Jetzt spricht ein Callcenter-Chef: «Mit falschen Namen ist die Erfolgsquote doppelt so hoch»

By Guido Schätti

Falsche Namen bei Telefonanrufen seien normal, sagt Callcenter-Betreiber Patrick Dütschler (33). Die Empörung des Branchenverbandes Callnet.ch hält er für Heuchelei.

Warum telefonieren Ausländer in Schweizer Callcentern unter falschen Namen? Warum sind Namen, die auf „ic» enden, tabu? Schweizer Namen förderten das Geschäft, sagt Patrick Dütschler (33), der selber ein Callcenter besitzt. Mit einem einfachen Schweizer Namen sei die Abschlussquote doppelt so hoch wie mit einem komplizierten ausländischen. Mit Rassismus habe dies höchstens am Rande was zu tun, so Dütschler.

Swiss Life lässt seine ausländischen Mitarbeiter im hauseigenen Callcenter unter falschem Namen telefonieren. Ausländer geben sich als Schweizer aus. Die Hintergedanken des Versicherers: Die Kunden lassen sich eher von Herrn Müller oder Frau Keller zu einem Beratungstermin überreden als von Frau Filipovic oder Herrn Berisha.

Die Branche gibt sich erstaunt. Falsche Namen seien „nicht tolerierbar», sagte Dieter Fischer, Präsident des Branchenverbands Callnet, der „SonntagsZeitung». „Das widerspricht unseren Vorstellungen von einem vertrauensvollen, transparenten Kundenkontakt.»

Callcenter-Betreiber Patrick Dütschler (33) widerspricht: „Jeder in der Branche weiss, dass die Verwendung falscher Namen gängige Praxis ist», sagt er zu BLICK.

Hätten die Anrufer schweizerische Namen, steige die Erfolgsquote massiv, sagt Dütschler. „Die Abschlusswahrscheinlichkeit ist etwa doppelt so gross.» Je nach Auftrag schaffe ein guter Verkäufer bei jedem dritten Anruf einen Abschluss.

Auch Schweizer mit falschen Namen

Namensänderungen dienten der Vereinfachung, so Dütschler. „Ein Abschluss ist sonst schon schwierig genug, ein komplizierter Name macht alles noch schwieriger.» Der Beleg: Auch Schweizer mit kompliziertem Namen telefonierten unter falschem Namen. Aus Bruhin wird so Brunner, aus Huggentobler Huber.

Die Angst vor Rassismus – dass Kunden bei ausländischen Anrufern aufhängten oder ablehnend reagierten – spiele zwar eine Rolle, aber nur eine untergeordnete, sagt Dütschler. „Nur in zehn Prozent aller Fälle steckt Rassismus hinter einer Ablehnung.»

Dütschler betreibt selber ein Callcenter. Er hat eine einschlägige Vergangenheit als

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

DANKE, DIRK KAFTAN!

By no-reply@meinbezirk.at (Margarethe Rinnhofer)

Was für ein Konzert, was für ein Abschied!

Ein wunderschönes Wunschkonzert zum Abschied von unserem geliebten Chefdirigenten „Dirk Kaftan“ begeistert wieder einmal und bringt das Publikum zum Toben.
Ein richtig geschmackvolles musikalisches Menü für die Ohren servierten Dirk Kaftan, das Grazer Philharmonische Orchester, der Chor und das wunderbare Solistenensemble der Oper Graz zum Saisonabschluss.

Wünsch dir was!
Zum Saisonabschluss durften wir vorab aus einer Musik-Speisekarte wählen und das Menü konnte sich sehen und hören lassen, ein wahrer Hörgenuss für die Ohren.

Ein Klangerlebnis war die Ouverture zur Oper „Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner. Entspannung Pur gab es beim Summchor aus der Oper „Madama Butterfly“ von Giacomo Puccini. „Vedi! Le fosche notturne spoglie“ aus der Oper Il Trovatore war ein Höhenflug, der Chor der Oper Graz hat uns mit seinen wunderbaren Stimmen schweben lassen. Wer kennt sie nicht, die Ouverture zur Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauß (Sohn), einfach Zauberhaft diese Klänge. Vom Musical „The Man of La Mancha“ hat David McShane „The Impossible Dream“ gesungen und das war so schön. „Bugler’s Holiday“ von Leroy Anderson war genauso ein Hörgenuß, wie die „Dunkelroten Rosen“ aus der Operette „Gasparone“ von Carl Millöcker. Zu Tränen rührte mich „Do You Hear the People Sing“ aus dem Musical „Les Miserables.“ Dshamilja Kaiser, Tetjana Miyus, Yuan Zhang, Martin Fournier, David McShane, Ivan Oreščanin, Wilfried Zelinka und der Chor der Oper Graz haben so sinnlich und einfühlsam gesungen, einfach Traumhaft. Bei „Eine Fahrt durch Moskau“ aus der Operette „Moskau, Tscherjomuschki“ und „Tico-Tico no Fuba“ ein Arrangement von Carmen Dragon war Dirk Kaftan wieder in seinem uns so vertrauten Element. Mit ganzem Körpereinsatz, voller Leidenschaft,…

