Schärfere Inhalte-Prüfung: EU-Ausschuss stimmt für Leistungsschutz und Uploadfilter

Der Rechtsausschuss des Europaparlaments hat sich für die umstrittene Einführung von Upload-Filtern ausgesprochen. Außerdem soll bei der europaweiten Urheberrechtsreform ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage eingeführt werden.

Beide Vorhaben erhielten in einer Abstimmung im maßgeblichen Ausschuss eine knappe Mehrheit. Kritiker sehen in den möglichen Neuregelungen eine Gefahr für das freie Internet.

Grundlage des Entwurfs, über den der Rechtsausschuss abstimmte, war ein Gesetzesvorschlag, den der damalige EU-Digitalkommissar Günther Oettinger 2016 vorgelegt hatte. Aller Voraussicht nach wird das Plenum im Juli darüber entscheiden, ob das Parlament in Verhandlung mit den EU-Staaten darüber tritt. Diese tendieren sowohl zu Uploadfiltern als auch zum Leistungsschutzrecht. Die Bundesregierung lehnt Uploadfilter hingegen ab.

Für das Leistungsschutzrecht, das in ähnlicher Form bereits in Deutschland besteht, hatten sich in den vergangenen Jahren vor allem Verlegerverbände stark gemacht. Demnach sollen Portale wie Google News künftig nicht mehr ohne Erlaubnis Überschriften oder kurze Ausschnitte von Pressetexten in ihren Ergebnissen anzeigen dürfen. Die Abgeordneten stimmten am Mittwoch nur mit einer Stimme Mehrheit dafür.

Der verantwortliche Berichterstatter des Ausschusses Axel Voss (CDU) sprach von einer guten Ausgangssituation für die Verhandlungen mit den EU-Ländern. „Rechteinhaber müssen fair entlohnt werden.» Eine Einigung mit den EU-Staaten sei noch vor der Europawahl im Mai 2019 möglich.

Deutliche Kritik kam hingegen von den Grünen und der SPD. Auch die FDP und die Linke lehnen die möglichen Neuregelungen ab. Das Leistungsschutzrecht werde die Position von Urhebern nicht stärken, sagte der SPD-Europaabgeordnete Tiemo Wölken. Kleine Verlage würden dadurch sogar geschwächt. „Damit diese überhaupt eine Online-Leserschaft finden, sind sie darauf angewiesen, von Suchmaschinen gelistet zu werden.»

Die Verlegerverbände BDZV und VDZ widersprachen dem: „Die positive Entscheidung des Rechtsausschusses ist nicht nur für große, sondern auch für kleinere und mittlere Verlagshäuser, die angesichts der Marktdominanz großer Online-Plattformen dringend eine Rechtsgrundlage für ihre Geschäftsmodelle benötigen, von entscheidender Bedeutung», sagte

Source:: Stern – Digital

«Vampyr» im Test: Den Beisser plagen viele Gewissensbisse

Beissen oder helfen: Vor diesem Dilemma steht der Arzt und Neovampir Jonathan Reid in „Vampyr» viele Male. Die spannende Ausgangslage wird im Rollenspiel leider nur halbherzig umgesetzt. Wir haben den etwas zahnlosen Titel getestet.

Informationen zu „Vampyr
Plattformen PC, PS4 und Xbox One
Release 05.06.2018 (Schweiz)
Preis 59.95 Franken (PC) bei Steam, 59.90 Franken (PS4) bei PSN, 59.00 Franken (Xbox One) bei Xbox live
Alter ab 18 Jahren
Wertung 7 von 10 ausgelutschte Einwohner

Übersicht: Darum gehts in „Vampyr»

London im Jahr 1918: Während sich das britische Imperium von den Folgen des Ersten Weltkriegs erholt, bricht in der Hauptstadt die tödliche spanische Grippe aus. Für den Arzt Jonathan Reid bedeutet das eigentlich richtig viel Arbeit. Doch ihn plagt ein noch viel grösseres Problem. So erwacht er eines Tages als Vampir, der nicht nur wie zunächst vermutet im Traum, sondern auch in echt seine Schwester zu Tode gebissen hat. Nach einer tiefen Depression macht er sich daran herauszufinden, wer hinter dem Komplott steckt. Sein Weg führt ihn kreuz und quer durch London, wobei ihm seine Lust nach Blut keine Ruhe lässt.

