Bundestagswahl: Schulz wählt morgens, Merkel erst nachmittags

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+++ 8:23 Uhr: Schulz wählt gegen 10 Uhr, Merkel erst nachmittags +++

Angela Merkel will ihre Stimme gegen 14.30 Uhr in einem Wahllokal in Berlin abgeben. Martin Schulz wählt gegen 10.00 Uhr in seiner nordrhein-westfälischen Heimatstadt Würselen. Die Stimmabgabe von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist für 11.00 Uhr in Berlin geplant, im Anschluss will das Staatsoberhaupt gemeinsam mit Bundeswahlleiter Dieter Sarreither Wahlhelfern danken.
Insgesamt stehen 42 Parteien zur Wahl – so viele wie nie seit der Wiedervereinigung. Mit Spannung erwartet wird auch, ob die Zahl der Nichtwähler auf dem historisch hohen Niveau bleibt. Bei der Bundestagswahl 2009 war die Wahlbeteiligung mit 70,8 Prozent auf den niedrigsten Stand in der Geschichte der Bundesrepublik gefallen, vier Jahre später lag sie mit 71,5 Prozent nur leicht darüber.

+++ 8:00 Uhr: Die Wahllokale sind geöffnet +++

Die Wahl des 19. Deutschen Bundestages hat begonnen: In den 299 Wahlkreisen öffneten am Sonntagmorgen um 08.00 Uhr die Wahllokale. Rund 61,5 Millionen Deutsche sind bis 18.00 Uhr zur Stimmabgabe aufgerufen. Erste Prognosen zum Wahlausgang werden unmittelbar im Anschluss erwartet.

Die Union von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) lag in letzten Umfragen deutlich vor der SPD von Herausforderer Martin Schulz. Allerdings müssen CDU und CSU mit Einbußen im Vergleich zu ihrem Ergebnis von 41,5 Prozent vor vier Jahren rechnen. Den Sozialdemokraten könnte drohen, noch unter ihr bisher schlechtestes Ergebnis von 23,0 Prozent bei der Wahl 2009 zu rutschen.

Erstmals ins Parlament einziehen dürfte die AfD, die FDP steht nach vier Jahren Abwesenheit vor der Rückkehr in den Bundestag. Auch Linkspartei und Grüne können den Umfragen zufolge damit rechnen, die Fünf-Prozent-Hürde zu überspringen.

Source:: Stern – Kultur

Wake Up Now: Nick Mulvey: Folkpop für Ausgeschlafene

<a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.stern.de/kultur/musik/wake-up-now-nick-mulveyfolkpop-fuer-ausgeschlafene-7633368.html?utm_campaign=kultur&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ ><img width="150" src="https://image.stern.de/7633370/3×2-480-320/a23535a056780f68a753fcbecacac1eb/TH/24dpastarlineimageslargeurnnewsmldpacom2009010117092299158659large43jpg-2b97fbe6e27777e5.jpg“>

Die enge musikalische Verwandtschaft mit seinem Namenskollegen Nick Drake war unüberhörbar, als er sich vor drei Jahren erstmals auf dem Singer-Songwriter-Feld versuchte. Jetzt präsentiert sich Nick Mulvey eigenständiger und selbstbewusster.

„‚Wake Up Now‘ ist ein Album, von dem ich immer geträumt habe», sagt der Brite, der einst im Neoklassik/Jazz/Elektronik-Ensemble Portico Quartet zuhause war. „Ich habe mit der Band ganz spontan zusammengespielt, nicht allzu viel war geplant, die Arrangements entwickelten sich von selbst.»

Und er sei „froh, dass der Spaß, den wir hatten, in den Aufnahmen durchscheint», fügt Mulvey hinzu. Recht hat er.

„Wake Up Now» (Fiction/Caroline) hat natürlich – wie so viele Alben in der Nachfolge des großen Britfolk-Barden Drake – seine melancholischen Seiten. Schon allein wegen Mulveys oft wehmütig-klagender Stimme, etwa in den wunderschönen Balladen „Imogen», „When The Body Is Gone» und „Infinite Trees».

