Schuhe relativieren spielerische Leichtigkeit luxuriöser Langeweile

By kiku-heinz + R.W.

„Bonjour Tristesse“ – nach dem Roman von Françoise Sagan – in einer spannenden, kurzweiligen Inszenierung im Wiener „Theater Spielraum“.

Noch bis zum 13. Mai (2017) spielt im Theater Spielraum eine neue Inszenierung von Bonjour Tristesse, des ersten, erfolgreichsten Romans von Francoise Sagan, der 1954 veröffentlicht wurde. Die Autorin war damals noch sehr jung. Vermutlich war sie selbst den verwirrten Gefühlen des Erwachsenwerdens sehr nahe, mit denen die 17 jährige Cécile in der Geschichte zu kämpfen hat. Vor allem mit dem ihr neuen Gefühl der Traurigkeit. Mit ihm nimmt auch das Theaterstück seinen Anfang. Ganz dunkel ist es auf der Bühne und nur die Hauptdarstellerin sitzt schwarz gekleidet und mit dem Rücken zum Publikum auf einem Steg. Eine Stimme erklingt schließlich aus dem Hintergrund und beschreibt jene düstere Stimmung die sie selbst und mit ihr in diesem Moment den ganzen Raum erfüllt. Noch weiß man nicht woher sie rührt, doch dies sollte man schließlich erfahren, als es hell wird und die Geschichte ihren Anfang nimmt.

Verspielt

Die Traurigkeit scheint vorerst wie weggeblasen als Céciles Vater Raymond, gespielt von Reinhardt Winter, mit einem lauten Schrei die Stille bricht. Zusammen mit seiner Tochter und seiner Geliebten Elsa ist er auf Urlaub in einer Villa Villa – der Strand ist allerdings voller angeschwemmter Schuhe (dazu siehe Gespräch mit der Regisseurin weiter unten – an der Côte d‘Azur und tritt voll Genuss und Freude ans Tageslicht. Sprühend vor Energie kommt Cécile angelaufen. Verspielt wie ein kleines Kind hüpft sie um ihren Vater herum und gleich erkennt man die enge Verbindung zwischen den beiden als sie vertraut und kokett beginnt mit ihm zu scherzen. Leichtfüßig, spielerisch, turnend und ansteckend vermittelt die Schauspielerin Johanna Hainz jene jugendliche Lebendigkeit des Mädchens, das noch naiv ist und doch schlau und wortgewandt alles ausspricht was es denkt und jede Situation zu durchschauen

Source:: Kurier.at – Kultur

Abschied: Beerdigung von Christine Kaufmann verschoben

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Die für den 10. Mai angesetzte Beerdigung der Schauspielerin Christine Kaufmann ist abgesagt worden. Ihre Tochter Allegra Curtis (50) sagte dazu der „Bild am Sonntag»: „Wir haben noch nicht alle erforderlichen Dokumente, damit die Sterbeurkunde ausgestellt werden kann.»

Dem Bericht des Blattes zufolge fehlen die Hochzeits- und Scheidungsurkunde von Kaufmanns letztem Ehemann Klaus Zey (66). Christine Kaufmann war am 28. März im Alter von 72 Jahren in München gestorben.

Die gebürtige Österreicherin war ein Kinderstar: Als Neunjährige eroberte sie 1954 in dem Film „Rosen-Resli» unter der Regie von Harald Reinl die Herzen der Kino-Zuschauer. Für ihr Hollywooddebüt in „Stadt ohne Mitleid» (1961) erhielt sie einen Golden Globe. In Deutschland spielte Kaufmann in TV-Serien wie „Der Kommissar» und „Derrick» mit. Für Rainer Werner Fassbinder stand sie in „Lola» und „Lili Marleen» vor der Kamera.

Source:: Stern – Kultur

„Honigfrauen“ im ZDF: Sommer, Sonne, Stasi-Spitzel: Die DDR in Badehose

By Sarah Stendel

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Von der Sommerkomödie zum DDR-Thriller: Mit dem Dreiteiler „Honigfrauen“ wagt das ZDF einen großen Spagat zwischen den Genres. Tolle Schauspieler sorgen dafür, dass das meist funktioniert.

Source:: Stern – Kultur

Women in Jazz: Gelungene Festivaleröffnung mit Lisa Simone

„Meine Welt“ – unter diesem Titel eröffnete die US-amerikanische Sängerin Lisa Simone am Samstag in der halleschen Händelhalle das Festival „Women in Jazz“. In diesem Jahr feiert das Musikfest bereits seine zwölfte Auflage. Künstlerinnen aus Asien, Amerika und Afrika werden dabei auftreten.

Lisa Simone bei Women in Jazz in Halle: Später Karrierebeginn

Die Tochter der Jazz-Legende Nina Simone, die 1933 geboren wurde und im Jahr 2003 gestorben ist, begann ihre Solokarriere erst im Alter von 52 Jahren. Lange hat sie gezögert, aus dem Schatten ihrer „Übermutter“ hinaus in das Scheinwerferlicht zu treten. Im Konzert präsentierte Lisa Simone nun Lieder ihres zweiten Solo-Albums „My World“, mit dem sie sich zum großen, musikalischen Erbe…Lesen Sie den ganzen Artikel bei mz-web

Source:: MZ – Kultur

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