Verrückter Overtime-Sieg gegen Rappi: Kloten kann am Montag den Ligaerhalt klarmachen!

By Angelo Rocchinotti

Kloten gewinnt ein dramatisches Spiel fünf in der Liga-Quali gegen Rappi 4:3 nach Verlängerung. Am Montag kann der EHC den Abstieg somit definitiv verhindern.

Das Spiel: Dem EHC Kloten fehlt nur noch ein Sieg, um sich den Ligaerhalt zu sichern. Das Spiel? Ein Wahnsinn! Die Zürcher führen dank Toren von Tommi Santala und Steve Kellenberger nach neun Minuten 2:0, dominieren das erste Drittel mit 17:6-Schüssen und verpassen nach der Pause gar das 3:0. Doch nach einem Fehler von Lukas Stoop brechen die Flieger im zweiten Drittel komplett ein, kassieren innerhalb von sechs Minuten drei Tore. Und als Dominik Egli 135 Sekunden vor Schluss Klotens erste Strafe des Spiels kassiert, scheint für alles verloren. Doch mit dem Mut der Verzweiflung setzt Kloten alles auf eine Karte. Trainer André Rötheli ersetzt 52 Sekunden vor Schluss in Unterzahl seinen Torhüter durch einen zusätzlichen Feldspieler. Und nur drei Sekunden später kullert die Scheibe tatsächlich zum 3:3 über die Linie. Laker Steve Mason lenkt einen Hollenstein-Schuss ab.

Unglaublich! Schon am Dienstag, im längsten Spiel der Schweizer Geschichte, rettete Hollenstein Kloten. Es geht in die Verlängerung. Dort schiesst Thierry Bader den EHC nach 67 Minuten und 24 Sekunden doch noch zum Sieg.

Der Beste: Denis Hollenstein (Kloten). Ein Leader durch und durch. Rettet Kloten schon wieder. Überragend!

Die Pflaume: Melvin Nyffeler (Lakers). Sieht beim 3:4 schlecht aus.

Source:: Blick.ch – Sport

4:0 in Spiel 5 des Playoff-Finals: Lugano wehrt den ersten Zürcher Meister-Puck ab!

By Nicole Vandenbrouck, Stephan Roth (Text) und Sven Thomann (Bilder)

Es kommt zum Spiel 6! Der HC Lugano schlägt in Spiel 5 zurück und schickt die ZSC Lions mit einem 4:0-Sieg nach Hause. Die Zürcher führen nun noch 3:2 in der Final-Serie und haben noch zwei Meister-Pucks.

Lugano – ZSC Lions 4:0

Das Spiel: Die Nord-Süd-Achse ist auch im fünften Duell ein grosses Thema. Aber auf dem Eis. Denn das Spiel wird intensiv und rasant in beide Richtungen geführt. Die Luganesi haben den Turbo gezündet und treffen bereits nach 27 Sekunden zum 1:0. Beim Blitz-Tor hilft den Bianconeri auch etwas das Glück: Furrer will seine Vorderleute via Bande lancieren, der Puck prallt vom Zürcher Korpikoski zu Lapierre, der an Klein vorbei Torschütze Hofmann anspielt. Lugano-Trainer Greg Ireland forciert im Sturm seine Top-Kräfte, die bei dem Tempo eher früher als später ihre Energie-Reserven anzapfen müssen. Und wollen, weil sie das Saison-Ende sowie den ersten von drei Zürcher Meisterpucks abwenden möchten. Auch im Wissen, dass die Regenerations-Phase bis zum nächsten Match am Mittwoch etwas länger ist. Der ZSC hat Ausgleichs-Chancen, Wick kommt ihm mit einem Pfostenschuss am nahesten. Ansonsten aber gefällt Löwen-Dompteur Hans Kossmann nicht alles was er sieht. Nach einem Wechsel staucht er auf der Bank einige Spieler zusammen und tritt verärgert gegen die Bande. Die Zürcher bleiben auf Kurs – bis der Puck erneut für die Luganesi läuft und sie innert 68 Sekunden auf 3:0 erhöhen! Dabei gelingt Luca Fazzini mit dem Assists zu Furrers 3:0 der erste Skorerpunkt in dieser Final-Serie und dem 4:0 gleich noch der erste Treffer. Werden die Lions mal noch gefährlich, ist auf Elvis Merzlikins Verlass im Tor. Er feiert gar den zweiten Shutout in dieser Final-Serie! Und wehrt damit den ersten Meister-Puck der Zürcher ab.