Aber insgesamt klingt diese Platte mit Fingerpicking-Gitarren, weiblichen Chorstimmen, dezenten Elektro-Sprengseln und Worldmusic-Elementen (Anspieltipps: „Remembering» und das zart groovende „Myela» über das Drama der Flüchtlingskrise) doch viel sommerlicher, als der traurige Nick Drake es je für sich zuließ.

Damit ist Mulvey jetzt näher an Paul Simon oder Peter Gabriel. Beide wären auf einen Song wie das siebenminütige „In Your Hands» sicher stolz gewesen.

Das für den renommierten Mercury-Prize nominiertes Solo-Debüt „First Mind» (2014) war ein gelungener Sprung ins kalte Wasser für einen jungen Songwriter, der seine Helden verdammt gut studiert hatte. „Wake Up Now», betreut von den Top-Produzenten Ethan Johns und Dan Carey, ist nun nach der Gesellen- gewissermaßen die Reifeprüfung des 32-jährigen Folkpop-Talents.

„Samen der Hoffnung gibt es überall», sagt Nick Mulvey über die bedrohliche Weltlage anno 2017. Seine zartbittere Musik macht diese Welt immerhin zu einem behaglicheren Ort.

Konzerte im Oktober: 23.10. Berlin, Musik und Frieden; 24.10. München, Strom; 25.10. Hamburg, Molotow

Source:: Stern – Kultur

Netflix-Serie: Zehn Jahre vor Captain Kirk: «Star Trek» kehrt zurück

<a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.stern.de/kultur/tv/netflix-serie-zehn-jahre-vor-captain-kirk-star-trekkehrt-zurueck-7633358.html?utm_campaign=kultur&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ ><img width="150" src="https://image.stern.de/7633360/3×2-480-320/61e72b76789d43c1483f0e81bdad32a6/Jv/24dpastarlineimageslargeurnnewsmldpacom200901011709129912561large43jpg-75fc8e413d6740df.jpg“>

Trekkies können sich freuen: Mehr als 50 Jahre nach ihrem Debüt kehrt die Fernsehserie „Star Trek» auf den Bildschirm zurück. Sie wird ab dem 25. September unter dem Titel „Star Trek: Discovery» jeweils montags beim Streaminganbieter Netflix zu sehen sein.

Die neue Serie macht selbst einen Sprung in der Zeit: Sie spielt zehn Jahre vor den Ereignissen der ursprünglichen Serie um Captain <a target="_blank" rel="nofollow" title="James T. Kirk" href="http://www.stern.de/lifestyle/leute/themen/james-tkirk-4181184.html?utm_campaign=kultur&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ target=“_blank“>James T. Kirk, den Halbvulkanier Spock, Chefingenieur Montgomery Scott und den übrigen Mitgliedern der „Enterprise», die mit ihrer 400 Mann starken Besatzung fünf Jahre lang unterwegs war, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen.

Neu bei „Star Trek: Discovery» sind sowohl das Schiff als auch die Charaktere – und die Missionen. Aber Details dazu verrät auch der offizielle Trailer des Streaminganbieters Netflix nicht. Der Streamingdienst hält sich insgesamt ausgesprochen bedeckt, was die neue Serie angeht – die Spannung soll bis zum Start so hoch wie möglich bleiben.

Nach dem Vorbild der bisherigen TV-Serien und Kinofilmen reist die „Discovery» auch in den 15 neuen Episoden durch unbekannte Welten und erforscht andere Lebensformen in den unendlichen Weiten des Universums. Das Kommando an Bord hat Kapitänin Philippa Georgiou, gespielt von Michelle Yeoh („Tiger and Dragon»).

Auf der „Enterprise» zu Captain Kirks Zeiten war der Halbvulkanier Mr. Spock Erster Offizier. Auf der „Discovery» ist es Michael Burnham, dargestellt von der Schauspielerin Sonequa Martin-Green („The Walking Dead», „New Girl»).

