Bali: Wie ein Vulkanausbruch für diesen Ort zur Chance wurde

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Lastwagen donnern an uns vorbei, Staub wirbelt uns ins Gesicht und legt sich dann in einer feinen Schicht über die Honigmelonen und Papayas, die ein etwas träge dreinschauender Mann zum Verkauf anbietet. Nach Erholung sieht der Ort Pemuteran an der Durchfahrtsstraße nach Java im Nordwesten Balis nun nicht wirklich aus.

Während die touristischen Destinationen der indonesischen Ferieninsel wie Kuta, Seminyak oder Ubud eher im Südosten zu finden sind, verlieren sich lediglich ein paar Dutzend Touristen pro Woche hierher. Eine weit geschwungene Bucht, Hotels, Tauchschulen, Restaurants und kleine Geschäfte – alles vorhanden und doch wirkt der Ort nicht wie ein solcher. Es fehlt ein Kern, der die Ansammlung an Häusern zu einer Ortschaft vereint. Warum das so ist, erklärt uns Putu, der Erstgeborene unserer Homestay-Familie. „Pemuteran ist ein Ort der Flucht und der Evakuierung.“ Bis 1964 gab es hier lediglich ein paar Hütten, in denen Fischer wohnten, weder eine große Straße noch Hotels oder Geschäfte. „Dass wir nun hier wohnen, hat einen Grund – Gunung Agung,“ sagt Putu etwas andächtig.

Pemuteran heißt „hingehen und umdrehen“

Gunung Agung, die höchste Erhebung und der heiligste Berg der Insel ist ein aktiver Vulkan. Zuletzt brach er 1964 aus, zwang damals 130.000 Menschen in die Flucht und kostete 1200 Menschen das Leben. Ganze Dörfer und Ackerflächen sind seitdem von einer dicken Lavaschicht überzogen. Solche, die überlebt haben, wurden umgesiedelt, zum Beispiel in den Nordwesten der Insel, weit weg von dem Asche speienden Agung, dafür in eine der ärmsten Regionen Balis, an einen Fleck namens Pemuteran, der entsprechend schnell wachsen musste. Der Ortsname bedeutet übersetzt so viel wie „hingehen und wieder umdrehen“. Das Umdrehen konnte sich lange Zeit kaum jemand leisten und so sei aus der einstigen Schicksalsgemeinschaft über die Jahrzehnte eine Dorfgemeinschaft gewachsen, sagt Putu, der selbst hier geboren ist und den letzten Ausbruch des

Source:: Stern – Reise

Zuhause in Monte Carlo: Designer Otto Kern stirbt mit 67 Jahren

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Der deutsche Modedesigner Otto Kern ist tot. Das berichtet die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf dessen zweite Ehefrau Sarah Kern. Der Designer wurde 67 Jahre alt. Demnach starb Kern bei sich Zuhause in Monte Carlo an Herzversagen. Er hinterlässt drei Kinder.

Kern hatte sich Anfang der 1970er-Jahre als Designer einen Namen gemacht und ein Mode-Imperium aufgebaut. Anschließend weitete er sein Geschäftsfeld auf Parfüms und Kosmetika aus. Seit Mitte der 90er-Jahre hatte sich Kern laut „Bild“ mehr und mehr aus dem operativen Geschäft zurückgezogen. Das Blatt sprach mit Kerns zweiter Ehefrau Sarah, mit der er einen gemeinsamen Sohn (24) hat. „Wir sind am Boden zerstört und stehen total unter Schock. Ich habe gerade mit der Polizei in Monte Carlo telefoniert. Wir fliegen morgen nach Monaco“, zitiert sie die „Bild“.

Source:: Stern – Lifestyle

Follow Me: Randale an Bord: Passagiere werden immer handgreiflicher – für die Airlines ein teurer Spaß

By Till Bartels

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Der Airbus A320 war am Samstagabend auf dem Weg von Moskau nach Zürich fast am Ziel. Doch weil eine Passagierin der Business Class keinen Champagner mehr bekam und die Dame gegenüber der Crew handgreiflich wurde, sah der Pilot die Sicherheit an Bord nicht mehr gewährleistet und entschloss sich zu einer außerplanmäßigen Zwischenlandung in Stuttgart – Luftlinie nur 160 Kilometer vom Flughafen Zürich-Kloten entfernt.

Die 44-Jährige musste von Bord, 5000 Euro Strafe zahlen und ihre Weiterreise selbst organisieren. Nach einem 45-minütigen Aufenthalt setzte der Airbus A320 seine Reise mit den verbliebenen 43 Fluggästen fort. Der Flug LX1327 erreichte Zürich mit einer Verspätung von fast eineinhalb Stunden.

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/reise/follow-me/7782932.html?utm_campaign=reise&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>LX1327

Für die Airline jedoch ist der Schaden größer als die aufgebrummte Strafe. Es entstanden mehrere zehntausend Euro Kosten. Denn in so einem Fall verpassten die Umsteigepassagiere ihre Anschlussflüge, müssen umgebucht werden und teilweise im Hotel untergebracht werden.

Folgekosten bis 200.000 Euro

Zwischenlandungen wegen <a target="_blank" rel="nofollow" title="Follow Me: Herzinfarkt im Flugzeug – so kämpft die Crew um das Leben von Passagieren" href="https://www.stern.de/reise/follow-me/medizinische-notfaelle-im-fliegerist-ein-arzt-an-bord7236732.html?utm_campaign=reise&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ target=“_blank“>medizinischen Notfällen oder aggressiver Reisender gibt es immer wieder. Doch die Vorfälle mit „unruly passengers“, so die Bezeichnung in der Luftfahrtfahrtbrache für renitente Passagieren, haben in jüngster Zeit zugenommen.

Eine gerade von der International Air Transport Association (IATA), dem Dachverband der Fluggesellschaften, veröffentlichten Statistik wurden zwischen 2007 und 2016 insgesamt 58.000 Zwischenfälle gemeldet.

<a target="_blank" rel="nofollow" title="Follow Me: Herzinfarkt im Flugzeug – so kämpft die Crew um das Leben von Passagieren" href="https://www.stern.de/reise/follow-me/medizinische-notfaelle-im-fliegerist-ein-arzt-an-bord7236732.html?utm_campaign=reise&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Arztanbord 19.36„Renitente Passagiere sind ein schwerwiegendes Problem“, sagt Tim Colehan von der IATA. Mehr als die Hälfte der 250 in der IATA organisierten Airlines haben in den vergangenen fünf Jahren eine deutliche Zunahme registriert. „In 20 Prozent der Fälle muss sogar die Polizei eingreifen“, berichtet Colehan.

Es ist nur eine kleine Minderheit von Passagieren, die „Gewalt gegenüber anderen Passagieren oder gegenüber der

Source:: Stern – Reise

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