Erich Vogel exklusiv: «Anliker ist der schlechteste GC-Präsident seit 1949»

By Max Kern

GC-Boss Stephan Anliker verunglimpfte ihn und seine Schattenorganisation als Geschwür. Erich Vogel (79), seit 1953 ein Grasshopper, nimmt exklusiv Stellung. Zu Anlikers Angriffen, zur Entlassung von Yakin und zur Treue-Prämie von 250'000 Fr. für CEO Huber.

BLICK: Erich Vogel, die „SonntagsZeitung» warf Ihnen vor, Sie würden ein kümmerliches Leben führen …
Erich Vogel:
Eher ein bewegtes Leben nach dem Leitsatz von Winston Churchill: „Nur Kinder, Narren und sehr alte Leute können sich erlauben, die Wahrheit zu sagen.» Unter den Narren fühle ich mich bestens aufgehoben.

Ist die Polizei schon bei Ihnen aufgetaucht, um Ihren Computer zu beschlagnahmen?
Weshalb meinen Sie?

Um herauszufinden, ob Sie der Informant von BLICK und SonntagsBlick sind …
Die Polizei kann sich den Aufwand ersparen – und Sie wissen es wohl besser als ich, woher sie die Informationen bekommen haben.

Wie akut abstiegsgefährdet ist GC?
GC ist in höchster Abstiegsgefahr. Eine verunsicherte Mannschaft mit technisch guten Akteuren, aber ohne eigentliche Leader ist nicht die beste Voraussetzung, um im Abstiegskampf bestehen zu können. Aber ich hoffe, dass sie die Kurve doch noch kriegen.

Wie konnte es so weit kommen?
Es ist das schwächste Spielerkader in den letzten zehn Jahren, das die Verantwortlichen zusammengestellt haben. Viel zu viele Spieler mit denselben Stärken und ähnlichen Schwächen. Keine Führungsspieler wie vor kurzem noch Salatic oder Källström! Das ist hochbrisant und kann in einer selbstverschul­deten sportlichen Katastrophe enden.

Können Sie genauer ausführen, weshalb GC in eine solche Bredouille gekommen ist.
GC kann nicht auf Konter spielen, da fehlen die schnellen Stürmer. Auch der Ballbesitz-Fussball ist keine Option für GC – dafür braucht es Abwehrspieler, die das Spiel öffnen können und Mittelfeldspieler, die den letzten Pass beherrschen. Für einen Power-Fussball mit langen Zuspielen und zweiten Bällen sind zwingend gute Kopfballspieler in der Sturmspitze nötig, nur Kodro erfüllt diese Anforderungen. Und für den Tempo-Fussball fehlen GC Spieler, die im Gegen-Pressing den Ball frühzeitig zurückerobern

Source:: Blick.ch – Sport

Mit 5:0 zum 30. Copa-Titel: Barça deklassiert Sevilla im Cup-Final

Der FC Barcelona triumphiert in eindrucksvoller Manier in der Copa del Rey 2018! Herausforderer Sevilla hat nicht den Hauch einer Chance.

Es ist ein Jubiläum für den FC Barcelona, und was für eines!

Zum 30. Mal in der Klubgeschichte gewinnen die Katalanen die Copa del Rey. Im Endspiel im „Wanda Metropolitano» in Madrid spielt sich das Star-Ensemble in Torlaune und fertigt Final-Herausforderer Sevilla 5:0 ab.

Suarez (14.) bringt den Favoriten früh mit 1:0 in Front. Iniesta scheitert darauf an der Latte (28.). Lionel Messi sorgt für das 2:0 (31.) Suarez macht seinen Doppelpack mit dem 3:0 (40.) perfekt. Iniesta stellt nach der Pause auf 4:0 (52.), Coutinho per Elfer auf 5:0 (70.).

Der Cup-Titel wird zwar freudig in die Trophäensammlung der Katalanen aufgenommen, allerdings tröstet er kaum über das überraschende Aus im Viertelfinale der Champions League gegen die AS Roma hinweg.

Source:: Blick.ch – Sport

Marquez stürzte in Austin und fuhr dennoch in die Pole

In allen Klassen starten am Sonntag Spanier vom ersten Startplatz aus. Wieder gab es Diskussionen um Marquez.

MotoGP-Champion Marc Marquez hat sich trotz eines anfänglichen Sturzes zum sechsten Mal in Folge die Pole Position für den Grand Prix von Amerika in
Austin
gesichert. Mit der Ersatz-Honda erzielte der sechsfache Weltmeister am Samstag vor Maverick Vinales (Yamaha) und Andrea Iannone (Suzuki) in seinem 171. WM-Rennen seine 74. Pole. KTM-Fahrer Pol Espargaro startet in Texas von Platz 12.

Nach der bedenklichen Fahrweise zuletzt in Argentinien sorgte Marquez auch diesmal für einen Zwischenfall.
Vinales
lief auf seiner potenziellen Pole-Runde auf den Spanier auf. Dieser machte sich zwar sofort dünn, da hatte Vinales aber schon abgestellt. Die Rennleitung kündigte zwar eine Untersuchung des Vorfalls an, aber die beiden Spanier gaben sich nach dem Training sofort die Hand. Marquez hat bisher alle fünf Rennen in Austin gewonnen.

