Miriam Meckel und Ranga Yogeshwar: „Was passiert, wenn Maschinen intelligenter werden als wir selbst?“

By Nina Poelchau

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/digital/computer/was-passiertwenn-maschinen-intelligenter-werden-als-wir-selbstmiriam-meckel-und-ranga-yogeshwar-im-stern-gespraech-8132592.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ >

Miriam Meckel, die Herausgeberin der Wirtschaftswoche und einst jüngste Professorin Deutschlands, und der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar zählen zu den besonders intelligenten Köpfen der Republik. Beide setzen sich, zum Beispiel in ihren neuesten Büchern, mit dem Thema künstliche Intelligenz auseinander. Der stern hat sie zu Hause bei Ranga Yogeshwar in Hennef an einen Tisch geholt – und es entstand eine kontroverse Diskussion. <a target="_blank" rel="nofollow" title='Zukunft in 100 Sekunden: "Künstliche Intelligenz wird unsere Gefühle kennen – das wird alles verändern"' href="https://www.stern.de/wirtschaft/zukunft-in-100-sekunden/zukunft-in-100-sekunden-kuenstliche-intelligenz-wird-unsere-gefuehle-kennen7548384.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Zukunft_in_100_Sek-Künstliche-Intelligenz_17Uhr

Miriam Meckel steht der digitalen Zukunft aufgeschlossen gegenüber, sie kann sich vorstellen, dass eines Tages alle Gehirne mit einander verbunden werden können und es gelingt, nonverbal miteinander zu kommunizieren. Sie sagt im stern-Gespräch: „Ich könnte mir vorstellen, Teil eines Schwarms zu sein.“ Und: „Manches wird vielleicht besser und interessanter, als wir uns das im Moment vorstellen können“.

„Homo sapiens wird sich nicht abschaffen lassen“

Ranga Yogeshwar hält dagegen, wenn alle Hirne miteinander verknüpft wären, „dann würde sich das Individuum auflösen.“ Er warnt davor, den Konzernen, die sich auf künstliche Intelligenz spezialisiert haben, zu viel Raum zu geben und gutgläubig Zugang zu allen Daten zu ermöglichen. Eines Tages könnten die Roboter den Menschen überholen. Yogeshwar betonte aber seinen Optimismus: „Homo sapiens wird sich nicht abschaffen lassen. Da wird sich noch ganz viel tun“.

<a target="_blank" rel="nofollow" title='Zukunft in 100 Sekunden: "Dank künstlicher Intelligenz lernen Maschinen heute wie Kinder"' href="https://www.stern.de/wirtschaft/zukunft-in-100-sekunden/zukunft-in-100-sekundenkuenstliche-intelligenz-wird-die-zukunftstechnologie-7818188.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Künstliche Intelligenz_11.10

Das komplette Gespräch lesen Sie im neuen stern

Source:: Stern – Digital

Reform des Urheberrechts: EU-Parlament berät über Leistungsschutz und Uploadfilter

Im Europaparlament wird heute über eine umstrittene Reform des europäischen Urheberrechts abgestimmt.

Im Mittelpunkt der emotional geführten Debatte steht die Einführung eines sogenannten Leistungsschutzrechts, durch das Verleger wie bereits Musik- oder Filmproduzenten ein Recht an geschützten Inhalten bekommen sollen. Dies besteht in ähnlicher Form bereits in Deutschland, ist aber sehr umstritten. Die von der EU-Kommission vorgeschlagene Reform soll das Urheberrecht in Europa vereinheitlichen und an das Internet-Zeitalter anpassen.

Konkret sollen Suchmaschinen wie Google künftig nicht mehr ohne Erlaubnis Überschriften oder kurze Ausschnitte von Pressetexten in ihren Suchergebnissen anzeigen dürfen. Vor allem Verlegerverbände hatten sich dafür in den vergangenen Jahren stark gemacht und gefordert, dass Zeitungen und Zeitschriften mit anderen Medien gleichgestellt werden müssten.

