Replay Sessions: So verfolgen Webseiten jede Ihrer Bewegungen – wortwörtlich

By Malte Mansholt

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Stellen Sie sich folgende Situation vor: Jedes Mal, wenn Sie am Computer oder dem Smartphone surfen, zeichnet ein Fremder neben Ihnen sämtliche Mausbewegungen auf, schreibt mit, wie lange Sie wo hingesehen haben und was Sie in Textfelder eingegeben haben. Alles lässt sich lückenlos jederzeit wieder abspielen. Dann gibt er die Daten an Ihnen völlig Unbekannte weiter. Was gruselig klingt, ist längst Realität, zeigt eine aktuelle Studie. Nur, dass statt eines Menschen Programme aufnehmen.

Die sogenannten „Replay-Scripte“ stammen von Drittanbietern und dienen eigentlich dazu, die Benutzung von Webseiten zu optimieren. Etwa indem man beobachtet, wohin Nutzer am ehesten klicken. Weil aber auch hochsensible Informationen aufgenommen werden, stellen sie einen echten Privatsphäre-Albtraum dar. Zumal sie nicht auf halbseidene Seiten beschränkt sind: Eine Untersuchung mehrerer Doktoranden an der US-Elite-Uni Princeton fand sie auf 482 der 50.000 beliebtesten Seiten der Welt, auch große Unternehmen wie Microsoft und Adobe setzen sie ein. Facebook-Managerin packt aus 12.25

Selbst Gelöschtes wird gespeichert

Die Nutzer wissen meist von nichts – auch, weil die Seiten bei der Nutzung alles andere als transparent sind. Dabei kann man aus den Aufnahmen extrem viel über die Nutzer erfahren. Je nach Script wird teilweise jede eingegebene Information mitgeschrieben, selbst, wenn man sie später wieder löscht und nicht abschickt. Auch alle angezeigten Informationen werden aufgezeichnet. Ein Replay-Script bei einer Bank würde so nicht nur den Nutzernamen und das Passwort, sondern auch gleich den Kontostand und den gezeigten Verlauf mitschreiben.

Viele der Dienste übertragen die Daten dann auf ihre Server. Dabei werden die Daten oft nicht verschlüsselt – selbst wenn die Originalwebseite eine HTTPS-Verschlüsselung nutzt. Den meisten Betreibern scheint das Problem gar nicht bewusst zu sein. Auf Anfrage von „Wired“ antwortete der US-Händler Bonobos, man habe die Zusammenarbeit

Source:: Stern – Digital

Abo statt Gutschein: Achtung: Dieser Whatsapp-Kettenbrief lockt in die Abzock-Falle

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Wenn es etwas umsonst gibt, werden viele Menschen unvorsichtig. Kein Wunder also, dass Abzockmaschen immer wieder mit vermeintlichen Schnäppchen oder Gratis-Angeboten locken. Ein aktueller Kettenbrief bei Whatsapp und Facebook verspricht einen Einkaufsgutschein bei Rewe. Doch statt Gratis-Shopping gibt es im schlimmsten Fall ein teures Abo.

Satte 250 Euro soll man von Rewe bekommen, verspricht die Nachricht laut „Mimikama“. Der Absender ist in der Regel ein Bekannter. Klickt man auf den Link, landet man zunächst auf einer halbwegs seriös aussehenden Seite, die aber nicht von Rewe betrieben wird. Das Angebot dort klingt zu gut, um wahr zu sein: Für den Wert des Gutscheins soll man bei der Supermarkt-Kette gratis einkaufen dürfen – und muss dafür nur den Markt bewerten.

<a target="_blank" rel="nofollow" title="Beliebter Messenger: So erkennen Sie, ob Sie bei WhatsApp blockiert werden" href="https://www.stern.de/digital/so-erkennen-sieob-sie-bei-whatsapp-blockiert-wurden-7470324.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>WhatsApp_Block_9.40

Abofalle statt Gutschein

Um loszulegen, soll man nur einige Fragen beantworten, etwa zur Anzahl der Personen im Haushalt. Dann kommt der Grund, aus dem sich die Nachricht so rasant verbreitet: Den Gutschein bekommt nur, wer die Nachricht an zehn Freunde weiterleitet, heißt des dort.