Die Spanier dominieren auch die anderen Klassen: In der Moto3-Kategorie startet
Jorge Martin
von Platz eins aus in das Rennen. In der Moto2 ist es Marcs jüngerer Bruder Alex Marquez.

Source:: Kurier.at – Sport

Barcelona fertigt FC Sevilla im Cup-Finale mit 5:0 ab

Suarez traf im Doppelpack, nächste Woche soll auch der Meistertitel fixiert werden.

Der FC Barcelona hat zum vierten Mal in Serie und zum insgesamt 30. Mal den spanischen Fußball-Cup gewonnen. Die Katalanen setzten sich am Samstagabend im Finale in Madrid gegen den FC Sevilla souverän mit 5:0 durch. Die Tore erzielten
Luis Suarez
(14., 40.), Lionel Messi (31.), Andres Iniesta (52.) und Philippe Coutinho per Elfmeter (69.).


Barca
befindet sich damit weiter auf dem besten Weg zum Double. Als erste Mannschaft seit Athletic Bilbao in den 1930er-Jahren gewannen die Katalanen die „Copa del Rey“ viermal in Folge und festigten auch ihre Position als Rekordsieger des Bewerbs. Bilbao holte den Cup bisher 23-mal, Rekordmeister Real Madrid 19-mal.


Barcelona
dominierte das Finale nach Belieben. In der 14. Minute führte ein weiter Abschlag von Goalie Jasper Cillessen zum 1:0. In der Folge geriet die Defensive von Sevilla regelmäßig unter Druck. Suarez kam durch seinen Doppelpack auf 150 Tore für Barca (in 193 Einsätzen). Es wurde der höchste Sieg in einem spanischen Cupfinale seit 1980.

Auch der 25.
Meistertitel
ist für Barcelona nur noch eine Frage der Zeit. Er kann sogar bereits am Sonntag feststehen, falls der einzige verbliebene Verfolger Atletico Madrid zu Hause gegen Betis Sevilla verliert – im Stadion Wanda Metropolitano, in dem Barca am Samstag den Cuptitel holte. Nächsten Sonntag haben es die Katalanen dann selbst in der Hand, mit einem Sieg bei Deportivo La Coruna auch in der Liga alles klar zu machen.

Source:: Kurier.at – Sport

Wer bezwingt endlich das Top-Trio? Ferrari, Mercedes und Red Bull seit 100 Rennen ungeschlagen

By Roger Benoit

Es ist ein Jubiläum, das die Formel 1 kaputt macht. Die drei Top-Teams gewinnen die letzten 100 GPs allesamt – welches Team kann als erstes diese Dominanz durchbrechen?

Vor allem die Fans finden es schrecklich mühsam: Seit 100 Rennen haben in der Formel 1 nur Mercedes (66 Siege), Red Bull (22) und Ferrari (12) gewonnen. Ein Ende dieser Trio-Dominanz ist leider nicht in Sicht. Dazu die Podest-Bilanz von 2017, als es in 20 WM-Läufen nur ein „fremder» Fahrer aufs Treppchen schaffte: Ausgerechnet Neuling Lance Stroll. Als dritter in Baku hinter Daniel Ricciardo und Valtteri Bottas! Auch letzte Woche beim GP von China kam ja Ricciardo vor Bottas ins Ziel.

Der letzte Sieger-held war am 17. März 2013 der Finne Kimi Räikkönen in Melbourne. Beim WM-Start lag der Weltmeister von 2007 im Lotus-Renault vor Alonso (Ferrari) und Vettel (Red Bull). Seither hat Kimi keinen einzigen Grand Prix mehr als Sieger beendet. Doch der 38-jährige Star aus Baar ZG erlebt jetzt
einen weiteren roten Frühling. Je mehr ihn die Medien wegschreiben, je mehr blüht Kimi auf. Wenn sich Ferrari für 2019 internen Ärger einhandeln will, dann lässt man Räikkönen eben fallen. Räikkönen startet übrigens alle drei Rennen in diesem Jahr aus der ersten Reihe!

Shanghai-Sieger Ricciardo bietet sich fast schon peinlich für die Zukunft an: „Ich bin für alle bereit. Doch mehr als einen Zweijahresvertrag unterschreibe ich nirgends!» Bei Red Bull läuft sein Vertrag Ende Jahr aus. Bis Juli muss sich der australische Dauerlacher entscheiden, ob er Teamkollege von Max Verstappen bleiben will. Der Holländer steht nach mehreren Flops 2018 (zuletzt Vettel-Abschluss) in Aserbaidschan im Blickpunkt. Hält Mad Max in Baku dem Druck stand?

Auch wenn die 100 Siege des Super-Trios die Formel 1 langsam kaputt machen, so sind es eben meist diese drei Teams, die weltweit für Aufregung

Source:: Blick.ch – Sport

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