Bundestagswahl 2017: Jetzt Merkel wählen! Oder lieber doch nicht

By Alexandra Kraft

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Es ist keine acht Wochen her, da war ich mir sicher: Dieses Mal werde ich Angela Merkel wählen. Damals urlaubte ich in Los Angeles, vier Jahre als Reporterin für den stern in New York waren gerade zu Ende gegangen und vor mir lag der Umzug zurück nach Hamburg. Ich war mir sicher, meine Entscheidung sei gefallen. Denn in all den Jahren in den USA lernte ich Merkel und ihre Art der Politik zu schätzen. So sehr, dass ich als langjährige Wählerin von Bündnis 90/Die Grünen diesmal wirklich ernsthaft plante, bei ihr und der CDU das Kreuz zu machen.

Was? Sie spinnen doch, mögen Sie jetzt vielleicht denken. Von den Grünen zur CDU? Wie passt das denn zusammen? Aber aus dem Ausland, mit vielen tausend Kilometern Entfernung hatte ich Angela Merkel schätzen gelernt. Unzählige Amerikaner hatten mich immer wieder angesprochen: „Oh Angela, she is doing such a great job. You must be proud of her.“ (Oh, Angela macht einen so großartigen Job, du musst stolz auf sie sein.) Ja, das war ich auch.

<a target="_blank" rel="nofollow" title="ARD-Wahlarena: Wahlkampf im Plauderton: Angela Merkel beweist, dass sie nichts mehr beweisen muss" href="http://www.stern.de/politik/deutschland/wahlarenaangela-merkel-beweistdass-sie-nichts-mehr-beweisen-muss-eine-tv-kritik-7616058.html?utm_campaign=politik&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Wahlarena 2017 Merkel 6.25

Angela Merkel, Gegenentwurf zu Trump

In den USA wird nur sehr selten über Europa oder Deutschland berichtet. Wenn überhaupt, dann ging es um unsere Bundeskanzlerin. Und fast jeder dieser Berichte zeugte von allergrößtem Respekt für die 63-Jährige und wie sie einer Weltkrise nach der anderen mit großer Souveränität und Erfahrung begegnete. Griechenland-Krise, Flüchtlinge oder Brexit. Plötzlich nannten alle sie nur noch „Angela Merkel, leader of the free world“, die Führerin der freien Welt. Ich spürte, wie ich sogar ein bisschen stolz auf „meine“ Bundeskanzlerin war. In den US-Medien galt sie sympathisch, freundlich und extrem erfahren. Einer, der man vertrauen konnte, und die

Source:: Stern – Politik

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