Source:: Meinbezirk.at

In Brasilien wird er als Frauen-Prügler gesucht: BLICK findet Roger U. bei seinem Vater

By Beat Michel

ZOFINGEN AG –
Roger U. (54) soll seine Freundin brutal verprügelt und aus dem Fenster geworfen haben. In Brasilien ist der Zofinger deshalb auf der Liste der zehn meistgesuchten Verbrecher des Landes. Jetzt spricht er erstmals über die schweren Vorwürfe.

„Alles gelogen», sagt Roger U. (54) zu BLICK. „Das hat meine Ex alles konstruiert und erfunden. Ich habe Ana Julia nie geschlagen, geschweige denn vergewaltigt.»

Der Bauarbeiter hat gestern im BLICK gelesen, was ihm seine Freundin Ana Julia de Sousa Rebelo vorwirft. Er habe sie im brasilianischen Touristenort Canoa Quebrada im März 2004 brutal verprügelt und nackt aus dem Fenster geworfen. Seither ist sie querschnittgelähmt.

Die brasilianische Polizei sucht nach dem Schweizer – erfolglos. Auch die brasilianische Bundespolizei und Interpol Brasilien sind involviert. Er wurde sogar international zur Fahndung ausgeschrieben. Bisher vergebens. BLICK aber fand den Bauarbeiter! In Zofingen. Auf dem Parkplatz seines Vaters.

Roger U. ist total sauer, dass die Geschichte von der Polizei so dargestellt wird. „Ich habe keine Ahnung, warum an der Wahrheit gedreht wurde. Die Frau hat doch die Polizei geschmiert, damit die das Ganze verdreht.»

Er habe das Haus in Brasilien damals alleine gebaut. Und erst ganz am Schluss hätten sie gemeinsam dort gewohnt. Das Bauland habe er Anfang der 90er-Jahre gekauft. Gewohnt habe er mit der Freundin in einer Mietwohnung, die er für das ganze Jahr bezahlte, aber nur sechs Monate darin wohnte. Die andere Hälfte des Jahres habe er in der Schweiz gearbeitet.

Streit wegen Wohnhaus

Der Auslandschweizer erklärt, wie es zum Streit kam. „Nach sechs Jahren des Zusammenlebens erhält die Partnerin nach brasilianischem Gesetz die Hälfte des Wohnhauses», erklärt Roger U. „Darum habe ich es kurz vorher einem Freund überschrieben. Der Terror begann, als Ana Julia die Notizen über

Source:: Blick.ch – Schweiz

Gastronomie: Vapiano-Aktie kostet bei Börsengang 23 Euro

Mit dem Börsengang will sich die Restaurantkette Vapiano das Geld für den Ausbau des Filialnetzes auf 330 Lokale bis ins Jahr 2020 beschaffen.

Frankfurt – Die Restaurantkette Vapiano hat mit ihrem Börsengang 184 Millionen Euro eingesammelt. Das deutsche Unternehmen teilte den Aktionären am Montagabend knapp acht Millionen Aktien zum Preis von je 23 Euro zu.

Der Ausgabepreis liegt in der unteren Hälfte der Preisspanne von 21 bis 27 Euro. Vapiano selbst fliessen davon 85 Millionen Euro zu. Mit dem Geld will die bisher aus 185 Pizza- und Pasta-Selbstbedienungs-Restaurants bestehende Kette weitere Filialen eröffnen und bisherige Joint-Venture-Partner übernehmen.

Vapiano mit Sitz in Bonn betreibt auch in der Schweiz acht Restaurants. Firmen-Chef Jochen Halfmann will die Kette bis Ende 2020 auf 330 Filialen ausbauen, vor allem in Deutschland und Frankreich.

Der Rest des Emissionserlöses geht an Firmengründer Gregor Gerlach, der bisher 30 Prozent hält, und die Wella-Erben Hans-Joachim und Gisa Sander (25 Prozent). Die Vermögensverwaltung der ehemaligen Tchibo-Eigentümer Günter und Daniela Herz (44 Prozent) verkaufte dagegen nicht. 32 Prozent der Aktien sind künftig im Streubesitz.

Vapiano will am Dienstag sein Debüt an der Frankfurter Börse feiern. Das Unternehmen wird zum Ausgabepreis mit 553 Millionen Euro bewertet. Die Emission sei bei 23 Euro mehr als viermal überzeichnet gewesen, hiess es in Bankenkreisen. Begleitet wird der Börsengang von den Investmentbanken Barclays, Berenberg und Jefferies.

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

1 2 3 4 5 6 4.589