Trailer zu „Vampyr»

Das hat uns gefallen

Raffiniertes Konzept

Wie für ein Rollenspiel typisch, erhält Jonathan für verschiedene Aktionen Erfahrungspunkte, mit denen sich neue Fertigkeiten oder mehr Lebensenergie erwerben lassen. In „Vampyr» gibts die meisten Punkte, wenn der Held eine der über 60 mit Hintergrundgeschichten ausgestatteten Figuren beisst und so ins Jenseits befördert. Allerdings hat dies auch Nachteile: So geht mit jedem Charakter ein Teil der Story des Spiels flöten. Zudem verschlechtert sich der Zustand der vier Quartiere im Spiel, was zum Tod von weiteren Figuren und dem Auftauchen gefährlicher Monster führen kann. Verzichtet man hingegen komplett auf blutige Nahrung, bleibt Jonathan über das ganze Spiel hinweg ziemlich schwach. Und als ob dem noch nicht genug wäre, besitzt jede Figur bis zu fünf Geheimnisse, die es durch Gespräche oder Beobachtungen herauszufinden gilt.

Source:: Blick.ch – Digital

Smartphone-App: Warum der Facebook Messenger jetzt Ihr Datenvolumen leersaugt

By Malte Mansholt

Obwohl die Deutschen am liebsten über Whatsapp chatten, nutzen sehr viele Menschen immer noch Facebooks Chat-App Messenger. Schließlich hat man nicht immer jede Telefonnummer zur Hand, auf Facebook ist aber nahezu jeder zu finden. Ab nächster Woche könnte der Messenger aber von vielen Smartphones verbannt werden. Facebook hat Videowerbung in die Chat-App eingebaut.

Und die wird inklusive Ton automatisch abgespielt. Dabei nervt sie nicht nur Nutzer und Umfeld, sondern verbraucht auch noch das Datenvolumen des Smartphone-Nutzers. Seit Montag erhalten die ersten Nutzer das neue „Feature“, erklärte Facebook-Manager Stefanos Loukakos dem Tech-Portal „Recode“. Auf Anfrage erklärte Facebook, dass die Werbung ab jetzt auch bei deutschen Nutzern auftauchen kann.<a target="_blank" rel="nofollow" title="Praxis-Tipp: Facebook: So einfach chatten Sie auf dem Smartphone auch ohne Messenger" href="https://www.stern.de/digital/smartphones/facebook-nachrichten-ohne-messenger-app-lesenso-geht-s-7476518.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Facebook Messenger ohne App nutzen_10.55

Video frisst Datenvolumen

Für die Nutzer ist automatisch abgespielte Videowerbung gleich zweifach ärgerlich. Zum einen dürften die zwischen den Nachrichten in der Inbox platzierten Clips durch Bild und Ton einfach stören, zum anderen verbrauchen sie unterwegs das Datenvolumen. Wie viele Daten für einen Clip verbraucht werden, ist aktuell noch unklar. Da Videos aber besonders datenhungrig sind und viele deutsche Mobilfunknutzer immer noch mit einem Gigabyte Inklusivvolumen und weniger auskommen müssen, dürfte sich die Werbung schnell schmerzlich bemerkbar machen.

Auf Anfrage erklärte uns Facebook, dass die Autoplay-Werbung wie andere Videos in den Einstellungen der entsprechenden App einschränken lässt. So kann man sie etwa nur über Wlan oder gar nicht automatisch abspielen. Die Standard-Einstellung ist aber die Kunden unfreundlichste: Kümmern sich die Nutzer nicht, werden die Werbeclips auch über Mobilfunk automatisch abgespielt.

Facebook sieht kein Problem

Bei Facebook sieht man die Maßnahme nicht als Problem. „Unsere Top-Priorität ist die Nutzererfahrung“, behauptete Loukakos gegenüber „Recode“. Man habe die Nutzung des Messengers im Auge, sollte die automatisch abgespielte Videowerbung Nutzer vergraulen, werde man sie wieder abstellen. „Als wir normale

Source:: Stern – Digital

Smartphone-App: Warum der Facebook Messenger jetzt ihr Datenvolumen leersaugt

By Malte Mansholt

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/digital/smartphones/facebook-messenger-saugt-jetzt-ihr-datenvolumen-leer-mit-videowerbung-8133420.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ >

Obwohl die Deutschen am liebsten über Whatsapp chatten, nutzen sehr viele Menschen immer noch Facebooks Chat-App Messenger. Schließlich hat man nicht immer jede Telefonnummer zur Hand, auf Facebook ist aber nahezu jeder zu finden. Ab nächster Woche könnte der Messenger aber von vielen Smartphones verbannt werden. Facebook hat Videowerbung in die Chat-App eingebaut.

