USA: Gewalt bei Ultrarechten-Aufmarsch in den USA

In den USA ist es zu einem Gewaltausbruch und zu einem Helikopterabsturz bei einer Ultrarechten-Demonstration gekommen.

Charlottesville – An einer Kundgebung rechtsnationalistischer und rassistischer Gruppen hat sich im US-Bundesstaat Virginia massive Gewalt entzündet. Die Behörden in der Universitätsstadt Charlottesville sprachen am Samstag von insgesamt drei Toten und mindestens 35 Verletzten.

Präsident Donald Trump kritisierte in allgemeiner Form die Gewalt – zog sich aber auch in der eigenen Partei Kritik zu, weil er die Rechtsextremisten nicht ausdrücklich als Urheber benannte.

Virginias Gouverneur, der Demokrat Terry McAuliffe, zeigte sich entsetzt über die Vorfälle. Er sprach von „weissen Rassisten und Nazis», die „Hass, Menschenverachtung und Gewalt» verbreiteten. Zu dem Aufmarsch hatten mehrere Gruppierungen vom extrem rechten Rand aufgerufen – unter ihnen der Ku Klux Klan. Manche Teilnehmer gaben sich auf Mützen und T-Shirts als Trump-Anhänger zu erkennen. Linke Gruppen veranstalteten eine Gegendemonstration.

Eine 32-jährige Frau wurde getötet, als ein Fahrzeug offenbar vorsätzlich in eine Gruppe von Gegendemonstranten raste. 19 weitere Menschen seien bei der Autoattacke verletzt worden, einige von ihnen schwer, sagte Polizeichef Al Thomas. Der 20-jährige Fahrer des Autos sei festgenommen worden. Gegen ihn werde wegen vorsätzlicher Tötung ermittelt. Unabhängig davon seien weitere 16 Menschen im Zusammenhang mit der Kundgebung verletzt worden.

Zu den Opfern zählte die Polizei auch zwei Beamte, die beim Absturz eines Polizeihelikopters ums Leben kamen. Zu den Ursache des Absturzes bei Charlottesville wurde eine Untersuchung eingeleitet. Der Stadtrat von Charlottesville ermächtigte die Polizei am Abend (Ortszeit), eine Ausgangssperre zu verhängen, sollte dies nötig sein.

Gouverneur McAuliffe hatte den Aufmarsch kurz vor dem geplanten Beginn verboten, weil die Sicherheit nicht garantiert werden könne. Dennoch gerieten hunderte Anhänger rechter Gruppen mit linken Gegendemonstranten aneinander. Der Polizei gelang ihr nicht immer, die Gruppen auseinanderzuhalten. Sie setzte Tränengas ein, als Rechte mit Stöcken und einer Metallstange einen Gegendemonstranten blutig schlugen.

Einige der Rechtsextremisten erhoben die rechte Hand zum Hitler-Gruss. Viele führten Flaggen der früheren Südstaaten-Konföderation mit sich, die

Source:: Blick.ch – Ausland

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