Opec-Treffen in Wien: Öl-Allianz ist sich einig: Förderlimit wird verlängert

<a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.stern.de/wirtschaft/news/opec-treffen-in-wien-oel-allianz-ist-sich-einigfoerderlimit-wird-verlaengert-7468564.html?utm_campaign=wirtschaft&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ ><img width="150" src="http://image.stern.de/7468566/3×2-480-320/e3c22a97ff0a261198b3d0f676d05ae4/up/252009010117052599595050large43jpg-dbe59acc67e235aa.jpg“>

Die Allianz aus Opec- und Nicht-Opec-Staaten hält an ihrer Strategie einer knapperen Produktion fest, um den Ölpreis zu stabilisieren.

Die Fachminister der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) beschlossen in Wien, die seit Januar geltende Produktionskürzung um neun Monate bis zum März 2018 zu verlängern. Auch Nicht-Opec-Mitglieder wie Russland beteiligen sich an diesem Schritt, durch den insgesamt 1,8 Millionen Barrel (159 Liter je Fass) täglich weniger Rohöl gefördert werden sollen.

„Neun Monate sind das Optimum», begründete Saudi-Arabiens Energieminister Khalid Al-Falih die Verlängerung der Frist. Unter diesen Bedingungen sollten die Lagerbestände an Öl wieder auf den Fünf-Jahres-Schnitt sinken. Die Kürzung entspricht rund zwei Prozent der täglichen Weltproduktion und in etwa dem Überangebot.

Für Autofahrer dürfte sich damit vorerst wenig ändern. Die Märkte reagierten zunächst mit fallenden Preisen auf die Entscheidung. So kostete ein Barrel der US-Sorte WTI am Abend weniger als 50 Dollar. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank auf 52,24 US-Dollar – das waren 1,72 Dollar weniger als am Vortag.

Russland sieht das Bündnis mit den Opec-Staaten dennoch als Erfolgsmodell, das vertieft werden sollte. „Wir starten in eine neue Ära der Kooperation», sagte Energieminister Alexander Nowak zu Beginn der zweiten gemeinsamen Ministersitzung der Opec-Staaten mit elf Nicht-Opec-Ländern. „Um die volle Wirkung zu erzielen, brauchen wir noch einige Monate», meinte Nowak. Die Einigkeit der Allianz sei bemerkenswert. Kaum einer der Marktbeobachter habe erwartet, dass sich die 24 teilnehmenden Staaten so strikt an ihre eigenen Vorgaben halten würden, sagte der russische Energieminister.

Die Verlängerung des Förderlimits ist allerdings eine Gratwanderung zwischen dem Versuch der Preisstützung und dem Kampf um Marktanteile. Besonders Opec-Staaten wie das von Unruhen und wirtschaftlichem Chaos geplagte Venezuela wären auf steigende Einnahmen aus dem klassischen Ölgeschäft angewiesen. Zugleich macht aber ein steigender Ölpreis die Erschließung von Schieferöl-Feldern in den USA attraktiv,

Source:: Stern – Wirtschaft

Börse in Frankfurt: Dax knapp im Minus – schwankender Handel am Feiertag

Der Dax hat einen launischen Handel an Christi Himmelfahrt mit einem leichten Minus beendet.

Analysten sprachen wegen des Feiertags von einem dünnen und entsprechend schwankungsanfälligen Geschäft, das der deutsche Leitindex am Donnerstag 0,17 Prozent tiefer bei 12 621,72 Punkten beendete.

Die jüngsten Signale von der US-Notenbank Fed gingen dabei am Dax weitgehend vorbei. Wie aus dem Protokoll der letzten Sitzung hervorging, haben sich die Währungshüter mehrheitlich für eine „baldige» geldpolitische Straffung ausgesprochen. Dies spricht für optimistische Konjunkturerwartungen, schmälert aber die Attraktivität von Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren.

Wie schon am Vortag entwickelten sich andere deutsche Indizes etwas besser: Der MDax legte am Ende um 0,12 Prozent auf 25 112,05 Punkte zu, während es für die Technologiewerte im TecDax um 0,88 Prozent auf 2275,90 Zähler nach oben ging. Der Kleinwerte-Index SDax setzte seine Rekordjagd mit einem Plus von 0,60 Prozent auf 11 101,27 Punkte fort.

