„Tatort“-Kritik: Mehr Berlin geht nicht

By Sarah Stendel

<a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.stern.de/kultur/tv/tatortmit-diesem-fall-feierten-meret-becker-und-mark-waschke-premiere-5936812.html?utm_campaign=kultur&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ ><img width="150" src="https://image.stern.de/5976736/3×2-480-320/a1d09987492b073327e62691ad440ac6/sL/tatort-muli-jpgfa1f15319e856ca4-.jpg“>

Das neue <a target="_blank" rel="nofollow" title='Berlin, Frankfurt, Franken: Das sind die neuen "Tatort"-Ermittler' href="http://www.stern.de/kultur/tv/tatort-aus-frankenberlin-und-frankfurtdas-sind-die-neuen-teams-5925900.html?utm_campaign=kultur&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Berliner „Tatort“-Team startete im März 2015 mit einem knallharten Fall: Eine junge Frau wird in einer Badewanne ausgeweidet, Blut spritzt an den Wänden hoch, dabei ist sie noch nicht einmal tot. Doch in ihrem Körper steckt Geld, viel Geld. Die Frau wurde als sogenanntes „Muli“ benutzt, als menschliche Transportbox für Kokain. Es ist ein brutaler, ekelerregender Mord, und die 13-jährige Jo (Emma Bading) muss das mitansehen.

Der Hauptstadt-„Tatort“ ist einmal grunderneuert worden und darf kräftig aufs Tempo drücken. Es geht um Drogen, es geht um die Mafia – und es geht um Berlin. Wir sind in hippen Clubs in Friedrichshain, bei der Suppenküche am Bahnhof Zoo, vor den Shops am Kudamm und zum Finale geht es sogar in den noch leerstehenden neuen Flughafen BER. Mehr Berlin geht nicht.

In diesem „Tatort“ wird berlinert

Dafür sorgt auch Kommissarin Nina Rubin (Meret Becker), die in Lederjacke und Altbauwohnung die coole Hauptstadt-Mutti gibt und ausgiebig berlinern darf. Und die gleich in ihrer ersten Szene wilden Sex hinter einem Club hat, um dann morgens zu ihrer Multi-Kulti-Familie zurückzukehren. Dass ihr Mann sich von ihr trennen will, dass die Kinder in die Pubertät kommen und rebellieren, führt zusammen mit der durchzechten Nacht erst einmal zu einem Weinkrampf. Und im Job sieht’s auch nicht leichter aus.

Ihr neuer Kollege Robert Karow (Mark Waschke) ist ziemlich unsympathisch. Kommissar Karow ist ein Besserwisser und Macho, der die ehrgeizige Hospitantin (Carolyn Genzkow) gegen Rubin ausspielt und eine dunkle Vergangenheit hat. „Ihr letzter Partner ist gestorben. Ich möchte am Leben bleiben“, sagt Rubin zu ihm. Als Zuschauer ist man sich nach der ersten Folge noch nicht ganz sicher, ob das so leicht wird. Immerhin hat Karow Verbindungen zur Drogenmafia und liefert die 13-jährige Jo an

Source:: Stern – Kultur

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