Nächste Niederlagen in Paris: Auch Kohlschreiber und Barthel bei French Open raus

Die deutschen Tennisprofis steuern bei den French Open auf das schlechteste Ergebnis seit neun Jahren zu. Am Dienstag verabschiedeten sich in Philipp Kohlschreiber und Mona Barthel zwei weitere Deutsche in Paris gleich in der ersten Runde.

Kohlschreiber verlor gegen den Australier Nick Kyrgios mit 3:6, 6:7 (4:7), 3:6. Barthel war beim 0:6, 4:6 gegen die Bulgarin Tsvetana Pironkova ebenfalls weitgehend chancenlos.

2008 hatte in Sabine Lisicki nur eine Deutsche die erste Runde überstanden, danach standen in der französischen Hauptstadt immer mindestens sechs deutsche Tennisprofis in Runde zwei. Am Dienstag sind beim mit 33,8 Millionen Euro dotierten Sandplatz-Event noch Alexander Zverev, Jan-Lennard Struff, Dustin Brown, Annika Beck und Tatjana Maria im Einsatz, um die die Bilanz zu verbessern. Bislang steht nur Carina Witthöft in Runde zwei.

Kohlschreiber stand gegen Kyrgios auf Court 2 im Stade Roland Garros von Beginn an auf verlorenem Posten. „Heute war einfach nicht mehr drin. Er hat eine Klasse besser gespielt als ich», sagte der 33 Jahre alte Augsburger, der bislang eine durchwachsene Saison mit vielen kleinen Verletzungen erlebt. „Die vergangenen drei Wochen waren nicht einfach, weil ich eigentlich sehr gerne auf Sand spiele», sagte Kohlschreiber.

Um wieder in Schwung zu kommen, erwägt er nun sogar einen Start beim Challenger-Turnier im tschechischen Prostejov. „Mein Team und ich werden uns zeitnah entscheiden, ob ich das mache. Auf der einen Seite brauche ich Spielpraxis, auf der anderen Seite will ich mich gut auf Rasen vorbereiten», sagte die deutsche Nummer drei. Auf Rasen will er in der Woche nach den French Open in Stuttgart an den Start gehen.

Barthel konnte gegen Pironkova nicht an ihre zuletzt starken Leistungen anknüpfen. Im Vorfeld der French Open hatte sie mit dem Titelgewinn beim Turnier in Prag für Furore gesorgt. Doch gegen die

Source:: Stern – Sport

Dilliers sportlicher Leiter: «Das ist erst der Startschuss für Silvan!»

By Mathias Germann

Ein Schweizer Highlight beim Giro? Gab es schon lange nicht mehr. Bis Silvan Dillier kam! Sein sportlicher Leiter traut dem Aargauer Etappen-Sieger künftig viel zu.

Was ist ein Etappensieg beim Giro d’Italia wert? Die simpelste Antwort: 11 010 Euro. Für Silvan Dillier ist das schön, aber nicht entscheidend. Nicht, weil er reich wäre. Auch nicht, weil das Preisgeld sowieso in die BMC-Teamkasse fliesst. Nein, sein Triumph bei der 6. Giro-Etappe ist vor allem aus mentaler Sicht Gold wert. „Das tat wirklich sehr gut», so der Aargauer.

Dilliers sportlicher Leiter Max Sciandri ist überzeugt: „Das ist erst der Startschuss!» Der Brite traut Dillier künftig weitere Exploits zu. „Gut war Silvan schon lange. Aber als er Profi wurde, war er noch zu nervös und konnte nicht abschalten.» Das hat sich geändert – laut Sciandri auch dank Freundin Cornelia, die seit letztem Herbst auch Dilliers Ehefrau ist. „Früher gab es top oder Flop, dazwischen war wenig. Nun ist Silvan emotional ausgeglichener.»

Aber wie gross ist Dilliers Potenzial? Sicher ist: Sein Status ist dank seines Husarenstücks gestiegen. Um sich definitiv von der Rolle des Helfers zu verabschieden, braucht es aber mehr. Auch, weil das BMC-Team regelrecht mit Top-Fahrern gespickt ist. So sammelten neben Dillier in dieser Saison sieben (!) weitere Athleten World-Tour-Siege. Keine andere Mannschaft ist so erfolgreich (15 Siege).

„Da muss Silvan durch. Seine Aussichten sind aber vielversprechend – auch, weil er gut über Steigungen kommt.»

Davon gibt es bei der Tour de France (ab 1. Juli) einige. Doch Dillier wird sie nicht erklimmen – er hofft vielmehr, bei der Tour de Suisse (ab 10. Juni) am Start zu sein. Heute wird BMC sein provisorisches Aufgebot bekannt geben.

Zum Schluss interessiert doch noch: Inwiefern hat der Giro-Erfolg auch Dilliers Portemonnaie gut getan? Sciandri: „Wir zahlen nicht extra. Aber bei kommenden Vertragsverhandlungen spielt das

Source:: Blick.ch – Sport

«Gott wird mir vergeben»: Araberin pfeift für French Open auf Ramadan – und siegt

Die Tunesierin Ons Jabeur (22) gewinnt als erste arabische Spielerin seit 2008 ein Spiel an einem Grand-Slam-Turnier. Und das, obwohl sie als Muslimin ausgerechnet jetzt Ramadan halten müsste.

