet Messenger App für Kinder unter 13 Jahren-5668544876001Auf einer Pressekonferenz im Februar hatte Facebook-Chef Mark Zuckerberg beklagt: „Es gab schrecklich tragische Ereignisse – wie Suizide, manche davon live übertragen, die hätten verhindert werden können, wenn jemand bemerkt hätte, was vor sich geht, und das schneller gemeldet hätte.“ Zur besseren Vorbeugung solcher Geschehnisse könne künstliche Intelligenz beitragen.

Schon vor zwei Jahren unternahm das soziale Netzwerk erste Schritte, um die Zahl der Suizide zu verringern. Über ein Meldesystem konnten Nutzer sich direkt an Facebook wenden, wenn Freunde öffentlich Selbstmordgedanken teilten. Die eintreffenden Meldungen wurden dann von Teams gesichtet. Erschien ein Hinweis ernsthaft, wurde der betroffene Nutzer von Facebook kontaktiert und auf Hilfsangebote aufmerksam gemacht.

Im Ernstfall werden Einsatzkräfte geschickt

23: Facebook lässt diskriminierende Werbung zu – 705905f9c6c28e30So sammelte Facebook über Jahre hinweg Inhalte, die von Nutzern als bedenklich markiert wurden und konnte daraus die neue Software entwickeln, die suizidale Gedanken selbstständig

Source:: Stern – Digital

«Kingdom Come – Deliverance»: Rollenspiel als Mittelalter-Simulation

Ursprünglich über Kickstarter finanziert, ist „Kingdom Come – Deliverance» inzwischen zu einem epischen Rollenspiel angewachsen. Wir konnten das im Februar erscheinende Game bei einem Event in München für rund 4 Stunden anspielen.

Übersicht: Darum gehts in „Kingdom Come – Deliverance»

Das Game versetzt den Spieler zu Beginn des 15. Jahrhunderts nach Böhmen. Heinrich, der Sohn eines Schwertschmieds, gerät mitten in die Auseinandersetzungen des intriganten Adels. Nach dem Tod von König Karl IV besteigt sein Sohn Wenzel IV den Thron. Doch dieser ist naiv und zeigt wenig Interesse am Amt. Ganz anders sein Halbbruder Sigismund, der den König entführen und das Land plündern lässt. In dieser Zeit verliert Protagonist Heinrich seine komplette Familie. Um Rache zu üben, stellt er sich in den Dienst des Herrn Radzig Kobyla, der den lokalen Widerstand gegen Sigismund anführt.

Trailer zu „Kingdom Come – Deliverance»

Gameplay: So spielt sich „Kingdom Come – Deliverance»

Während unseres Anspieltermins durchlaufen wir als Heinrich die militärische Ausbildung, bevor es in eine Schlacht geht und danach als eine Art Undercover-Agent in ein mittelalterliches Kloster. Soviel vorneweg: „Kingdom Come – Deliverance» ist keine Kampfsimulation mit etwas Story dazu. Das Umgekehrte ist der Fall: In umfangreichen Dialogen erfährt Heinrich mehr über die aktuelle politische Lage, die äusserst pikant ist. Denn neben allen politischen Intrigen ist da auch noch die Kirche, die ihren Einfluss geltend machen will. Dies führt zu spannenden Situationen, die das Spiel als Element seiner Story verarbeitet.

Wer sich für die Geschichte näher interessiert, kann in einem umfangreichen Kodex mehr zu den historischen „Influencern» erfahren. Daneben darf man natürlich auch mit der einfachen Dorfbevölkerung Gespräche führen, wobei sich die mittelalterlichen Wutbürger wahlweise über die Obrigkeiten, die Invasoren oder die Flüchtlinge beklagen.

Komplexes und forderndes Kampfsystem

Während der Ausbildung erlernt der Spieler das relativ komplexe Kampfsystem. So darf man mit der Waffe auf fünf verschiedene

Source:: Blick.ch – Digital

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