Ölpreise legen weiter zu

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at Singapur/Frankfurt. Die Ölpreise haben am Dienstag weiter zugelegt. Während US-Rohöl weiterhin unter der 60-Dollar-Marke lag, kostete europäisches Erdöl der Marke Brent so viel wie seit Juni 2015 nicht mehr. Schon am Montag war der Brent-Preis durch die Schließung eines wichtigen Pipeline-Systems vor der Küste Schottlands getrieben worden. Der Betreiber Ineos teilte mit, die Reparatur des Risses, der bei einer Routineprüfung entdeckt worden sei, werde zwei Wochen dauern…

Source:: Wiener Zeitung – News Wirtschaft

Heftiger Schneefall wirbelte Flugverkehr in Westeuropa durcheinander

By sho

Hunderte Flüge in Brüssel und Amsterdam gestrichen.

Heftiger Schneefall und starker Wind haben im Westen Europas für erhebliche Störungen im Flugbetrieb gesorgt. In Brüssel wurden am Montag etwa 300 Verbindungen gestrichen, wie der Betreiber Brussels Airport mitteilte. Rund hundert weitere Flüge hatten Verspätung.

Auch die Maschine des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu konnte wegen der schneebedeckten Startbahn erst mit Verzögerung abheben. Wegen des Verkehrschaos in der belgischen Hauptstadt war zuvor bereits ein Treffen Netanyahus mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker abgesagt worden.

Stillstand am Amsterdamer Flughafen

Am Flughafen Schipol bei Amsterdam mussten alleine bis zum Montagnachmittag mehr als 400 Flüge gestrichen werden. Der Flughafen im südfranzösischen Nizza wurde vollständig geschlossen. Im Westen Frankreichs waren am Abend weiterhin 50.000 Haushalte ohne Strom.

UK: Heftigster Schneefall seit Jahren

Auch in Großbritannien hatte der heftigste Schneefall seit knapp fünf Jahren in der Region zu großen Problemen im Bahn-, Flug- und Straßenverkehr geführt. Hunderte Schulen blieben am Montag geschlossen. Betroffen waren vor allem die Stadt Birmingham sowie mehrere Bezirke in Wales und Mittelengland.

Im Vergleich zum Vortag habe sich die Lage am Montag aber deutlich verbessert, erklärte der britische Wetterdienst. Auch die mehr als 100.000 Haushalte, die am Sonntag ohne Elektrizität auskommen mussten, wurden wieder mit Strom versorgt.

Im Süden des Schweizer Kantons Freiburg setzte starker Regen in mehreren Dörfern ein Dutzend Häuser unter Wasser, mehrere Straßen wurden überflutet. Bei der Polizei gingen am späten Nachmittag bis am Abend gegen 20 Notrufe ein. Verletzt wurde niemand.

>>> Zur Wetterprognose auf kurier.at

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

Was Sie über den Buwog-Prozess wissen müssen

By mog

Im Großen Schwurgerichtssaal beginnt der aufsehenerregendste heimische Korruptionsprozess seit Jahrzehnten. Die wichtigsten Fragen im Überblick.

Heute startet also der Prozess um die Buwog- und Terminal-Tower-Affären im Großen Schwurgerichtssaal des Landesgerichts Wien, der extra dafür um 500.000 Euro umgebaut und adaptiert wurde. Es geht im Kern um verdächtige Provisionszahlungen und den Verdacht der Bestechung bei Projekten des Finanzministeriums in der Amtszeit Karl-Heinz Grassers (FPÖ/ÖVP). Die über sieben Jahre dauernden Ermittlungen mündeten in der Anklage von 15 Personen. Die Anklageschrift umfasst 825 Seiten und basiert auf Hunderten Zeugeneinvernahmen, Hausdurchsuchungen, Telefon-Überwachungen und Konto-Öffnungen. 156 Terabyte Daten haben die Staatsanwälte gesichtet.

Das Gericht muss eine entscheidende Frage klären: Hat Grasser sein Insiderwissen als Minister bei der Privatisierung von Bundeswohnungen im Jahr 2004 ausgenutzt, um Informationen weiterzugeben und sich selbst zu bereichern? Der frühere FPÖ-Politiker und Vertraute des damaligen FPÖ-Chefs Jörg Haider, der von Februar 2000 bis Jänner 2007 Finanzminister in zwei ÖVP-geführten Bundesregierungen war, bestreitet dies vehement. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die wichtigsten Fragen im Überblick:

Worum geht es in der Causa Buwog?

Bei der Buwog handelte es sich bis zum Jahr 2004 um ein Wohnungsunternehmen in Staatsbesitz, das rund 60.000 bundeseigene Wohnungen in Österreich und Deutschland im Portfolio hatte. Das Unternehmen sollte 2004 unter der schwarz-blauen Regierung in einem geheimen Bieterverfahren privatisiert werden. Finanzminister war damals Karl-Heinz Grasser.