Was danach passiert, unterscheidet sich von Nutzer zu Nutzer, berichtet „Mimikama“. Sobald man „Gutschein abholen“ tippt, öffnet sich eine neue Seite. Einige Opfer werden auf halbseidene Dating-Seiten weitergeleitet, andere sollen eine Flirt-App aus dem App Store oder Google Play laden oder an Pseudo-Gewinnspielen teilnehmen. Am schlimmsten ist die Abofalle: Dort werden verschiedene Apps angeboten, sobald man eine antippt, hat man sofort ein Abo abgeschlossen – und gleich noch auf das Rücktrittsrecht verzichtet. Wie teuer die Abos genau ausfallen, ist nicht bekannt.

Whatsapp-Kettenbrief: So sollten Sie reagieren

<a target="_blank" rel="nofollow" title="Messenger-Tipps: So hören Sie Whatsapp-Sprachnachrichten am besten" href="https://www.stern.de/digital/smartphones/whatsappso-hoeren-sie-sprachnachrichten-am-besten-ab-7526366.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>So hören Sie Whatsapp-Sprachnachrichten am besten_12.30Wer eine solche Nachricht erhält, sollte sie sofort löschen. Außerdem sollte man den Kontakt, von dem man die Nachricht stammt, über den Betrugsversuch informieren. Allgemein

Source:: Stern – Digital

Weitere Folgen in Planung: US-Polizisten jagen Gesuchte – mit makabarem „Haftbefehl-Bingo“

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/digital/online/us-polizisten-jagen-gesuchte-mit-makabaremhaftbefehl-bingo7756276.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ ><img width="150" src="https://image.stern.de/7756952/3×2-480-320/9c440d0f51195528a4eba56adc86b56c/bO/busted-bingo1-.jpg“>

Im US-Bundesstaat Tennessee hat ein Sheriff ein makaberes Spiel ausgerufen. Es heißt „Haftbefehl-Bingo“. Als Gastgeber moderiert er die Suche nach einer Person, gegen die ein Haftbefehl ausgesprochen wurde. Die Polizeistation plant sogar weitere Folgen.

Source:: Stern – Digital

Datensammeln: Ex-Manager packt aus: So skrupellos geht Facebook wirklich mit Ihren Daten um

By Malte Mansholt

Immer wieder steht Facebook wegen seines Umganges mit Nutzerdaten in der Kritik. Das soziale Netzwerk schnüffelt uns aus, verkauft die Daten weiter und schützt seine Nutzer nur unzureichend, lauten nur einige der Vorwürfe. Der ehemalige Manager Sandy Parakilas packt nun aus – und erhebt schwere Vorwürfe.

Dass Facebook nahezu alles über seine Nutzer weiß, ist nur der Anfang, schließlich ist es schlicht das Geschäftsmodell des Internet-Riesen. „Je mehr Daten (Facebook) anbietet, desto mehr Wert bietet es den Werbekunden“, erklärt Parakilas. Es sei kein Zufall, dass die Firma seit ihrem Börsengang auf einen Wert jenseits der 500 Milliarden Dollar angewachsen ist. „Das heißt aber, dass es keinerlei Anreiz gibt, die Sammlung der Daten und ihre Nutzung zu überdenken – außer, wenn es schlechte Presse oder Regularien gibt.“<a target="_blank" rel="nofollow" title="Jeder Nutzer hat noch ein Profil: Facebooks geheime Schattenprofile: Das Netzwerk weiß mehr über uns, als wir ahnen" href="https://www.stern.de/digital/online/facebookso-funktionieren-die-geheimen-schattenprofile-7698762.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Facebook Schattenprofil_15.20

Die Kunden sind egal

Wie egal Facebook der Schutz seiner Kunden ist, musste Parakilas selbst erleben. Bevor er Facebook 2012 verließ, leitete er dort ein Team, das die missbräuchliche Auswertung von Nutzer-Daten durch Dritte untersuchen sollte – weil der kommende Börsengang und schlechte Presse zum Datenschutz ein Problem wurden. Wirklich schützen sollte er die Nutzer aber nicht.

