Happy End für Kater Charly

By no-reply@meinbezirk.at (Tanja Engel)

Charly endlich wieder zu Hause!

Man kann von Facebook halten was man will. In meinem Fall fällt das Gesamturteil eher vernichtend für die beliebte Selbstdarstellungsplattform aus. Ein gutes Beispiel dafür, wofür Facebook doch seine guten Dienste tut, ist die Seite Vermisste/Gefundene Tiere in Tirol

Charly’s Menschenfamilie ist überglücklich. Nach unglaublichen 76 Tagen taucht der fünf Jährige Langhaarkater ganz plötzlich in Münster auf. Ganze 13 km von seinem Wohnort im Zillertal. Seit seinem plötzlichen Verschwinden an einem Morgen im Juni gab es kein einziges Lebenszeichen von ihm. Zahlreiche Plakatierungen, Anrufe bei Asfinag und Wertstoffhof – alles vergebens – Charly blieb wie vom Erdboden verschluckt. Katzenmama Marianne war stets davon überzeugt, dass er lebt. Wenngleich auch diverse Pendleraussagen dagegen gesprochen haben, hat sie die Hoffnung nie aufgegeben.
Wie der robuste Kater mit den schönen grünen Augen über den Inn gekommen ist, darüber kann nur spekuliert werden. ‚Aufgrund seiner ihm angeborenen Neugierde könnte er durchaus in einen Lieferwagen gestiegen und irgendwo im Inntal gestrandet sein. In Münster war dann Schluss. Womöglich stellte die Überquerung des Inn das Problem dar, wo er sich nicht drüber traute‘, mutmaßt sein Frauchen.
Sie ist froh, dass es Leute mit Herz gibt, die zugelaufene Tiere melden bzw. Plattformen ins Leben rufen, die dies erst ermöglichen. Also alle, die momentan in einer ähnlichen Situation sind soll gesagt sein, dass man nie die Hoffnung aufgeben soll, denn es geschehen doch noch Wunder.
Körperlich geht es dem Ausreißer den Umständen entsprechend gut. Ein wenig abgemagert und völlig erschöpft genießt er zurzeit viel Schlaf, Ruhe und natürlich ausgiebige Streicheleinheiten seiner erleichterten Menschen.

Was tatsächlich die Ursache des rätselhaften Verschwindens des Katers war und was Charly auf seiner abenteuerlichen Reise erlebt hat, wird wohl für immer sein Geheimnis sein. Schade, denn dieses Buch wäre auf alle Fälle ein…

Source:: Meinbezirk.at

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