Riva Audio im Test: Diese Lautsprecher haben Musik im Blut

By Lorenz Keller

Aussergewöhnlich sind an den Riva-Lautsprechern zwei Dinge: die Geschichte des Firmengründers und die Tonqualität. Das zeigt der BLICK-Test.

Das sollen sie also sein, die Wunderlautsprecher. Der erste Eindruck ist etwas enttäuschend. Optisch sind die zwei Modelle aus der Serie Riva Wand nicht besonders aufregend. Der grosse ein schwerer, schwarzer Klotz mit glänzender Oberseite. Der kleine eine Box im gleichen Design.

Sie sind nicht hässlich, aber auch nicht gerade Hingucker, die sofort Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Aber das ist komischerweise bei vielen Multiroom-Systemen so. Immerhin passen die Speaker, die es auch in Weiss gibt, so eigentlich überall hin. Auf einem Regal etwa sind sie unauffällig – bis man sie einschaltet.

Dann wird der Besucher verwundert den Kopf drehen und die grossen Lautsprecher suchen, welche einen so kraftvollen Sound produzieren. Der grössere Riva Festival hat gleich drei Tieftöner und drei Hochtöner eingebaut, die für Stereoklang sorgen, der problemlos auch ein grosses Wohnzimmer füllt.

Grundsätzlich sind die Speaker basslastig, was vor allem bei aktueller Chartmusik zu wuchtigem Sound führt. Das passt gut. Doch der Riva funktioniert auch mit Rockklassikern aus den 1970er-Jahren. Hier ist das Gesamtbild zum Glück deutlich subtiler. Man hört trotz viel Klangvolumen jedes Detail, auch die Hammond-Orgel im Hintergrund verschwindet nicht einfach im Sound.

Warmer Klang, einfache Bedienung

Besonders gut gefallen die Bassläufe, die hervorgehoben werden, aber nicht gleich den ganzen Song dominieren. Überzeugend sind ebenfalls der Stereo-Effekt und im Vergleich zu vielen Konkurrenten der wärmere Klang – das passt besonders gut zu Musik, die vor dem digitalen Zeitalter aufgenommen wurde.

Erstaunlich dabei, wie gut auch der kleinere Lautsprecher, der Riva Arena, schon tönt. Für kleinere Zimmer reicht der völlig aus. Und mit zwei Stück hätte man auch genug Power fürs Wohnzimmer. Dank Multiroom kann man gut mehrere Boxen im gleichen Raum betreiben, der Klang ist schön synchron.

Ja,

Source:: Blick.ch – Digital

Islam in Deutschland: #NichtOhneMeinKopftuch: Kopftuch-Verbot für Mädchen unter 14 Jahren?

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/digital/online/-nichtohnemeinkopftuchkopftuch-verbot-fuer-unter-14-jaehrige7946096.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ >

Die nordrhein-westfälische Integrationsministerin Serap Güler (CDU) hat ein Kopftuch-Verbot für Mädchen unter vierzehn Jahren vorgeschlagen. Nicht überraschend, dass Extremisten die Debatte für ihre Zwecke instrumentalisieren. Unter dem Hashtag #NichtOhneMeinKopftuch geht es höchst kontrovers zu.

Source:: Stern – Digital

Pendix Nachrüstsystem: Dieser Motor macht jedes Velo zum E-Bike

By Lorenz Keller

Das Pendix-System aus Deutschland mit Motor und Akku kann an fast alle Velos gebaut werden. So wird jeder Drahtesel zum E-Bike. BLICK hat ausprobiert, wie sich das fährt.

Für die Testfahrt hat Pendix-Importeur Geri Bugmann ein 20-jähriges Mountainbike bereitgestellt. „Sicher kein üblicher Umrüst-Kandidat, aber so können wir zeigen, was alles möglich ist», sagt er.

Was sofort auffällt ist der Akku, der beim Bidonhalter montiert ist und wie eine grosse Thermoskanne aussieht. Die restliche Technik ist dann aber gut versteckt. Der Elektromotor ist mit der Pedale kombiniert, auch die zweite Tretkurbel ist neu. Dazu kommt ein Sensor am Gestänge beim Hinterrad.

