Grenzenlose Vorfreude des österreichischen Serienmeisters

By Christoph Geiler

Aus Hypo Tirol wurden im Sommer die AlpenVolleys. Der Klub spielt ab sofort in Deutschland auf.

Was machen vier Brasilianer, zwei Slowaken, ein Kanadier, ein Tscheche, ein Kolumbianer, ein Pole, ein Bulgare, ein Belgier, ein Deutscher und ein Österreicher?

Richtig, sie formieren sich zu einer Mannschaft, deren Name auf den ersten Blick unpassender nicht sein könnte: AlpenVolleys.

Bei näherer Betrachtung ergibt der Vereinsname, unter dem Österreichs Serienmeister Hypo Tirol neuerdings firmiert, durchaus Sinn. Seit die Innsbrucker nämlich mit dem TSV Unterhaching aus Bayern gemeinsame Sache machen und dank einer Wildcard an der deutschen Bundesliga teilnehmen dürfen.

Sinnfrage

Hannes Kronthaler ist im Moment so aufgeregt und aufgedreht wie in den Anfangsjahren seiner Manager-Tätigkeit bei Hypo Tirol. Damals trieb ihn die Vision an, dem Serienmeister Vienna hotVolleys und dessen Zampano Peter Kleinmann den Rang abzulaufen und Österreichs Volleyball-Hauptstadt nach Innsbruck zu verlegen.

Doch mit jedem Titel, der seit der ersten Meisterfeier 2005 die Tiroler Trophäensammlung anwachsen ließ, wurde zugleich auch Kronthalers Spaß geringer. In der vergangenen Saison, in der Hypo Tirol die zehnte Meisterschaft innerhalb von zwölf Jahren perfekt machte, kam der Manager irgendwann an den Punkt, an dem er sich die Sinnfrage stellte. „Entweder ich suche eine neue Herausforderung, oder ich höre auf“, verkündete Kronthaler. Denn: „Es macht keinen Spaß und Sinn, im Bus sieben Stunden nach Hartberg anzureisen, um dann in einer finsteren Halle in einer Stunde 3:0 zu gewinnen.“

Dann doch lieber innerhalb weniger Monate einen neuen überregionalen Verein aus dem Tiroler Boden stampfen und mit den AlpenVolleys noch einmal so richtig durchzustarten.

Herausforderung

Im Klub-Büro in Innsbruck prallen die Vergangenheit und die Zukunft aufeinander. Da ist einerseits der Vitrinenschrank im Zimmer von Trainer Stefan Chrtiansky, in dem die heimischen Trophäen zusehends verstauben, da ist nebenan aber auch der große Wandkalender, auf dem in riesigen Lettern die neuen Destinationen und Herausforderungen markiert sind. Unbekannte Klubs und Orte wie

Source:: Kurier.at – Sport

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