Eingesperrt und überwacht: Kims Klatsch-Püppchen haben nichts zu lachen

229 extra ausgewählte Cheerleader aus Nordkorea sollen in Pyeongchang für orchestrierte Stimmung sorgen. Keine schöne Aufgabe.

Sie lächeln und klatschen und man denkt, dass sie eine ganz gute Zeit haben so als Cheerleader bei Olympia. Eine gute Zeit? Wohl alles andere ist wahr, wie der eindrückliche Bericht von Bild-Journalistin Viktoria Bräuner zeigt. Sie besuchte die Unterkunft der 229 nordkoreanischen Cheerleader 100 Kilometer nördlich vom Austragungsort Pyeongchang entfernt. Es ist ein Vierstern-Hotel, das zu einer grossen Motorsport-Anlage gehört, wo im Winter absolut nichts los ist. Nur eine Strasse führt zur abgelegenen Anlage. Weglaufen? Unmöglich.

Kims Jubeltruppe wird von über hundert südkoreanischen Sicherheitsleuten bewacht. Einheitsfahnen für ein wiedervereinigtes Nord- und Südkorea hängen vor dem Hotel. Die Gardinen sind fast immer zugezogen. Das Satelliten-TV wurde abgebaut. Das Wlan-Netz läuft, aber die Nordkoreanerinnen haben keine Smartphones.

Die 150 Hotel-Angestellten wurden eigens für diesen Besuch trainiert. Die wichtigste Regel, die sie lernen mussten: Niemals den Führer Kim Jong-un beim Namen nennen und auf keinen Fall sein Atomwaffen- und Raketenprogramm ansprechen.

Es herrscht eiserne Disziplin

Nichts ist es mit Ausruhen im Hotel. Cheerleader in Kims Auftrag ist ein knallharter Job. Früh morgens gehts los: Mit 80 Bussen, von Polizeiwagen eskortiert, werden die Frauen zu den Wettkämpfen in Pyeongchang und Gangneung. Dort herrscht eiserne Disziplin. Bewegen tun sie sich meist in Zweierreihen. Reden mit Aussenstehenden ist strengstens untersagt. Alle werden auf Schritt und Tritt überwacht, sogar wenn sie auf die Toilette müssen.

Sobald die sportlichen Auftritte der Koreaner fertig sind, werden die Propaganda-Püppchen auch schon wieder abgezogen. Zurück ins Hotel in den Bergen. Wo sie jeweils zu zweit in den Zimmern untergebracht sind, damit sie sich auch gegenseitig kontrollieren.

Und Bild-Autorin Viktoria Bräuner fragt sich zum Ende ihrer Reportage, wie es sich wohl anfühlt, zum ersten Mal frei zu sein – und doch

Source:: Blick.ch – Sport

Schwarz, Matt und Feller für Teambewerb nominiert

By mod

Das Damen-Trio Gallhuber, Brunner und Liensberger stand bereits fest.

Marco Schwarz, Michael Matt und Manuel Feller werden von der Herrenseite für Österreich bei der Olympia-Premiere des Alpinski-Teambewerbes am Samstag in Yongpyong dabei sein. Marcel Hirscher hatte schon vor längerem abgesagt, um ein paar Tage mehr zu Hause für die Vorbereitung auf das Technik-Weltcup-Wochenende Anfang März in Kranjska Gora zu haben.

Katharina Gallhuber, Stephanie Brunner und Katharina Liensberger heißt das aufgebotene Damen-Trio. Gallhuber war nach Platz drei im Spezialslalom fix gesetzt worden, Brunner und Liensberger setzten sich in einer internen Ausscheidung gegen Ricarda Haaser durch.

Source:: Kurier.at – Sport

Premier-League-Klub wollte ihn kurz vor Transferschluss: FCB-Lang lehnte 65’000 Franken pro Woche ab

By Andreas Böni

BLICK erfuhr: Fünf Tage vor Transferschluss machte Swansea Michael Lang (27) ein unfassbares Angebot.

Seit knapp drei Jahren ist alles anders. Damals wird für die Premier League ein neuer Vertrag ausgehandelt – und seither schwimmen die Klubs in Geld.

Ein verrücktes Beispiel aus der Super League zeigt nun die Auswüche, welche diese Entwicklung konkret auf den Transfermarkt hat. Wie BLICK erfuhr, ist Swansea fünf Tage vor dem Ende der internationalen Transferfrist (31. Januar) an Michael Lang interessiert.

Die Waliser befinden sich aktuell im Abstiegskampf – und als Fünfzehnter der Vorsaison kassierten sie allein 133 Millionen Franken alleine an TV-Geld.

Sie legen Lang Ende Februar ein unfassbares Angebot auf den Tisch: Sie bieten dem Rechtsverteidiger 50’000 Pfund (knapp 65’000 Franken) – pro Woche… In England werden 50 Wochen-Löhne pro Jahr überwiesen, so hätte Lang 3,25 Millionen Franken in 12 Monaten verdienen können!

Der Nati-Abwehrspieler lehnt aber ab. Zu kurzfristig ist alles für ihn, ein paar Tage vor Ende der Transferfrist. Kurz davor hat übrigens auch der Premier-League-Letzte West Brom Interesse an Lang – und schickt extra noch einen Scout ins Trainingslager nach Marbella. Doch der fast sichere Premier-League-Absteiger kommt für Lang nicht in Frage – und auch West Brom intensiviert den Kontakt am Ende nicht.