28 Chefredakteure deutscher Tageszeitungen drängten am Dienstag in einen Brief an die deutschen Europaabgeordneten auf ein EU-weites Leistungsschutzrecht: „Wir sehen mit großer Sorge, dass die Finanzierung der Arbeit der Redaktionen zunehmend in Frage steht, weil kommerzielle Unternehmen Schlagzeilen, Textausschnitte oder ganze Artikel aus den digitalen Angeboten der Pressehäuser übernehmen, ohne hierfür zu zahlen», hieß es in dem Schreiben. Die Presse brauche jedoch den „gleichen robusten Schutz, der Film, Fernsehen und Musik schon lange zugestanden wird».

Rudolf Thiemann, Präsident des Verbands deutscher Zeitschriftenverleger, betonte auf dpa-Anfrage: „Professioneller Journalismus ist die beste und wichtigste Reaktion auf Polemik und Falschinformationen im Internet. Weil die Verlage mit ihren Investitionen für diese Leistung garantieren, müssen Dritte an der Ausbeutung besser als bisher gehindert werden können.»

Kritiker hingegen sehen den freien Informationsfluss im Netz eingeschränkt. Der Grünen-Abgeordneten Julia Reda zufolge dürften dem aktuellen Vorschlag zufolge künftig auch Privatpersonen keine Vorschauen mehr auf Zeitungstexte auf Internet-Plattformen wie Facebook posten. Sie sieht deshalb die Meinungs- und Informationsfreiheit gefährdet. Der Hauptgeschäftsführer des Digitalverbands Bitkom, Bernhard Rohleder warnte: „Das EU-Parlament ignoriert die schlechten Erfahrungen aus Deutschland und

Source:: Stern – Digital

Sartphone-Gadget: Popsocket: An diesem Gadget führt kein Weg vorbei

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/digital/popsocketdas-steckt-hinter-dem-angesagten-smartphone-accessoire-8131908.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ >

Was noch vor ein paar Jahren der Selfie-Stick war, das ist heute das Popsocket. Der kleine Sockel für das Smartphone ist mittlerweile fast überall. Im Gespräch mit dem US-Wirtschaftsmagazin „Forbes“ erklärte Erfinder David Barnett, dass er alleine im vergangenen Jahr mehr als 35 Millionen Stück in 40 Ländern verkauft habe. An diesem Erfolg dürften auch zahlreiche Stars nicht ganz unschuldig sein.

Immer mehr Promis zeigen sich mit dem Trend-Accessoire. Ob Tennis-Star Serena Williams, die Schauspiel-Stars Jared Leto („Dallas Buyers Club“), Reese Witherspoon („Wild“) und Emma Roberts („American Horror Story“) oder Top-Model Gigi Hadid – sie alle schwören auf Popsocket. Doch woher kommt das Trendteil – und warum ist es so beliebt?

So wurden Popsockets erfunden

Um Popsockets zu verwenden, bedarf es keinerlei technischer Kenntnisse. Es handelt sich um einen ausfahrbaren Sockel, der sich ganz einfach auf die Rückseite eines Smartphones kleben lässt. Paraglider 11.20Das Handy lässt sich so nicht nur besser halten, auch Selfies gelingen deutlich einfacher. Das Risiko, dass ein Gerät plötzlich aus der Hand fällt, nur weil man mit dem Daumen versucht, die obere linke Bildschirmecke zu erreichen, fällt weg.

Barnett selbst kam die Idee bereits 2010. Er tüftelte an einer Lösung, um endlich dem ständigen Verknoten seiner Kopfhörer in der Hosentasche Herr zu werden. Schließlich brachte er zwei Knöpfe auf der Rückseite seines Smartphones an und wickelte das Kabel darum. Wenige Monate später hatte er die Idee schließlich ausgebaut und die Webseite für Popsockets ging 2014 an den Start.

