Parkinson noch unaufhaltsam

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Wien. Vor 200 Jahren hat der englische Arzt James Parkinson das nach ihm benannte Leiden erstmals beschrieben. Er hatte bei Patienten eine Verlangsamung ihrer Bewegungsabläufe erkannt, aber auch das für die Erkrankung typische Zittern und die Steifheit der Muskulatur. Dagegen tun konnte er damals nichts. Im Laufe der Zeit haben sich Substanzen herauskristallisiert – vor allem der Botenstoff Dopamin -, die Parkinsonpatienten Erleichterung verschaffen. Dabei handelt es sich aber nur um sogenannte…

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Studie: Spinnen könnten die Menschheit ausrotten – theoretisch

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Eine Studie, die vor kurzem im „Science of Nature“ erschien, sagt, dass Spinnen ganz schön hungrig sind. Demnach konsumieren Spinnen weltweit zwischen 400 und 800 Millionen Tonnen Beute im Jahr. In anderen Worten: Spinnen könnten alle Menschen essen und immer noch hungrig sein.

Source:: Stern – Wissen

Esa-Konferenz: Müllabfuhr gegen Weltraumschrott geplant

Mit einer Art Müllabfuhr im All wollen Raumfahrtagenturen Weltraumschrott aufräumen. Greifarme und Netze zum Einfangen etwa ausgedienter Satelliten „sollen in wenigen Jahren im All demonstriert werden», sagte Holger Krag zum Ende einer internationalen Konferenz der Europäischen Raumfahrtagentur Esa.

Krag leitete das viertägige Treffen zum Thema Weltraumschrott. „Wir müssen zeigen, dass wir es können. Vorher wird niemand die Technologie einsetzen.»

Die Beseitigung großer Teile sei „notwendig, selbst wenn die Strategie zur Vermeidung von neuem Weltraumschrott konsequent umgesetzt wird.» Eine Müllabfuhr im All soll das nach dem US-Experten Donald Kessler benannte Kessler-Syndrom verhindern. Bezeichnet wird damit eine unkalkulierbare Kettenreaktion durch Kollisionen, die die Raumfahrt lahmlegen könnte: Trümmerteile stoßen gegeneinander und erzeugen noch mehr Trümmerteile.

Im Esa-Satelliten-Kontrollzentrum diskutierten rund 400 Teilnehmer aus allen wichtigen Raumfahrtnationen über Müll im All. Die Veranstaltung gilt als weltweit größte und wichtigste zu dem Thema. Das Treffen gibt es seit 1993 alle vier Jahre.

„Das wichtigste Ergebnis war, dass dies eine globale Herausforderung ist», sagte Esa-Chef Jan Wörner. Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD), zugleich Beauftragte der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt, verwies auf Zusammenarbeit: „Beim Thema Weltraumschrott kann man nur gemeinsam vorankommen.»

Neben Beseitigung und Vermeidung von Müll im All sind auch Mega-Konstellationen ein Thema: Schon bald wollen Unternehmen mit einer großen Zahl von kleineren Satelliten etwa für Internet überall auf der Welt sorgen. Damit werden die Bahnen im All immer voller. „Das scheint eine große Herausforderung zu sein, selbst wenn die Unternehmen sich korrekt verhalten», meinte Krag. Noch fehle „ein internationales Regelwerk, dass Weltraumschrott innerhalb von 25 Jahren wieder in die Erdatmosphäre eintauchen und verglühen muss», sagte Manuel Metz vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Die Esa will sich auch einen eigenen Überblick über die Gefahr im All verschaffen. Etwa 18 000 Trümmerteile seien groß genug, um überwacht werden zu können, sagte Krag. Bisher gebe

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Im globalen Vergleich: Wenig Vielfalt im deutschen Wald

Birken, Buchen, Eichen, Tannen, Fichten, Ahorn, Eschen, Erlen, Kiefern: Die meisten Menschen können auf Anhieb eine Liste von in <a target="_blank" rel="nofollow" title="Deutschland" href="http://www.stern.de/7401058.html?utm_campaign=wissen&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ target=“_blank“>Deutschland heimischen Baumarten runterrattern.

Doch selbst wenn diese Liste komplett ist, ist sie nicht besonders lang: Deutlich weniger als hundert verschiedene Baumarten wachsen hierzulande. Das ist erstaunlich wenig im Vergleich zu der Baumvielfalt, die es rund um den Globus gibt.

