Gopfried Stutz: Was die Mobiliar anders macht …

By Claude Chatelain

… und weshalb die Generali einer Kundin die Haftpflichtversicherung kündigte.

Irgendetwas macht die Mobiliar besser als die andern. Wie sonst ist zu erklären, dass die Mobi bei den Sachversicherungen Jahr für Jahr den Mitbewerbern Kunden abluchsen und den Marktanteil steigern kann?

Die Mobiliar ist eine Genossenschaft. Das ist ihr Vorteil. Sie braucht sich nicht um aufmüpfige Aktionäre zu kümmern, die einzig am Kursgewinn und an der Dividende interessiert sind. Und da eine Genossenschaft keine Dividenden ausschütten muss, lässt sie ihre Versicherten mit Prämienvergünstigungen am Gewinn teilhaben. Das kommt immer gut an.

Das allein vermag die Marktanteilsgewinne kaum zu erklären. Ich vermute, dass die Mobiliar vor allem auch in der Schadenabwicklung der Konkurrenz den Rang abläuft. Das erinnert mich an einen Fall, über den der „Kassensturz» des Schweizer Fernsehens kürzlich berichtete.

Er handelt von einer Frau, die nach einer zweijährigen Mietdauer bei der Wohnungsübergabe vom Vermieter über den Tisch gezogen wurde. Die Wohnung verzeichnete übliche Abnützungen, hatte einen Hick im Laminatboden. Auch auf dem Plättliboden in der Küche gab es ein paar „Näggi». All das steht im Protokoll. Sie meldete die Schäden per Mail ihrer Haftpflichtversicherung.

Und jetzt der Hammer: Der Vermieter verlangte für die Schäden unglaubliche 8000 Franken. Allein wegen eines lächerlichen Hicks im Fussboden will er den Wohnzimmerboden von 56 Quadratmetern vollständig ersetzt haben. Und das nicht gerade im neusten Haus, wie der Fernsehzuschauer sehen kommen.

Hier machte natürlich die Versicherung nicht mehr mit. Der Sachbearbeiter beruhigte die Mieterin und versicherte ihr, sich der Sache anzunehmen. Das tat er auch. Er einigte sich mit dem Vermieter auf eine Pauschale von 5000 Franken. „Geits no?»

Da ist immer noch viel zu viel. So folgt der Hammer Nummer zwei. Die Generali kündigte der Kundin die Versicherung: Schäden und Prämie stünden in keinem Verhältnis, lautete die Begründung.

Sobald ein Mitglied eine

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

Die günstigste Krankenkasse im Land steht vor dem Aus: «Der Bund will meine Kasse loswerden!»

By Konrad Staehelin

TURBENTHAL ZH –
Die Krankenkasse Turbenthal arbeitet noch mit Karteichärtli, hat aber die tiefsten Prämien im Land. Jetzt will der Bund sie gerichtlich zur Aufgabe der Zettelwirtschaft zwingen.

Kein Computer, keine Homepage, nicht mal Fax: Die Krankenkasse mit den tiefsten Prämien der Schweiz arbeitet mit Methoden von vorgestern. Daniel Rüegg (63) ist Präsident, Geschäftsführer und einziger Angestellter der Krankenkasse in Turbenthal, einem 4600-Seelen-Dorf im Zürcher Oberland. Die wichtigsten Gegenstände im Ein-Mann-Büro: eine Karteichärtli-Box für die gut 400 Versicherten und eine Schreibmaschine vom Typ Hermes Ambassador.

Rüegg sagt: „Wenn alle so arbeiten würden wie ich, hätten wir keine Prämienexplosion.» Im Schnitt zahlen die Schweizer 447 Franken pro Monat für die Grundversicherung, die Versicherten der Krankenkasse Turbenthal nur 255 Franken.

Mit BAG vors Bundesverwaltungsgericht

Trotzdem will das Bundesamt für Gesundheit (BAG) der Krankenkasse Turbenthal die Zetteliwirtschaft verbieten. „Der Bund will meine Kasse loswerden!», ruft Rüegg aus und verwirft die Hände, als BLICK ihn besucht.

Das BAG verlangt von ihm seit 2014, die Daten seiner Versicherten elektronisch zur Verfügung zu stellen. Weil Rüegg dagegen Rekurs eingelegt hat, schleppte ihn das BAG jetzt vor das Bundesverwaltungsgericht in St. Gallen. Wann dieses entscheidet, ist noch nicht klar.

Das BAG will zum Gerichtsfall nicht Stellung nehmen. Es schreibt nur: „Die Arbeitsweise hat einen Einfluss auf die Verwaltungskosten.» Diese liegen bei Rüegg mit 236 Franken pro Versicherten deutlich über dem Schweizer Schnitt von 160 Franken.

