Kantonspolizei Zürich legt 3.-Liga-Kicker in Handschellen: Spieler droht: «Ich bring euch alle um!»

Ein Spieler des SC Barcelona rastet beim Spiel gegen den FC Herrliberg wegen eines Zuschauers aus. Es kommt zum Eklat – und zu einem Polizeieinsatz.

Letzten Mittwochabend findet in Herrliberg ZH das Drittligaspiel zwischen dem FC Herrliberg 2 und dem SC Barcelona statt. Mit dabei ist V.A.* (26), der – so erzählen es später Augenzeugen – schon während des Spiels durch aggressives Verhalten auffällt. In der 55. Minute kommt es zu einem Zweikampf an der Seitenlinie.

Aussenverteidiger V.A. wird aus seiner Sicht gefoult, verlangt vom Schiedsrichter einen Freistoss – dieser lässt jedoch weiterspielen. Als sich V.A. lautstark darüber beschwert, ruft ein Zuschauer aufs Feld, er solle doch mal ruhig bleiben. Diese Aussage soll V.A. total aus der Fassung gebracht haben, heisst es in einer Stellungnahme des FC Herrliberg.

„Scheissegal, wenn ich in den Knast komme»

Der entnervte Spieler bedroht den Zuschauer. Er werde ihn umbringen und fordert einen Freund neben dem Platz auf, seine Waffe aus dem Auto zu holen. Auf dem Platz sagt er Dinge wie: „Ich bringe alle um» oder „es ist mir scheissegal, wenn ich in den Knast komme.» Immer wieder habe er mit der Hand eine Pistole geformt und entsprechende Handzeichen in Richtung der Zuschauer gemacht, heisst es im Bericht.

Schliesslich kündigt er dem Schiri an, dass er das Spielfeld verlasse. In der 65. Spielminute macht er sich auf dem Weg zum Auto. Schliesslich rennt er zurück zu den Zuschauern, worauf Panik ausbricht. Mehrere Personen rufen die Polizei.

Spieler in Handschellen

Diese trifft nach kurzer Zeit ein und nimmt den Mann fest. Man habe den Mann in Handschellen gelegt, sein Auto durchsucht, aber keine Waffe gefunden, bestätigt die Kantonspolizei Zürich gegenüber BLICK. Gegen V.A. wurde für diesen Abend ein Platzverbot ausgesprochen, danach wurde er freigelassen.

Der Präsident des SC Barcelona sagt zu BLICK: „Den betreffenden Spieler haben wir aus dem Verein ausgeschlossen. Wir

Source:: Blick.ch – Schweiz

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