„Bild“ behauptet: Mit diesem Plan wollte der Linken-Chef Sahra Wagenknecht aus der Partei mobben

By Lennart Pfahler

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  • Der Linken-Chef Riexinger soll laut „Bild“ versuchen, Wagenknecht aus der Partei zu mobben

  • Riexinger streitet das ab

Neuer Zoff in der Linkspartei? Laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung soll Parteichef Bernd Riexinger versucht haben, die Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht aus der Partei zu mobben. Wagenknecht gilt schon lange als strittige Personalie innerhalb der Partei.

Riexinger bestritt auf Anfrage der Boulevardzeitung alle dahingehenden Ambitionen und die von der „Bild“ zitierten Aussagen.

Die Zeitung bezog sich jedoch auf Aussagen eines Zeugen, der per eidesstattlicher Erklärung versicherte, Riexinger habe auf einer Sommer-Tagung der Rosa-Luxemburg-Stiftung im Oktober seinen Plan vor rund 80 Nachwuchspolitikern erläutert.

Die „Bild“ zitiert Riexinger: „Sahra ist leider nicht aufzuhalten als Fraktionsvorsitzende. Man kann sie nicht einfach abschießen. Sahra muss gegangen werden und daran arbeiten wir. Wenn wir sie immer wieder abwatschen und sie merkt, sie kommt mit ihren Positionen nicht durch, wird sie sicher von alleine gehen.“

Wagenknechts Mann Oskar Lafontaine habe der Linken-Chef ein „Arschloch“ genannt – Lafontaine habe ihn „verraten“. Ob hinter den Anschuldigungen tatsächlich ein Komplett gegen Wagenknecht steckt, ist unklar. Dass ausgerechnet der eher besonnene Linken-Chef Bernd Riexinger auf einer Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung und vor anwesenden Jugendpolitikern eine solch heikle Aussage trifft, wirkt zunächst unwahrscheinlich.

Source:: The Huffington Post – Germany

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