Der Beste: Hofmann (Lugano). Der Doppeltorschütze liefert ab, was man von ihm erwartet – entscheidende Tore.

Die Pflaume: Korpikoski (ZSC Lions). Ein

Source:: Blick.ch – Sport

Nach Lichtblick in den Trainings: Quali-Enttäuschung für Lüthi in Austin

Tom Lüthi qualifiziert sich als 20. für den GP of the Americas in Texas und verliert das Duell gegen Teamkollege Franco Morbidelli klar. Die Pole geht an Marc Marquez.

Nach den freien Trainings darf Tom Lüthi noch auf einen wichtigen Sieg für die Moral hoffen. In den ersten drei Trainings hat er die Nase vor Teamkollege Franco Morbidelli. Das gibt zwar keine Punkte für die WM, aber im Stallduell.

Doch als es im Qualifying zählt, kann der Italiener aufdrehen. Lüthi verliert 0,279 Sekunden auf Morbidelli. Während der Moto2-Champion auf dem 17. Startplatz steht, muss Lüthi mit Rang 20 Vorlieb nehmen. Eine Enttäuschung.

Der Emmentaler will an diesem Wochenende im dritten Rennen unbedingt seine ersten MotoGP-Punkte einfahren. Es wird aus der 7. Startreihe kein einfaches Unterfangen.

An der Spitze sichert sich Marc Marquez die Pole. Der Spanier setzt sich trotz Sturz an die Spitze, doch es droht ihm schon wieder Ärger. Eine Szene mit ihm und Maverick Vinales wird untersucht, da er seinen Landsmann behindert haben könnte. Den 3. Platz belegt Andrea Iannone. (sme)

Source:: Blick.ch – Sport

4:3-Drama gegen Lugano: Dreifacher Kodo lässt GC durchatmen!

By Max Kern, Michel Wettstein und Silvan Haenni

Zum ersten Mal nach zuletzt sieben sieglosen Spielen fährt GC wieder drei Punkte ein. Der 4:3-Sieg gegen Lugano ist an Dramatik kaum zu überbieten – und verschafft den Hoppers etwas Luft im Abstiegskampf.

Der Abstiegskampf: Es bleibt richtig eng! Lugano verpasst es, nach dem Sieg über Sion einen weiteren direkten Abstiegskonkurrenten zu distanzieren. GC und Thun rücken den Tessinern dank ihren Siegen auf die Pelle und setzen gleichzeitig die Schlusslichter Sion und Lausanne unter Druck. Sowohl die Walliser (gegen Basel), als auch die Romands (gegen YB) stehen morgen vor happigen Aufgaben.

Das Spiel: Gut 20 Minuten wird abgetastet. Dann lassen die zwei offensivschwächsten Teams der Liga ein Offensivfeuerwerk sondergleichen ab. Dabei hat GC von Anfang an mehr vom Spiel und stellt die tiefstehenden Tessiner immer wieder vor Probleme. Allerdings zeigt Lugano GCs Schwächen schonungslos auf und kann zwischenzeitlich sowohl ein 0:1, als auch ein 1:3 ausgleichen. Doch dank einem überragenden Kenan Kodro holt GC schliesslich die drei Punkte.

Die Tore:
25. Minute I 1:0 I Marco Djuricin.
Lugano bringt nach einem GC-Eckball den Ball nicht weg. Bergström spitzelt zu Djuricin, der aus kürzester Distanz mit voller Wucht einnetzt.

