10 Pioniere der Digitalisierung: Sie sahen die Zukunft, bevor sie da war

By René Lüchinger

BLICK zeigt zehn Köpfe zur Digitalisierung. Sie sind spontan ausgewählt – allein aufgrund ihre Vorbildfunktion zum Thema.

Im April 1962 tauchte das Wort Digitalisierung zum ersten Mal in den Spalten der „Neuen Zürcher Zeitung» auf. Der Titel auf der Technik-Seite lautete: „Digitale Signalverarbeitung in der Regelungstechnik». Wer heute, 55 Jahre später, den Begriff „Digitalisierung» in die „Schweizerische Mediendatenbank» (SMD) eingibt, kommt auf 37’472 Treffer. Wer das Gleiche auf der Suchmaschine Google tut, kommt auf 9’990’000 Ergebnisse. Eine inzwischen inflationär verwendete Wertschöpfung also. Etwa genauso inflationär ist die grassierende Auflistung der „wichtigsten digitalen Köpfe der Schweiz».

Wenn BLICK sich aus Anlass des Schweizer Digtaltages vom kommenden 21. November auch in dieser Disziplin übt, tun wir das nur aus einem Grund: Unsere Digital-Köpfe sind vielleicht nicht die wichtigsten, aber solche, die dazu beigetragen haben, dass die Schweiz den digitalen Wandel (endlich) anzunehmen scheint.

Keine Bedrohung, sondern Realität

Darunter sind auch solche, die durch ihr Tun dazu beigetragen haben, dass wir alle diese nicht in erster Linie als Bedrohung empfinden, sondern als Realität, mit der es umzugehen gilt. Gemeinhin nennt man solche Menschen positive Vorbilder. Und weil wir uns auf zehn Beispiele beschränken wollen, kann eine solche Auswahl nur willkürlich und subjektiv und auch kein hierarchisches Ranking sein. Doch ihr Beispiel zeigt uns, dass man die Zukunft sehen kann, bevor sie da ist.

Pioniere der Digitalisierung

Auf keinen trifft das mehr zu als auf Klaus Hommels (50). In der breiten Öffentlichkeit bis heute weitgehend unbekannt, hat der Investor die Digitalisierung früher als andere gerochen und gespürt. Er steckte Geld in Facebook, Xing oder Skype, als viele diese Internetblüten noch für Nachtschattengewächse hielten.

Der zweite ist dafür inzwischen bekannt wie ein bunter Hund und dies, weil er in Bern für die Digitalisierung weibelt wie kein Zweiter. Vielleicht geht er damit manch einem behäbigen Parlamentarier mitunter auf die Nerven. Aber solch

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

(Visited 1 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.