Swansea, so hört man, könnte im Sommer neues Interesse zeigen. Aber will Lang das? Er lehnte bereits Hannover aus der Bundesliga ab. Zwar könnte er (Vertrag bis 2019) den FC Basel für zwei bis drei Millionen Franken Ablöse verlassen. Aber der Klub wird auch versuchen, seinen Vertrag zu verlängern. Möglich, dass der Ostschweizer Lang dann beim FCB von 800’000 Franken Richtung 1,2 Millionen pro Jahr kommt.

Nicht ganz englische Verhältnisse. Aber auch ganz ordentlich.

Source:: Blick.ch – Sport

Dinos Olympia-Check: Macht gegen die Deutschen nicht den Salis!

By Dino Kessler

Ex-ZSC-Sportchef Edgar Salis wird noch heute wegen eines Bocks gegen Deutschland aufgezogen. Dino Kessler weiss aus eigener Erfahrung, wie man es besser macht.

Laut einem Klischee-Kalauer reserviert sich der Deutsche seinen Platz an der Sonne gerne mit einem Badetuch. Dazu fehlt bei den Winterspielen in Südkorea aber wohl selbst ihm die warme Luft. Die produzierte im bisherigen Turnierverlauf dafür unsere Eishockey-Nationalmannschaft – gegen die Topnationen Kanada und Tschechien geradezu im Überfluss.

Beim olympischen Eishockeyturnier sind Schweizer und Deutsche die nächsten Verwandten – und zwischen denen tun sich bekanntlich die tiefsten Abgründe auf. Ein Zustand, den wir heute mal schätzen. So lieb uns der Deutsche Nachbar ansonsten auch sein mag, beim Eishockey hört der Spass auf, die Freundschaft wird für einen Moment auf Eis gelegt.

Eine Partie gegen Deutschland wird meist zu einem geordneten Gewaltakt, ganz besonders dann, wenn der weitere Verbleib in einem Turnier auf dem Spiel steht. Nachbarschaftliche Freundschaftsdienste sind zu unterlassen. Der ehemalige ZSC-Verteidiger und -Sportchef Edgar Salis verletzte diesen Ehrenkodex anlässlich der WM 2001 in Köln mit einem Zuspiel auf den Gegenspieler schwer – das muss er sich heute noch anhören.

Wie man deutsche Eishockeyspieler korrekt behandelt, zeigt ein Beispiel von 1992. In Prag wird eine starke deutsche Auswahl mit Gerd Truntschka, Didi Hegen, Uli Hiemer und Peter Draisaitl humorlos aus dem Viertelfinal geschmissen. Nicht einfach nur besiegt – wir haben sie mit Verve aus dem Turnier entfernt.

Nur hatten die damals eine andere Perspektive: Die Jagd auf die besten Liegestühle war mit der Niederlage eröffnet. Diese Aussicht fehlt jetzt. „Nach Olympia» ist nicht gleich Ferien, die Badetücher müssen warten. Auch für die Deutschen geht nach dem Ausscheiden der (triste) Liga-Alltag weiter.

Source:: Blick.ch – Sport

Chelsea braucht gegen das neue Barcelona ein perfektes Spiel

By Moritz Ablinger

Englands Meister ist klarer Außenseiter. Besiktas verzichtet gegen die Bayern auf die eigenen Fans.

„Ein perfektes Spiel, ich wiederhole, ein perfektes Spiel.“ Das braucht Chelsea, um eine Chance gegen Barcelona zu haben. So sieht es zumindest der Trainer der Londoner, Antonio Conte, vor dem heutigen Achtelfinale in der Champions League an der Stamford Bridge (20.45/live Sky). Außenseiter ist Chelsea dabei allemal.

In der Liga liegen die Blues nur auf Platz vier, Trainer Conte galt Anfang Februar nach zwei überraschenden Niederlagen gegen Bournemouth und Watford als angeschlagen. Zuletzt konnte das Team immerhin zwei Spiele gewinnen, mit einem 4:0-Sieg über Hull wurde der Aufstieg ins Viertelfinale des FA-Cup fixiert. Conte will, so gehört sich das für einen Außenseiter, aber gar nicht so viel von den eigenen Leistungen reden. „Barça ist eines der besten Teams der Welt und Favorit auf den Champions-League-Titel“, sagte der Italiener. „Die Möglichkeit, dass wir so eine Mannschaft besiegen könnten, ist unsere Motivation.“

Neue Stabilität

Barcelona zu besiegen, das ist in dieser Saison erst dem Lokalrivalen Espanyol gelungen. Im Hinspiel des Cup-Achtelfinales Mitte Jänner verlor Barça mit 0:1, im Rückspiel korrigierten sie den Ausrutscher und gewannen 2:0.

Trotz einer überragenden Saison warnt Innenverteidiger Gerard Piqué: „Ein schlechtes Ergebnis reicht und die ganze Saison sieht plötzlich anders aus.“

Es ist trotzdem bemerkenswert, wie der FC Barcelona in dieser Spielzeit agiert. Im Sommer hatten sie Superstar Neymar an Paris Saint-Germain verloren. Die Verpflichtungen von Ousmane Dembélé und Philippe Coutinho sind verletzungsbedingt noch nicht aufgegangen. Dembélé, der im Sommer für 105 Millionen von Dortmund kam, wurde kürzlich ein Privatkoch zur Seite gestellt, weil sein Fast-Food-Konsum ausuferte.

Dass es trotzdem so gut läuft, hat viel mit dem Trainer zu tun: Ernesto Valverde. Der 54-Jährige kam im Sommer von Athletic Bilbao und verordnete Barça Stabilität. Statt der Dreierkette im Sturm stärkte Valverde das Mittelfeld und betonte die Wichtigkeit der Verteidigung. Für

Source:: Kurier.at – Sport

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