An der Dax-Spitze standen am Ende die Lufthansa-Aktien, die ihren Anstieg wegen gesunkener Ölpreise mit fast 2,5 Prozent Plus fortsetzten. Dicht dahinter lagen die um 2,3 Prozent teureren Aktien von Thyssenkrupp. Laut dem „Manager Magazin» könnte eine mögliche Fusion der Stahlsparte mit dem europäischen Ableger von Tata Steel mehr als eine halbe Milliarde Euro an jährlichen Einsparungen einbringen. Linde-Titel knüpften nach der vermeldeten Grundsatzeinigung auf eine Fusion mit dem US-Konkurrenten Praxair mit plus 0,82 Prozent an ihre deutlichen Gewinne vom Vortag an.

Im TecDax zogen Siltronic-Aktien kräftig um 6,49 Prozent auf 82,19 Euro an, weil Credit Suisse den ohnehin schon rekordhohen Aktien noch mehr Kurspotenzial zutraut: Analyst Achal Sultania hatte das Ziel auf 90 Euro angehoben. Seinen Optimismus baute er dabei auf eine hohe Nachfrage nach Halbleiterprodukten und weiter steigende Preise.

Gesprächsstoff gab es bei einigen Nebenwerten. Stada-Papiere gaben um 0,41 Prozent nach, weil eine neue Runde beim Wettbieten

Source:: Stern – Wirtschaft

Opec verlängert Förderkürzungen

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Wien. (reu/kle) Die Mitglieder der Opec haben sich am Donnerstag auf eine Verlängerung der Förderkürzungen um neun Monate verständigt. Nach der Sitzung der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) in Wien teilten Delegierte mit, die Kürzung belaufe sich unverändert auf täglich 1,8 Millionen Barrel (159 Liter je Fass) bis März 2018. Dem Abkommen dürften sich auch Förderländer wie Russland anschließen. Der saudi-arabische Energieminister Chalid al-Falih sagte, das Ziel…

Source:: Wiener Zeitung – News Wirtschaft

Von Osten nach Osten

By Wiener Zeitung | www.wiener-zeitung.at

Long Beach. Lee Peterson beugt sich tief über sein Lenkrad und zeigt mit dem Zeigefinger steil nach oben auf riesige Netze unter der Brücke über ihm. „Die mussten wir anbringen, weil immer wieder Betonbrocken herunterfallen“, sagt der hochgewachsene Mann. Die Gerald-Desmond-Brücke, erzählt der Mitarbeiter der Hafenverwaltung von Long Beach, Kalifornien, sei dabei noch gar nicht so alt. Sie wurde 1968 eröffnet und verbindet Long Beach mit Terminal Island, einer großteils künstlichen Insel mit…

Source:: Wiener Zeitung – News Wirtschaft

Börse in Frankfurt: Dax nach launischem Feiertagshandel leicht im Minus

Der Dax hat einen launischen Handel an Christi Himmelfahrt knapp im Minus beendet.

Analysten sprachen wegen des Feiertags von einem dünnen und entsprechend schwankungsanfälligen Geschäft, das der deutsche Leitindex am Donnerstag 0,17 Prozent tiefer bei 12 621,72 Punkten beendete.

Die jüngsten Signale von der US-Notenbank Fed gingen dabei am Dax weitgehend vorbei. Wie aus dem Protokoll der letzten Sitzung hervorging, haben sich die Währungshüter mehrheitlich für eine „baldige» geldpolitische Straffung ausgesprochen. Dies spricht für optimistische Konjunkturerwartungen, schmälert aber die Attraktivität von Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren.

Wie schon am Vortag entwickelten sich die anderen deutschen Indizes aber etwas besser. Der MDax legte am Ende um 0,12 Prozent auf 25 112,05 Punkte zu, während es für die Technologiewerte im TecDax um 0,88 Prozent auf 2275,90 Zähler nach oben ging. Der Kleinwerte-Index SDax setzte seine Rekordjagd mit einem Anstieg um 0,60 Prozent auf 11 101,27 Punkte fort.

Source:: Stern – Wirtschaft

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