Die Digitalisierung des Mittelstands? Die Hidden Champions als Vorbild!

By Dr. Winfried Felser

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Professor Hermann Simon ist verärgert. Immer wieder wird das Silicon Valley als Referenz für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen genannt (s. Handelszeitung), dabei gibt es Hidden Champions, die viel eher Vorbild für den Mittelstand sein können als die immer wieder genannten Akteure aus Kalifornien, deren Kompetenz sich vor allem auf die Kundenschnittstelle beschränkt, während die Komplexität des „industriellen“ Internets anderen überlassen wird. In der Handelszeitung nennt er dabei vier Unternehmen, eines davon ist die SICK AG mit Dr. Robert Bauer als visionärem Vorstandsvorsitzendem, der für seine Branche die Zukunftsentwicklung treibt, nicht indem er kopiert, sondern disruptiv denkt.

Vordenker und Vormacher der Hidden Champions
wie Dr. Rober Bauer sollen in einer Serie von Interviews
vorgestellt werden, um jenseits der B2C-Erfolgsmuster
dess Silicon Valley „digitale“ Perspektiven für den ‚
deutschen Mittelstand aufzuzeigen.

Wenn in der Intralogistik von der Digitalen Transformation gesprochen wird, könnte sich die Community eigentlich beruhigt zurücklehnen. Schon heute weist die Branche ein hohes Maß an technologischer Unterstützung auf. Und doch ist das disruptive Potenzial groß.

  • Autonomes Fahren ist für die Intralogistik kein Zukunftsthema mehr, sondern gelebte Gegenwart! Die Konsequenzen könnten aber in weiteren Ausbaustufen dramatisch sein: Brauchen wir noch Gabelstapler, wenn AGV – Automated Guided Vehicle – in der Fläche zum Einsatz kommen?

  • Schon lange wird die Intralogistik durch IT-Systeme umfassend unterstützt. Ist die heutige, zum Teil noch hierarchische und zentralisierte Steuerungs-Architektur aber noch zukunftsfähig, wenn Sensoren Informationen standardisiert in die Cloud liefern und Edge Computing die Intelligenz dezentralisiert?
  • Der technologische Wandel ermöglicht auch andere Organisationsformen: Werden die fluide Organisation und die dezentrale Intelligenz nicht generell die heutigen zentralisierten Ansätze fundamental hinterfragen? Wo bleiben die Vertreter der alten Organisations-Logik in Zukunft?
  • Oder generell: Was bleibt noch nachhaltig relevant vom Ist in der neuen Ökonomie, wenn die Grundlogik sich fundamental wandelt?

Dabei kommen vollkommen neue Fragestellungen auf uns zu:

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