Einige Wochen vor dem Tag des Baumes (25.4.) stellte die Organisation Botanic Gardens Conservation International (BGCI) eine Online-Datenbank vor, die erstmals alle bekannten Baumarten auf der Welt auflistet: „GlobalTreeSearch». Demnach gibt es rund um den Globus 60 065 verschiedene Baumarten, die meisten davon in Brasilien, Kolumbien und Indonesien.

In Deutschland sind es nach Angaben des Thünen-Instituts für Waldökosysteme in Eberswalde (Brandenburg) höchstens 60 verschiedene Arten. Dabei ist für Institutsleiter Andreas Bolte ein Baum ein Gehölz, dass größer als fünf Meter ist und im Normalfall nur einen Stamm bildet. Die verschiedenen Organisationen arbeiten teils mit unterschiedlichen Baum-Definitionen.

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) spricht von bis zu 77 Arten in Deutschland. „Wir haben gerade erst nachgezählt», unterstreicht Bundesgeschäftsführer Christoph Rullmann. „In Deutschland finden sich demnach nur 0,1 bis 0,13 Prozent aller Arten», konstatiert Rullmann. „Unsere vier Hauptbaumarten sind Fichte, Kiefer, Buche und Eiche», ergänzt Bolte.

Dass es in Mitteleuropa vergleichsweise wenig Baumarten gibt, rühre von der letzten Eiszeit her und der ungünstigen Ost-West-Ausrichtung der Gebirge wie den Pyrenäen, Alpen und Karpaten, erklärt Thünen-Institutsleiter Bolte. „Viele vor der Eiszeit vorkommenden Arten konnten der Vergletscherung nicht nach Süden ausweichen und sind daher ausgestorben», sagt er. Nur vergleichsweise wenige Baumspezies gelangten in die Rückzugsgebiete am Mittelmeer und auf den Balkan. Daher lässt es sich erklären, warum nach dem Abklingen der letzten Eiszeit vor rund 12 000 Jahren nur wenige Arten zurückwandern konnten.

„Unser Wald ist daher aus geologischer Sicht ein sehr junges Ereignis.

Source:: Stern – Wissen

Überlebenskünstler: Nacktmull schafft 18 Minuten ohne Sauerstoff

Nacktmulle können bis zu 18 Minuten ganz ohne Sauerstoff überleben. Extremen Sauerstoffmangel überstehen die Tiere mehrere Stunden, wie Forscher im Fachblatt „Science» berichten. Ihr Trick: Sie stellen ihren Stoffwechsel um.

Fehlt ihnen der Sauerstoff, um lebenswichtige Organe wie Herz und Gehirn mittels Glukose am Laufen zu halten, nutzen sie stattdessen Fruchtzucker. Die Arbeit sei der erste Nachweis für einen solchen Vorgang bei einem Säugetier, erklärte Gary Lewin vom Berliner Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC).

Die Wissenschaftler werten die Eigenschaft als Anpassung der nahezu unbehaarten Nagetiere an das Leben in unterirdischen Höhlen in der ostafrikanischen Wüste. Weil bis zu 280 von ihnen zusammenleben und sich die Tiere oft kilometerweit zu Wurzeln von Wüstenpflanzen graben, müssen sie stickige Luft ertragen können. Wie genau ihnen das gelingt, wollten die Forscher um Studienleiter Thomas Park von der Universität Illinois in Chicago nun genau wissen.

Sie setzten die Tiere zunächst Luft mit einem sehr geringen Sauerstoffgehalt von nur fünf Prozent aus. Während Mäuse dabei in weniger als 15 Minuten starben, hielten es Nacktmulle fünf Stunden ohne ersichtliche Probleme aus, berichten die Forscher. Menschen brauchen nach MDC-Angaben mindestens zehn Prozent Sauerstoff in der Atemluft, um etwa Gehirnzellen mit Energie versorgen zu können. Der Sauerstoff dient dazu, Glukose aus der Nahrung zu verstoffwechseln und so Energie für die Organe des Körpers bereitszustellen.

Selbst wenn die Forscher den Nacktmullen den Sauerstoff ganz entzogen, erwiesen diese sich als hartnäckige Überlebenskünstler: Sie schafften es bis zu 18 Minuten, am Leben zu bleiben – während Mäuse nach rund 45 Sekunden starben. Die Nacktmulle verloren das Bewusstsein und ihr Puls verringerte sich stark von 200 auf 50 Herzschläge pro Minute, sie fielen in einen winterschlafähnlichen Zustand. Sobald wieder sauerstoffhaltige Luft an ihre Nasen gelangte, wachten sie wieder auf und gingen unbeschadet ihrer Wege, schreiben die Wissenschaftler.

Im Bau

Source:: Stern – Wissen

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