Geheimnisvolle Mission: Russischer Spionagejet kreist im Tiefflug über Deutschland

Der drei Treibwerke des alten Jets verursachen mehr Lärm als jede Boeing und jeder Airbus. Heute Morgen startete lautstark ein seltener Gast auf dem Fliegerhorst in Manching bei Ingolstadt: eine Tupolev Tu-154. Bei der Maschine handelt es sich um ein ganz besonderes Flugzeug. Der ehemalige Passagierjet der Aeroflot gehört jetzt zur Flotte der russischen Luftwaffe und hat hochauflösende Kameras für Aufklärungsflüge an Bord.

<a target="_blank" rel="nofollow" title="Follow Me: Wenn das größte Flugzeug der Welt einschwebt" href="http://www.stern.de/reise/follow-me/antonow-225wenn-das-groesste-flugzeug-der-welt-einschwebt-6820616.html?utm_campaign=reise&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Wenn das größte Flugzeug der Welt einschwebtAm 12. September war das Flugzeug aus Moskau kommend auf der Piste des Militärflugplatzes südlich von Ingolstadt gelandet, wie ein auf Instagram hochgeladenes Foto dokumentiert. Doch was hat eine russische Militärmaschine auf einem Nato-Airport zu suchen?

Der Jet mit der Registrierung RF85655 ist für eine ungewöhnliche Mission unterwegs: „Im Rahmen des Open-Skies-Abkommen fliegt die Tupolev 154 die militärischen Einrichtungen in Norddeutschland ab“, klärt Jan Richter vom Jet Airliner Crash Data Evaluation Centre (Jacedc) in Hamburg.

Vertrauensbildende Maßnahme zwischen ehemaligen Gegnern

Bei dem „Vertrag über den offenen Himmel“ handelt es sich um eine Vereinbarung zwischen der Nato und den ehemaligen Warschauer Paktstaaten von 1992. Es erlaubt den Unterzeichnerstaaten gegenseitig ihre Territorien auf festgelegten Routen zu überfliegen und dabei Fotoaufnahmen, seit 2006 auch mit Infrarotkameras, zu unternehmen.

Tatsächlich handelt es sich also um einen Beobachtungsflüge. Es geht um Transparenz und um die Verifikation von Maßnahmen, die in früheren Abrüstungsverträgen vereinbart wurden. Das zu beobachtende Gebiet umfasst 18 Millionen Quadratkilometer, es reicht von Vancouver bis Wladiwostok.

<a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.stern.de/reise/deutschland/7620518.html?utm_campaign=reise&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>2017-09-14_Russian Spy Tu-154 RF-85655

Auch Deutschland gehört zu den Unterzeichnerstaaten und hatte ebenfalls eine Tupolev 154 noch aus Beständen der DDR für diesen Zweck umrüsten lassen. Doch die Maschine der Flugbereitschaft der Bundeswehr kollidierte im September 1997 mit einem Transportflugzeug der US-Luftwaffe 120 Kilometer westlich von Namibia über dem Atlantik. Bei dem Unglück

Source:: Stern – Reise

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