Mehrere Serien abgesetzt: Erfolgreicher denn je – trotzdem ändert Netflix seine Strategie

By Christoph Fröhlich

<a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.stern.de/digital/online/netflixerfolgreicher-denn-je-trotzdem-aendert-der-konzern-die-strategie-7548228.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ >

Es war eine gewagte Wette, doch sie hat sich für Ted Sarandos ausgezahlt: Im März 2011 sicherte sich der heute 52-jährige Chief Content Officer (quasi der Verantwortliche für alle Inhalte) im Namen von Netflix die Rechte an der Politserie „House of Cards“ – ohne je auch nur eine Pilotfolge gesehen zu haben. Er verließ sich bei der Kaufentscheidung nicht nur auf sein Bauchgefühl, sondern auch auf Daten, die der Streamingdienst im großen Stil über seine Nutzer sammelt. „House of Cards“ wurde ein unglaublicher Erfolg und zur Blaupause des ganzen Konzerns.

Netflix wächst, der Gewinn kaum

Mittlerweile ist Netflix eine feste Größe im weltweiten Filmzirkus. Gefühlt im Wochentakt stehen neue Eigenproduktionen zum Abruf bereit. Hollywood-Stars geben sich die Klinke in die Hand: Brad Pitt, Tilda Swinton, Drew Barrymore, Jake Gyllenhaal, Keanu Reeves, Selena Gomez. Auf der San Diego Comic Con zeigte der Konzern nun den Trailer für sein nächstes Blockbusterprojekt, den Fantasy-Action-Streifen „Bright“. Die Hauptrolle spielt Will Smith, mit Kosten von 100 Millionen Dollar ist es der bislang teuerste Netflix-Film überhaupt.<a target="_blank" rel="nofollow" title='Netflix-Serie: Das sind die Stars aus "Stranger Things" – ohne 80er-Jahre-Styling' href="http://www.stern.de/kultur/tv/stranger-things-auf-netflixdas-sind-die-stars-um-winona-ryder7013978.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>FS Netflix Stranger Things_10.50

Der Konzern scheint vor Kraft zu strotzen: Mit mehr als 100 Millionen Abonnenten und einem Umsatz von 2,5 Milliarden steht Netflix besser da als je zuvor. Nur eine Zahl passt nicht so recht in das Bild: Am Ende des Rekordquartals landeten nur 58 Millionen Euro Gewinn in der Kasse. Das sind zwei Prozent des Umsatzes. Das zwingt Netflix zu einem Strategiewechsel.

Wen interessieren schon Zahlen?

Lange Zeit galt für Ted Sarandos und Netflix-CEO Reed Hastings nur eine Devise: Wachstum um jeden Preis. Im großen Stil sicherte man sich vielversprechende Serien, Filme und Dokumentationen, auch wenn sie noch so nischig waren. Die Einschaltquoten seien ohnehin nicht

Source:: Stern – Digital

US-Navy: Trump stellt modernsten Flugzeugträger der Welt in Dienst

US-Präsident Donald Trump hat am Samstag den modernsten Flugzeugträger der Welt in Dienst gestellt. In einer Zeremonie auf dem Marinestützpunkt Norfolk (Virginia) pries er die amerikanische Militärmacht, die von keiner anderen übertroffen werde – „und mit jedem Tag unserer Regierung werden wir stärker und besser“. Diese Stärke werde durch den neuen Flugzeugträger symbolisiert, so Trump weiter. Wenn das Kriegsschiff am Horizont erscheine, „dann werden unsere Feinde vor Angst zittern“.

Die „USS Gerald R. Ford“ – benannt nach dem 38. Präsidenten der USA – ist der erste Flugzeugträger einer neuen Klasse seit der Nimitz-Serie, das heißt, ihr Design ist das erste neue seit mehr als 40 Jahren. Der US-Marine zufolge verfügt das rund 335 Meter lange atomgetriebene Schiff unter anderem über ein hochmodernes elektromagnetisches Katapultsystem zum Start von Flugzeugen und über weitaus mehr elektrische Kapazitäten als frühere Flugzeugträger.

Flugzeugträger kommt mit weniger Besatzung aus

<a target="_blank" rel="nofollow" title='"USS Gerald R. Ford": Zurück zum "gottverdammten" Dampfantrieb – Trump will Flugzeugträger umrüsten' href="http://www.stern.de/digital/technik/zurueck-zum-dampfantrieb-donald-trump-passt-der-modernste-flugzeugtraeger-der-usa-nicht-7456008.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Ford Trump_10.40Mit 2628 Matrosen sei die Besatzung geringer als bisher üblich – dank neuer Technologien und Automatisierung. Insgesamt weise die „USS Gerald R. Ford“ mehr als 20 neue Systeme auf. Gekostet hat sie laut Medienberichten etwa 13 Milliarden Dollar (11,15 Milliarden Euro).
Geplant sind noch zwei weitere Flugzeugträger dieser Klasse, einer davon soll nach dem ermordeten Präsidenten John F. Kennedy benannt werden.

Die „USS Gerald R. Ford“ wird mehrere Jahre lang getestet werden. Die erste Mission ist nicht vor 2020 geplant.

Flugzeugträger China 2035

Source:: Stern – Digital

KI auf der Rüstungsmesse: Kalaschnikovs neuer Kampfroboter entscheidet selbst, ob er schießt – oder nicht

By Gernot Kramper

Russland prescht in Sachen Kampfroboter voran –ob es sich um ferngesteuerte Drohnen-Fahrzeuge oder eigenständig handelnde Maschinen handelt. Der Kreml sieht in den tödlichen Robotern eine militärische Schlüsseltechnologie.