Dabei gab es wirklich schwerwiegende Eingriffe. Ein Entwickler beliebter Spiele erstellte etwa heimlich Profile von Kindern – ohne nach einer Genehmigung dafür zu fragen. Auf Parakilas‘ Anfrage hieß es schlicht, man würde die Datenschutzrichtlinien nicht verletzten. Überprüfen konnte er es nicht: Sobald die Firmen die Daten hatten, gab es für Facebook keinerlei Möglichkeit, den Umgang damit zu kontrollieren. Bei Tausenden Apps, die ganz selbstverständlich auch Zugriff auf persönliche Nachrichten und sämtliche Fotos verlangten, ist das ein echtes Problem. Lösen wollte Facebook es offenbar nicht.Facebook_Nachrichten_Trick

Unter den Tisch

Source:: Stern – Digital

Datensammeln: Ex-Manager packt aus: So skrupelos geht Facebook wirklich mit Ihren Daten um

By Malte Mansholt

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/digital/online/ex-manager-packt-ausfacebook-will-nichts-aendern-nur-schlechte-presse-loswerden-7706064.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ >

Immer wieder steht Facebook wegen seines Umganges mit Nutzerdaten in der Kritik. Das soziale Netzwerk schnüffelt uns aus, verkauft die Daten weiter und schützt seine Nutzer nur unzureichend, lauten nur einige der Vorwürfe. Der ehemalige Manager Sandy Parakilas packt nun aus – und erhebt schwere Vorwürfe.

Dass Facebook nahezu alles über seine Nutzer weiß, ist nur der Anfang, schließlich ist es schlicht das Geschäftsmodell des Internet-Riesen. „Je mehr Daten (Facebook) anbietet, desto mehr Wert bietet es den Werbekunden“, erklärt Parakilas. Es sei kein Zufall, dass die Firma seit ihrem Börsengang auf einen Wert jenseits der 500 Milliarden Dollar angewachsen ist. „Das heißt aber, dass es keinerlei Anreiz gibt, die Sammlung der Daten und ihre Nutzung zu überdenken – außer, wenn es schlechte Presse oder Regularien gibt.“<a target="_blank" rel="nofollow" title="Jeder Nutzer hat noch ein Profil: Facebooks geheime Schattenprofile: Das Netzwerk weiß mehr über uns, als wir ahnen" href="https://www.stern.de/digital/online/facebookso-funktionieren-die-geheimen-schattenprofile-7698762.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Facebook Schattenprofil_15.20

Die Kunden sind egal

Wie egal Facebook der Schutz seiner Kunden ist, musste Parakilas selbst erleben. Bevor er Facebook 2012 verließ, leitete er dort ein Team, das die missbräuchliche Auswertung von Nutzer-Daten durch Dritte untersuchen sollte – weil der kommende Börsengang und schlechte Presse zum Datenschutz ein Problem wurden. Wirklich schützen sollte er die Nutzer aber nicht.

Dabei gab es wirklich schwerwiegende Eingriffe. Ein Entwickler beliebter Spiele erstellte etwa heimlich Profile von Kindern – ohne nach einer Genehmigung dafür zu fragen. Auf Parakilas‘ Anfrage hieß es schlicht, man würde die Datenschutzrichtlinien nicht verletzten. Überprüfen konnte er es nicht: Sobald die Firmen die Daten hatten, gab es für Facebook keinerlei Möglichkeit, den Umgang damit zu kontrollieren. Bei Tausenden Apps, die ganz selbstverständlich auch Zugriff auf persönliche Nachrichten und sämtliche Fotos verlangten, ist das ein echtes Problem. Lösen wollte Facebook es offenbar nicht.Facebook_Nachrichten_Trick

Unter den Tisch

Source:: Stern – Digital

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