Die Pleite droht

Würde ein Computer die Krankenkasse Turbenthal also noch billiger machen? Rüegg hält dagegen: „Nein. Die hohen Verwaltungskosten kommen von den vielen Verordnungen des BAG. Zum Beispiel muss ich die Revision durch einen Buchprüfer vornehmen lassen, der mich rund 15’000 Franken kostet. Computerprogramme für Krankenkassen sind hochkomplex und müssen dauernd

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

Finanzmärkte atmen auf: Gut für Europa, gut für die Wirtschaft

By Guido Schätti

ZÜRICH –
Ein Kommunist oder eine Rechtsextreme gewinnt die französischen Präsidentschaftswahlen: Dieses Szenario ist vom Tisch. Das freut die Finanzmärkte. Sie wetten auf einen Sieg von Emmanuel Macron.

Die EU-Gegner Marine Le Pen (48) und Jean-Luc Mélenchon (65) erreichen die zweite Runde: Das war das Horrorszenario der Finanzmärkte bei den Präsidentschaftswahlen in Frankreich.

Nun atmen die Anleger auf. „Die Furcht vor einem Auseinanderbrechen der EU und des Euro ist zumindest vorläufig vom Tisch», sagt Oliver Adler (61), Chefökonom der Credit Suisse. Die Aktienmärkte dürften heute zulegen. „Risikopapiere werden gewinnen», sagt Ricardo Garcia (42), Chef Makroökonomie Europa bei der UBS. Dagegen wird der Aufwertungsdruck auf den Franken sinken.

Die Ökonomen sind überzeugt, dass sich Emmanuel Macron (39) bei der Stichwahl in zwei Wochen gegen Le Pen durchsetzen wird. „Wir werden mit grosser Wahrscheinlichkeit einen Präsidenten Macron haben», sagt Adler.

Macrons Sieg wäre gut für die Wirtschaft, für Europa und die Schweiz. „Macron ist proeuropäisch, er könnte die deutsch-französische Lokomotive der europäischen Integration wieder in Gang bringen», sagt Adler. Gleichzeitig dürfte er längst fällige wirtschaftliche Reformen in Frankreich anpacken.

Doch es gibt Fragezeichen. „Macron verfolgt ein wirtschaftsfreundliches Programm», sagt Garcia. „Die Frage ist aber, ob er dieses umsetzen kann.» Denn seine neu gegründete Partei En Marche! dürfte bei den Parlamentswahlen kaum auf Anhieb eine Mehrheit gewinnen.

Macron wird auf Unterstützung von links und rechts angewiesen sein. Adler rechnet mit einer Koalitionsregierung mit den Republikanern: „Das erhöht die Chance für breit abgestützte Reformen.»

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

Hannover Messe beginnt – Leitthema vernetzte Industrie

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Mit Appellen für einen freien und fairen Welthandel ist die Hannover Messe am Sonntag an den Start gegangen. Bei der Eröffnungsfeier am Abend plädierte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eindringlich für offene Märkte.

Abschottung und Protektionismus führten auf Dauer immer wieder zu Verlusten, warnte sie. Die Messe gilt als weltgrößte Leistungsschau für industrielle Neuerungen. Erwartet werden rund 200 000 Besucher und 6500 Aussteller – 60 Prozent davon aus dem Ausland.

Die polnische Ministerpräsidentin Beata Szydlo bekannte sich wie Merkel zu Europa, mahnte aber auch Veränderungen an. „Die Europäische Union ist ein großer Wert für Polen”, sagte sie laut Übersetzer. Es gelte, nach dem beschlossenen britischen EU-Austritt alles zu tun, um weitere Austritte zu verhindern. Dazu müsse verbessert werden, was heute nicht optimal funktioniere. Ein auf Werte gestütztes Europa müsse diese Werte auch verteidigen.

Szydlo warb auch für die Wirtschaft ihres Landes und betonte: „Polen ist heute ein sicheres Land, in dem gute Veränderungen für die…<a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.mz-web.de/wirtschaft/hannover-messe-beginnt-leitthema-vernetzte-industrie-26750902″>Lesen Sie den ganzen Artikel bei mz-web

Source:: MZ – Wirtschaft

Schäuble machtlos: Donald Trump wird zum wirtschaftspolitischen Gegner

Da kann Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) noch so sehr abwiegeln und beschönigen: Aus dem Freund USA ist durch den Machtwechsel im Weißen Haus bei allen grundlegenden wirtschaftspolitischen Themen ein Gegner geworden, der Deutschland schwer zusetzt.

Dabei geht die größte Gefahr aus Berliner Sicht nicht einmal von den Handelskonflikten aus, auch wenn die für das meiste Getöse sorgen. Die eigentliche Bedrohung kommt von den innenpolitischen Plänen Donald Trumps, die weitreichende Auswirkungen…Lesen Sie den ganzen Artikel bei mz-web

Source:: MZ – Wirtschaft

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