Lehrberufe im Digitalisierungs-Check: Ist mein Job noch sicher?

Die Digitalisierung macht vor keiner Branche Halt. Auch in vielen der klassischen Schweizer Lehrberufe läuft bereits vieles automatisiert. Doch ein Überblick zeigt: Wer einen Beruf wählt, der Fingerspitzengefühl voraussetzt, hat gute Aussichten.

Viele Lehrling stellen sich heute diese bange Frage: „Gibt es den Beruf, den ich gerade erlerne, in 20 Jahren überhaupt noch?» In den nächsten Jahrzehnten werden Computer und Roboter zahlreiche menschliche Tätigkeiten übernehmen, sind sich Experten sicher. Wer hat da langfristig Zukunftschancen, wer nicht?

Eine verlässliche Antwort auf die Frage gibt es nicht. Dass es längst Rasenmäh-Roboter gibt, wissen wir alle. Aber Computer mit grünem Daumen, die selbständig Unkraut jäten und anpflanzen? Das gesamte Management eines Gartens wirkt dann doch zu kompliziert. Nur: Wie lange noch?

Kristallkugel der Branchen-Zukunft

Vor einigen Monaten hat der deutsche TV-Sender ARD in Kooperation mit verschiedenen Fachstellen eine Themenwoche unter dem Motto „Zukunft der Arbeit» durchgeführt. Ein Teilprojekt: der Job-Futuromat, eine Kristallkugel der Branchen-Zukunft.

Für rund 4000 Berufe wurden dort die wichtigsten Fähigkeiten erfasst. Die Hauptfrage: Wie viele dieser Tätigkeiten könnten schon heute automatisiert abgewickelt werden? Das Tool versteht sich nicht als Prognose, dennoch gibt es einen Überblick darüber, welche Rolle die Digitalisierung in welchem Beruf spielt – und spielen wird.

Fingerspitzengefühl und Kreativität

11 junge Schweizerinnen und 27 junge Schweizer vertreten die Schweiz Mitte Oktober bei den WorldSkills, einer Berufs-Weltmeisterschaft, in Abu Dhabi. Ihre Lehren haben sie vor wenigen Monaten abgeschlossen, sie gehören zu jenen Menschen, die sich fragen, welche Aussichten sie langfristig haben. Den meisten gibt der Job-Futuromat eine positive Antwort.

Generell zeigt sich, dass Fingerspitzengefühl und Kreativität gefragt bleiben werden. Denn die sind des Roboters Defizite. Ideale Voraussetzungen für Nils Bucher aus Sarnen OW und Benjamin Räber aus Herlisberg LU. Sie beide treten an den WorldSkills als Landschaftsgärtner-Team an.

Computer oder Roboter können nur 14 Prozent ihrer Fähigkeiten bereits übernehmen, urteilt das Programm. Plattenlegen, Terrassen-, Wege- oder

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

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