Darum sind die Gadgets so beliebt

Simpel, modisch, praktisch und günstig: Das sind die Erfolgsfaktoren des Gadgets. Zwar gibt es auch teurere Varianten, doch viele Popsockets sind bereits ab knapp 13 Euro zu haben. Zudem sind sie leicht zu bedienen.

Source:: Stern – Digital

Berliner Musikdienst: Soundcloud bringt Werbekampagne für Musiker nach Deutschland

Der Berliner Musikdienst Soundcloud weitet eine Kampagne, die den Wert der Plattform für Musiker demonstrieren soll, auf Deutschland aus.

Bei „First on Soundcloud» werden ausgewählte Künstler, die ihre Karriere bei Soundcloud starteten, von dem Dienst besonders stark in den Vordergrund gestellt. Aus Berlin sind das Claptone, Jan Blomqvist, Lotic und Peggy Gou. Soundcloud wolle mit der Kampagne auch die Vielfalt des Angebots auf der Plattform demonstrieren, sagte der seit vergangenem August amtierende Firmenchef Kerry Trainor.

Soundcloud sieht sich als eine andere Plattform als Streaming-Dienste wie Spotify oder Apple Music, weil es neben den allgemeinen Song-Katalogen auch mehr direkt von Künstlern hochgeladene Inhalte gibt. Im Rahmen der Kampagne können beliebige Musiker ihre Titel mit dem Hashtag „#SCFIRST» auf die Plattform bringen und sich Hoffnungen auf eine größere Verbreitung machen.

Soundcloud galt lange als ein großer Hoffnungsträger der Berliner Start-up-Szene, muste im vergangenen Jahr jedoch rund 40 Prozent der Arbeitsplätze streichen und die Büros in San Francisco und London schließen.

Source:: Stern – Digital

Umfrage: Bevölkerung sieht EU-Datenschutzverordnung skeptisch

Lediglich 17 Prozent der Menschen in Deutschland sind laut einer Studie davon überzeugt, dass ihre Daten durch die neue europäische Datenschutzgrundverordnung besser geschützt sind.

Die von Unternehmen, Behörden, Vereinen und Website-Betreibern veröffentlichten Erklärungen zum Umgang mit Daten empfinden demnach 65 Prozent der Befragten als zu umfangreich, kompliziert und unverständlich, teilte die European netID Foundation, Auftraggeberin der Studie, am Dienstag mit.

Das Inkrafttreten der DSGVO am 25. Mai habe dazu geführt, „dass das Internet mit Cookie-Hinweisen geflutet wurde», sagte Jan Oetjen, Vorsitzender des Stiftungsrats. Der Studie zufolge bestätigt jeder zweite Nutzer die Cookie-Hinweise mit „okay», ohne die Erläuterung zu lesen. Etwa ebenso viele Nutzer löschen die Cookies mindestens einmal wöchentlich. Dabei bleibe aber auch das Surferlebnis auf der Strecke, sagte Oetjen. „Denn bei jedem erneuten Besuch einer Seite müssen die Cookies wieder und wieder bestätigt werden.»

61 Prozent der Befragten glauben demnach, dass Unternehmen künftig ebenso viele Daten sammeln wie bisher, dies aber transparenter darstellen. Daran, dass die DSGVO Konsequenzen für die Geschäfte amerikanischer Internet-Unternehmen haben wird, glauben demnach 58 Prozent nicht. 63 Prozent wünschen sich von den neuen Regeln mehr Klarheit darüber, welche Daten erhoben werden. 45 Prozent der Befragten sprachen sich für einheitliche Lösungen aus, die ihre Einwilligungen auf allen Websites speichern und anwenden.

Die European netID Foundation wurde von Mediengruppe RTL Deutschland, ProSiebenSat.1 und United Internet (Web.de und GMX) gegründet und bietet den offenen Log-in-Standard netID ein, der eine Alternative zur Nutzung von großen US-Konzernen wie Facebook und Google bieten soll.

Source:: Stern – Digital

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