Und die wird inklusive Ton automatisch abgespielt. Dabei nervt sie nicht nur Nutzer und Umfeld, sondern verbraucht auch noch das Datenvolumen des Smartphone-Nutzers. Seit Montag erhalten die ersten Nutzer das neue „Feature“, erklärte Facebook-Manager Stefanos Loukakos dem Tech-Portal „Recode“. Auf Anfrage erklärte Facebook, dass die Werbung ab jetzt auch bei deutschen Nutzern auftauchen kann.<a target="_blank" rel="nofollow" title="Praxis-Tipp: Facebook: So einfach chatten Sie auf dem Smartphone auch ohne Messenger" href="https://www.stern.de/digital/smartphones/facebook-nachrichten-ohne-messenger-app-lesenso-geht-s-7476518.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Facebook Messenger ohne App nutzen_10.55

Video frisst Datenvolumen

Für die Nutzer ist automatisch abgespielte Videowerbung gleich zweifach ärgerlich. Zum einen dürften die zwischen den Nachrichten in der Inbox platzierten Clips durch Bild und Ton einfach stören, zum anderen verbrauchen sie unterwegs das Datenvolumen. Wie viele Daten für einen Clip verbraucht werden, ist aktuell noch unklar. Da Videos aber besonders datenhungrig sind und viele deutsche Mobilfunknutzer immer noch mit einem Gigabyte Inklusivvolumen und weniger auskommen müssen, dürfte sich die Werbung schnell schmerzlich bemerkbar machen.

Auf Anfrage erklärte uns Facebook, dass die Autoplay-Werbung wie andere Videos in den Einstellungen der entsprechenden App einschränken lässt. So kann man sie etwa nur über Wlan oder gar nicht automatisch abspielen. Die Standard-Einstellung ist aber die Kunden unfreundlichste: Kümmern sich die Nutzer nicht, werden die Werbeclips auch über Mobilfunk automatisch abgespielt.

Facebook sieht kein Problem

Bei Facebook sieht man die Maßnahme nicht als Problem. „Unsere Top-Priorität ist die Nutzererfahrung“, behauptete Loukakos gegenüber „Recode“. Man habe die Nutzung des Messengers im Auge, sollte die automatisch abgespielte Videowerbung Nutzer vergraulen, werde man sie wieder abstellen. „Als wir normale

Source:: Stern – Digital

Oppo Find X total randlos: Da sieht das iPhone X alt aus

By Lorenz Keller

Oppo gehört zu den grössten chinesischen Handybauern. Das Find X soll nun die Welt erobern – und das mit randlosem Display ohne Notch und verstecktem Kameramodul.

2016 war Oppo in China die meistverkaufte Marke mit 18 Prozent Marktanteil. Letztes Jahr lag der Hersteller mit 17 Prozent auf Platz 2 hinter Huawei. Zusammen mit der Schwestermarke Vivo (15 Prozent Marktanteil in China) dominiert man den heimischen Markt.

Nun soll auch der Rest der Welt erobert werden. Vivo macht an der Fussball-WM in Russland massiv Werbung – und Oppo trumpft mit seinem Flaggschiff auf, das die Konkurrenz in den Schatten stellt, aber auch kein Billig-Modell ist.

Das neue Modell mit Namen Find X hat einen riesigen 6,42-Zoll-Amolded-Display – ist aber gar nicht so gross. Denn 93,8 Prozent der Fläche sind von Screen bedeckt. Der Rand rund um den Bildschirm ist sehr dünn – und zwar auf jeder Seite. Auf einen Notch verzichtet Oppo, Kameras und Sensoren sind anderswo untergebracht.

Damit kommen Gadgets-Fans dem Traum vom Handy, das vorne nur aus Screen besteht, einen grossen Schritt näher. Und Oppo stellt mit dem Handy fast alle Konkurrenten in den Schatten, die deutlich dickere Ränder und/oder einen Notch haben – also einen Einschnitt im Screen für Kamera und Sensoren.

Das Oppo Find X ist voll ausgestattet, aber auch teuer

Allerdings ist das chinesische Smartphone weder qualitativ noch preislich in irgendeiner Art billig. 999 Euro kostet das Find X, wenn es im August nach Europa kommen soll. Offiziell vorerst nach Holland, Frankreich, Italien und Spanien. Aber garantiert auch als Importgerät in die Schweiz.

Dafür gibts dann bei der Technik auch alles, was momentan bei den Android-Smartphones angesagt ist. Der neuste Snapdragon 845 Prozessor mit 8 GB Arbeitsspeicher. Aussergewöhnlich sind die integrierten 256 GB Speicher. Und auch der Akku mit 3730 mAh ist überdurchschnittlich.

Source:: Blick.ch – Digital

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