Software und Sensoren

Nun hat auch die weltbekannte Marke Kalaschhnikov eine eigene Entwicklung vorgestellt. Es handelt sich um eine Art automatisierten Geschützturm – ein Kampfmodul, wie es die Firma nennt. Denkbar wäre ein stationärer Einsatz oder der Einbau in einem Mini-Panzer.

Über die Bewaffnung wurde nichts gesagt. Dem Firmenfoto nach zu schließen verfügt das Modul über ein schweres MG und einen automatisierten Granatwerfer. Die offene Zufuhr der Munition deutet darauf hin, dass es sich um ein reines Demonstrationsmodell handelt.

Der Nachrichtenagentur Tass sagte die Unternehmenssprecherin Sofiya Ivanova, dass Kalaschnikov eine Reihe von Produkten entwickle, deren Steuerung durch eine Künstliche Intelligenz auf Basis neuraler Netzwerke geschehe. Es soll sich um lernfähige Systeme handeln, die ihre Fähigkeiten aufgrund eigener Erfahrungen verbessern.

Schlüsselfaktor des Moduls sind daher die nicht sichtbare Künstliche Intelligenz und die Sensoren zur Beobachtung der Umgebung – Form und Bewaffnung sind eher zweitrangig. Ivanova sagte weiterhin, dass das Modul selbstständig beobachten soll und dann eigene Entscheidungen treffen könne. Sie kündigte eine Demonstration auf der Rüstungs-Ausstellung „Army-2017“ Ende August in Russland an.

Roboterkrieg kommt näher

<a target="_blank" rel="nofollow" title="Künstliche Intelligenz: Genosse Terminator: Russen-Roboter feuert mit beiden Händen" href="http://www.stern.de/digital/technik/terminator-aus-russlandroboter-fedor-kann-jetzt-mit-beiden-haenden-schiessen-7418748.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Russen Terminator, 23.15Die Ankündigung einer intelligenten Kampfmaschine, die zumindest vorführbereit ist, ist eine ganz neue Stufe. Im Jahr 2016 gab es Gerüchte, dass syrische Truppen in Nord-Syrien eine Stellung der Rebellen mit Hilfe russischer Roboter-Panzer einnehmen konnten. Abgesehen davon, dass diese Meldung nie unabhängig verifiziert werden konnte, handelte es sich – wenn es denn geschehen ist – um gesteuerte Drohnen-Panzer, die entweder gar nicht oder nur sehr eingeschränkt von einer eigenen künstlichen Intelligenz gesteuert wurden. Ähnliche Modelle von kleinen Drohnen-Panzern mit einem Steuerungsmodul wurden kurz darauf auf einer Rüstungsmesse für

Source:: Stern – Digital

Nintendo Switch: „Splatoon 2“ im Test: Kleckern statt klotzen

By Christoph Fröhlich

<a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.stern.de/digital/tests/splatoon-2farbschlacht-auf-der-nintendo-switch-im-test-7546826.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ >

Super Mario, Zelda, Donkey Kong – mit Nintendo verbindet man vor allem alteingesessene Marken und Videospielreihen. Mit „Splatoon“ wagten sich die Japaner 2015 auf neues Terrain vor. Mit Erfolg: Der kindertaugliche Shooter für die Wii U wurde ein Millionenseller. Am Freitag erscheint der Nachfolger „Splatoon 2“ für die Nintendo Switch. Wir haben das Spiel bereits getestet.

Rückkehr der Tintenkiller

Das Spielprinzip von „Splatoon 2“ ist im Wesentlichen identisch mit dem Vorgänger: Mit Hilfe einer Spritzpistole kann man Tinte verschießen, auf Knopfdruck verwandelt man sich in einen Mini-Tintenfisch und kann durch die bunte Flüssigkeit schwimmen. Im Standardmodus „Revierkampf“ gilt es, das gegnerische Team mit der eigenen Tintenstrahlkanone abzuschießen und gleichzeitig den Untergrund der Arena einzufärben. Die Spielzeit beträgt drei Minuten, dadurch ergeben sich schnelle, dynamische Duelle. Das Team mit der größten Fläche gewinnt bei Abpfiff. Es ist deshalb hilfreich, die Gegner zu erledigen – man kann aber auch ohne einen einzigen „Kill“ gewinnen.

Für jeden Abschuss und jeden Sieg gibt es Punkte, mit denen man Stufen aufsteigen kann. Damit bekommt man Zugang zu neuer Ausrüstung und besseren Waffen, etwa eine Malerrolle, mit der man Feinde im Nahkampf plattwalzen kann. Mit Stufe 10 gibt es Zugriff auf die sogenannten Rangkämpfe mit drei weiteren Spielmodi. Unterhaltsam ist etwa die Turmeroberung, bei der man einen fahrenden Turm in die eigene Basis geleiten muss. Auch der Horde-Modus „Salmon Run“, in dem man gemeinsam mehrere Wellen von Feinden überstehen muss, ist vielversprechend – denn auf höheren Stufen ist er wirklich knifflig.07-Drink statt Jump´n Run: Bar im Super-Mario-Style-5389164408001

Mehr Abwechslung wünschenswert

Die Grafik ist etwas schicker als beim Wii-U-Vorgänger, das Spiel läuft mit flüssigen 60 Bildern pro Sekunde. Auch Lags, das sind Verzögerungen der Synchronisation mit dem Server, haben wir nicht erlebt. Dafür muss man <a target="_blank" rel="nofollow" title="Nintendo"

Source:: Stern – Digital

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