38. Minute I 1:1 I Carlinhos Junior. Der Lugano-Brasilianer durchbricht alleine die gesamte GC-Abwehr und schiebt den Ball lässig an Goalie Lindner vorbei.

48. Minute I 2:1 I Kenan Kodro. Der eben erst eingewechselte Cvetkovic flankt auf Kodro, der den Ball direkt in der unteren Ecke versenkt.

61. Minute I 3:1 I Kenan Kodro. Lugano-Goalie Kiassumbua wird für einen Ausflug aus dem Kasten bitter bestraft, als ihn GC-Doumbia umspielt und Kodro so ins leere Tor einschieben kann.

64. Minute I 3:2 I Carlinhos Junior. Eben noch Vorbereiter, dann mit einem Bock: GC-Doumbia säbelt im eigenen Strafraum ohne grosse Not Luganos Crnigoj um. Penalty! Carlinhos verwandelt sicher.

87. Minute I 3:3 I Aleksandar Cvetkovic (Eigentor). Eine Flanke von Crnigoj lenkt der

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Wichtiger Dreier für Thun: Knipser-Verteidiger Gelmi schockt FCSG spät

By Dario Dietsche und Michael Schifferle

Abstiegskandidat Thun bezwingt den Europa-League-Aspiranten St. Gallen mit 1:0. Roy Gelmi erlöst die Gäste mit einem späten, im Abstiegkampf eminent wichtigen Treffer.

Der Abstiegskampf: Es bleibt richtig eng! Lugano verpasst es, nach dem Sieg über Sion einen weiteren direkten Abstiegskonkurrenten zu distanzieren. GC und Thun rücken den Tessinern dank ihren Siegen auf die Pelle und setzen gleichzeitig die Schlusslichter Sion und Lausanne unter Druck. Sowohl die Walliser (gegen Basel), als auch die Romands (gegen YB) stehen morgen vor happigen Aufgaben.

Das Spiel: Am Mittwoch lässt er sein Thun am Sensationssieg gegen Leader YB schnuppern – wuchtig köpft Roy Gelmi eine Ecke zum zwischenzeitlichen 2:1 ein. Und auch in St. Gallen fungiert der Innenverteidiger als Strafraum-Monster: Einzig der Klasse-Reflex Lopars im Espen-Kasten verhindert Gelmis Führungstreffer (36.) – lange die beste Szene einer ausgeglichenen Partie. Nach der Pause drücken die um die Europa-League-Quali kämpfenden Espen aufs Gaspedal: Allen voran Ben Khalifa versucht sich im Abschluss, scheitert sowohl an Thun-Goalie Faivre, als auch einmal am Pfosten.

Was der Espen-Stürmer in mehreren Anläufen nicht fertigbringt, schafft dann ein Thun-Abwehrmann im zweiten Versuch: Wieder ist es Roy Gelmi nach einer Ecke, der seinem Team spät einen so wichtigen Treffer im Abstiegskampf beschert. Seit sechs Spielen sind die Berner Oberländer nun ungeschlagen – die Mission „Ligaerhalt» nimmt Form an.

Die Tore:
0:1, 88. Minute | Roy Gelmi:
Nach einem Eckball ist es der aufgerückte Innenverteidiger, dem die Kugel auf den Fuss springt und von dort ins Espen-Tor, beziehungsweise ins Thuner Glück.

Der Beste: Roy Gelmi. Hält die Thuner Hintermannschaft zusammen – und shciesst an alter Wirkungsstätte das Siegtor.

Der Schlechteste: Müht und quält sich – aber Roman Buess gelingt gegen die alte Kollegen, gegen die er im Herbst noch wunderbar traf, wenig. Zu wenig.

Das gab zu reden: Der Werdegang des heutigen Thun-Heldens verleiht dem Seigtreffer eine zusätzliche

Source:: Blick.ch – Sport

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