Mehr braucht es nicht, um den Oldie in ein E-Bike zu verwandeln. Und zwar ein richtig kräftiges, wie die Testfahrt zeigt. Über einen Drehknopf am Akku kann man drei Stufen wählen: „Eco» ist eine sanfte Unterstützung beim Treten, bei „Smart» gibts schon 150 Prozent zur eigenen Leistung dazu. Bei „Sport» sind es 200 Prozent und maximal 50 Newtonmeter. Da wird auch der steilste Hügel zur lockeren Ausfahrt.

Der Akku hält bis 160 Kilometer

Der kleinere Akku soll für 45 bis 105 Kilometer reichen, der grössere für 69 bis 160 Kilometer. Sie sind abnehmbar, sodass man für längere Touren auch eine zweite Batterie mitnehmen kann. Und das umgerüstete Velo lässt sich problemlos auch wieder ganz analog nutzen. Mit abgeschaltetem Motor spürt man keinen Widerstand.

„Im Idealfall dauert der Einbau von Pendix nur eine Stunde», sagt Geri Bugmann. Allerdings muss das der Fachmann machen, darum arbeitet er auch mit über 50 Velohändlern in der Schweiz zusammen. „So wird auch sichergestellt, dass die maximale Geschwindigkeit mit Motorenhilfe bei 25 km/h liegt.» Damit kann man sein Fahrrad wie ein normales E-Bike in der Schweiz betreiben.

Grundsätzlich kann fast jedes Velo mit dem Antrieb ausgerüstet werden, das ein BSA-Tretlager hat – und das

Source:: Blick.ch – Digital

Überwachung mit Gesichtserkennung: 600 Millionen Kameras im Land: Chinas allsehendes Auge nimmt seine Arbeit auf

By Christoph Fröhlich

Verfolgungsjagden liefen in alten Hollywoodfilmen immer nach dem gleichen Muster ab: In der Mitte des Films trafen Hauptfigur und Bösewicht aufeinander, sie jagten sich anschließend mehrere Minuten durch enge Gassen oder leerstehende Gebäude. Doch in der letzten Sekunde konnte der Schurke entkommen, indem er sich einfach in einer Menschenmenge versteckte. Die Anonymität eines vollen Marktplatzes oder Bahnhofs war zuverlässig der letzte Ausweg.

China plant die Totalüberwachung

Ein Fall aus China zeigt, dass so etwas heute im echten Leben nicht mehr möglich wäre. Ein 31-jähriger Mann, der von der Polizei gesucht wurde, wollte sich am 7. April vor den Behörden verstecken. An diesem Abend trat im Nanchang International Sports Center der Sänger Jacky Cheung auf, 60.000 Menschen besuchten den Auftritt im Stadion. So viele Menschen an einem Ort, die ihre Aufmerksamkeit auf die Bühne richteten – es schien das perfekte Versteck zu sein.

Doch mitten im Konzert, es war längst stockfinster und Hunderte Neon-Leuchtröhren erhellten das Stadion, schritten in aller Seelenruhe Polizisten die Treppen der Arena hinunter. Dann nahmen sie den 31-Jährigen fest. Dokumentiert ist das auf der chinesischen Videoseite Miaopai. Der Refrain des Songs war noch nicht einmal verklungen, da war der Mann, der wegen „Wirtschaftsverbrechen“ gesucht wurde, schon abgeführt.

Zum Verhängnis wurde ihm das landesweite System aus intelligenten Kameras mit eingebauter Gesichtserkennung. Es hört auf den Namen Xue Liang, was so viel wie „Adleraugen“ bedeutet, und soll die 1,4 Milliarden Einwohner im Auge behalten. „Er war komplett geschockt, als wir ihn abgeführt haben“, erzählt der Polizist Li Jin der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua.

Zahlen mit einem Lächeln

Die Volksrepublik China ist weltweit führend, was den Einsatz von Gesichtserkennungs-Software angeht. Im ganzen Land hängen derzeit um die 180 Millionen Überwachungskameras. 2020 sollen es bereits 600 Millionen sein. Der Clou: Die Kameras filmen nicht nur unaufhörlich

Source:: Stern – Digital

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