Burnham ist unterwegs, um einen Krieg zu beenden, der die Geschichte der Föderation prägen wird. Dabei muss der Erste Offizier feststellen, „dass man alles Fremde und Unbekannte erst dann verstehen kann, wenn man sich selbst versteht…», heißt es dazu geheimnisvoll von Netflix. Manches kommt Trekkies dagegen von vorneherein bekannt vor: Klingonen machen Ärger zum Beispiel. Und: „Die Sternenflotte schießt nicht zuerst.»

Die neue Staffel ist

Source:: Stern – Kultur

Die geheime Liebe der Anna Sacher

By Georg Markus

Georg Markus erzählt in seinem neuen Buch Geschichten, die er durch neu entdeckte, bisher unbekannte Tagebücher, Briefe und Dokumente erfahren hat.Im ersten Teil der Serie geht es um die große Liebe im Leben der weltberühmten Hotelbesitzerin.

Voriges Jahr zu Weihnachten zeigte der ORF eine zweiteilige Spielfilmserie über das Leben der Anna Sacher, in der Herr Julius Schuster erwähnt wurde, der der legendären Hotelbesitzerin nach dem Tod ihres Mannes nahe gestanden sein soll. Ich machte es mir für ein Kapitel meines neuen Buches zur Aufgabe, mehr über Herrn Schuster zu erfahren, der – so viel sei gleich verraten – tatsächlich die große Liebe im Leben der Anna Sacher war.

Annas Verehrer

Eduard Sacher, der Gründer des Hotels vis-à-vis der Wiener Oper, war 1892 im Alter von 49 Jahren verstorben und hinterließ seiner 33-jährigen Frau Anna das Hotel, drei gemeinsame Kinder und eine Stieftochter aus seiner ersten Ehe.

Annas Verehrer Julius Schuster war als Zentraldirektor im Bankhaus Rothschild ein einflussreicher Mann, dessen Begegnungen mit der Frau Sacher lange unverdächtig blieben, da er in Begleitung seiner Gemahlin und seiner beiden Söhne im Sacher einzukehren pflegte. Nach einiger Zeit fanden neben den familiären Soupers freilich Treffen ganz anderer Art statt, bei denen es um die Finanzierung des zuweilen überschuldeten Hotels der Frau Sacher ging.

Im Zuge der Besprechungen hat es bei Anna Sacher und Julius Schuster gefunkt, und zwischen den beiden entwickelte sich eine Affäre. Die mit Rücksicht auf die Ehe des Herrn Zentraldirektors natürlich mit größter Diskretion gehandhabt wurde.

Der aus einer Wiener Fuhrwerker-Familie stammende Julius Schuster hatte es zum engsten Vertrauten des Barons Nathaniel Rothschild und zum Direktor der größten Privatbank der Monarchie gebracht. Da Rothschild fürs Finanzgeschäft wenig übrig hatte, verfügte Julius Schuster in der Bank über weitreichende Vollmachten.

Treffpunkt Sacher

Seine Beziehung mit Anna Sacher begann Mitte der 1890er-Jahre,

Source:: Kurier.at – Kultur

Soul-Sänger Charles Bradley gestorben

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at Der Soul-Sänger Charles Bradley ist tot. Nach einem langen Kampf gegen den Krebs starb er am Samstag in New York im Kreise seiner Familie, Freunde und ehemaligen Band-Mitglieder, wie das Magazin „Billboard“ unter Berufung auf sein Management berichtete. Er war 68 Jahre alt. Auf der Webseite des Künstlers stand am Abend auf schwarzem Grund „Charles Bradley 1948-2017“. In einer Mitteilung auf seinem Twitter-Account war zu lesen: „Schweren Herzens geben wir den Tod von Charles Bradley bekannt…

Source:: Wiener Zeitung – News Kultur

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