Neun Jahre nachdem mit Selima Sfar (Tunesien) letztmals eine arabische Spielerin ein Grand-Slam-Match gewinnen konnte, gelingt dies Landsfrau Ons Jabeur (22) in Roland Garros an selber Stätte. Die 22-Jährige schlägt Bogdan in zwei Sätzen.

Für Jabeur ist es zurzeit allerdings schwierig. Denn als gläubige Muslimin würde sie gerne den laufenden Fastenmonat Ramadan einhalten.

„Leider kann ich den Ramadan nicht machen, ich bin eine Athletin. Ich muss trinken und essen. Aber es ist wie ein Kreditsystem. Wenn ich jetzt zwei Wochen esse, hänge ich zwei Wochen fasten an. Ich habe einen Kredit bei Gott, er wird mir hoffentlich vergeben», sagt Jabeur, die aktuelle 114 der Welt.

In Paris läuft es ihr jeweils besonders gut. 2011 gewann Jabeur das Juniorinnen-Turnier in Roland Garros. Unterstützung gibts dort auch grosse von den Fans. „Ich spreche Französisch, es ist zudem nahe bei meiner Heimat. Viele Tunesier unterstützen mich hier, es fühlt sich beinahe wie in Tunesien an», sagt Jabeur. (rib)

Source:: Blick.ch – Sport

French Open: Kohlschreiber und Barthel verpassen zweite Runde

Philipp Kohlschreiber (Augsburg) und Mona Barthel (Neumünster) haben die Niederlagenserie der deutschen Starter bei den French Open nicht stoppen können und sind in der ersten Runde von Paris ausgeschieden. Carina Witthöft (Hamburg) steht bislang als einziger DTB-Profi in der zweiten Runde – sieben sind bereits gescheitert.Damit droht aus deutscher Sicht das schlechteste Abschneiden beim bedeutendsten Sandplatzturnier der Welt seit 2008. Damals hatte nur Sabine Lisicki (Berlin) ihre Auftakthürde gemeistert.

Der zuletzt an einer Fußverletzung laborierende Kohlschreiber mühte sich gegen Nick Kyrgios (Nr….Lesen Sie den ganzen Artikel bei mz-web

Source:: MZ – Sport

Nach zwei Jahren: BVB und Tuchel trennen sich: «Dankbar für aufregende Jahre»

Das monatelange Ränkespiel bei Borussia Dortmund um die Zukunft von Thomas Tuchel ist beendet. Nur drei Tage nach dem DFB-Pokalsieg in Berlin erklärte der Bundesligist die Zusammenarbeit mit dem Fußball-Lehrer für beendet.

Borussia Dortmund und Thomas Tuchel beenden mit sofortiger Wirkung die Zusammenarbeit», hieß es in einer Adhoc-Mitteilung an der Börse. Zuvor hatte Tuchel auf seinem kurz zuvor eröffneten Twitter-Account seinen ersten relevanten Tweet abgesetzt: „Ich bin dankbar für zwei schöne, ereignisreiche und aufregende Jahre. Schade, dass es nicht weitergeht.»

Obwohl der 43 Jahre alte Tuchel mit der direkten Qualifikation der Borussia für die Champions League und dem Pokalsieg erfolgreiche Arbeit leistete, kann er den eigentlich bis 2018 datierte Vertrag nicht erfüllen.

„Wir bedanken uns bei Thomas Tuchel und seinem Trainerstab für die sportlich erfolgreiche Arbeit beim BVB, die am vergangenen Samstag im DFB-Pokalsieg in Berlin gegen Eintracht Frankfurt ihren verdienten Höhepunkt fand. Für seine berufliche Zukunft wünschen wir Thomas Tuchel nur das Allerbeste», hieß es in einer Stellungnahme des Clubs. Der Verein als Arbeitgeber werde sich zu den Hintergründen der Trennung nicht äußern, hieß es.

Damit geht ein langer Streit zu Ende, der das Vereinsklima zunehmend belastet hatte. Zuletzt hatte es unterschiedliche Auffassungen zwischen Trainer und BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bei der Frage gegeben, ob die Champions-League-Partie gegen Monaco nur einen Tag nach dem Sprengstoffanschlag aus dem Teambus hätte ausgetragen werden dürfen. Darüber hinaus soll das angespannte Verhältnis von Tuchel zu Teilen der Mannschaft den Ausschlag für die Trennung gegeben haben.

Der Club hingegen betonte in seiner Erklärung, dass er großen Wert auf die Feststellung lege, dass es sich bei der Ursache der Trennung keinesfalls um eine Meinungsverschiedenheit zwischen zwei Personen handele. „Das Wohl des Vereins Borussia Dortmund, den viel mehr als nur der sportliche Erfolg

Source:: Stern – Sport

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