Um die Buwog boten das Immobilienunternehmen CA Immo und ein Konsortium rund um den Immobilienkonzern Immofinanz. Kurz vor der entscheidenden zweiten Runde erhielt der damalige Immofinanz-Chef Karl Petrikovics im Geheimen einen Tipp vom PR-Mann und Lobbyisten Peter Hochegger, wie viel er mindestens bieten müsse, um den Konkurrenten, die CA Immo, zu übertrumpfen. Die CA

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

Zwölf-Stunden-Arbeitstag ist in der EU Durchschnitt

By Thomas Pressberger

Mit einer Verlängerung der täglichen Arbeitszeit wäre Österreich nicht im Extrembereich.

Als sich ÖVP und FPÖ vergangene Woche bei ihren Koalitionsverhandlungen darauf einigten, die maximal zulässige Arbeitszeit von zehn auf zwölf Stunden zu erhöhen, gingen die Wellen hoch. Die Denkfabrik Agenda Austria hat sich nun angesehen, wie Österreich mit dieser Regelung im EU-Vergleich abschneiden würde und wie lange in anderen Ländern gearbeitet werden darf.

Mit einer maximal zulässigen Arbeitszeit von zwölf Stunden läge Österreich im EU-Durchschnitt und würde zu anderen Ländern wie Griechenland und Niederlande aufschließen (siehe Grafik).

Mehr gearbeitet werden darf etwa in Schweden und Dänemark. Hier gibt es keine Regelungen, weshalb die EU-weite Vorschrift greift, die eine Arbeitsruhe von mindestens elf Stunden vorsieht. Nach wie vor bei zehn Stunden liegen unter anderem Deutschland und Slowenien.

Laut Plänen von ÖVP und FPÖ dürften künftig pro Woche maximal 60 Stunden gearbeitet werden. An der gesetzlichen Normalarbeitszeit ändert sich nichts, sie liegt weiterhin bei 40 Stunden pro Woche. Wenn aber in Stoßzeiten mehr Arbeit anfällt, darf mehr gearbeitet werden.

Krank arbeiten

In Österreich weiterhin ein Thema bleibt der Umgang mit Krankheit und Arbeit. 33 Prozent der unselbstständigen Arbeitnehmer gehen laut aktuellem IFES-Arbeitsgesundheitsmonitor in die Arbeit, obwohl sie nicht gesund sind. Der Anteil ist seit fünf Jahren konstant.

Hauptgrund, um krank arbeiten zu gehen, ist für sechs von zehn Befragten das Pflichtgefühl gegenüber Kollegen. Arbeiter haben öfter Angst vor Konsequenzen – die bis zum Jobverlust reichen – als Angestellte und öffentlich Bedienstete.

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

Gutes neues Börsenjahr 2018: Bullen behalten die Oberhand

By Christine Klafl

Warum BlackRock-Experte Martin Lück weitere Kursgewinne voraussagt.

Die wachsenden Spannungen mit Nordkorea, die wütenden Proteste gegen die Verlegung der US-Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem – das sind nur zwei Beispiele für Krisenherde, die sich zu Flächenbränden entwickeln können. An den Börsen dieser Welt werden immer wieder aufflackernde Risiken allerdings so gut wie negiert. Die Investoren schrecken nicht zurück, sondern bleiben ihren Aktiendepots treu. „Angesichts der Tiefenentspannung an den Aktienmärkten könnte man sich wirklich fragen: Was haben die Anleger zur Beruhigung genommen?“, meint Martin Lück, Leiter der Kapitalmarktstrategie in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Osteuropa bei BlackRock, dem größten Vermögensverwalter der Welt. Seine Antwort: Weil die Zinsen so tief sind. Investoren sehen keine Alternativen zu Aktien und bleiben auch bei geopolitischen Spannungen veranlagt. Dadurch bleiben auch die Kursschwankungen an den Börsen niedrig.

Ein zweiter, gewichtiger Grund für die Tiefenentspanntheit an den Aktienmärkten ist die Konjunktur. USA, Westeuropa, Osteuropa, Asien – überall läuft der Wirtschaftsmotor hochtourig. Die Unternehmensgewinne steigen und unterfüttern die anschwellenden Aktienkurse. Die Börsenbilanz dazu: Der Dow-Jones-Index in New York hat seit Jahresbeginn rund 23 Prozent zugelegt. In Frankfurt sind es knapp 15 Prozent, in Wien sogar mehr als 27 Prozent. Der japanische Nikkei kann ein Plus von 20 Prozent vorweisen und liegt aktuell auf dem höchsten Stand seit fast 26 Jahren.

Gibt es nach diesen Aufschwüngen noch Luft nach oben? Ja, sagt Experte Lück. Nur wenn sich die Konjunktur deutlich abschwächen sollte, würden Aktieninvestoren das Risiko anders betrachten. Das aber sei nicht in Sicht, die Wirtschaft laufe 2018 und auch 2019 weiter gut.

Schiefe Reform

Wie sehr die Steuerreform in den USA der dortigen Konjunktur helfen wird, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen. Die Optimisten gehen davon aus, dass die Reform die Wirtschaftskraft um 0,5 Prozent anschieben könnte. Martin Lück ist da skeptischer, er geht von 0,1 Prozent aus. Auch deshalb, „weil

Source:: Kurier.at – Wirtschaft

1 2 3 167