Jeder Nutzer hat noch ein Profil: Facebooks geheime Schattenprofile: Das Netzwerk weiß mehr über uns, als wir ahnen

By Christoph Fröhlich

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/digital/online/facebookso-funktionieren-die-geheimen-schattenprofile-7698762.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ >

Es scheinen merkwürdige Zufälle zu sein, die sich auf Facebook ereignen. Man schreibt mit einem Kollegen ein paar Mal beruflich via Business-Mail miteinander, plötzlich wird er einem als Freund vorgeschlagen. Oder man bekommt den Stiefbruder zu sehen, den man bislang nie kennengelernt hat. Ein Samenspender soll einmal sogar das daraus entstandene Kind Jahre später als Freund vorgeschlagen bekommen haben, obwohl er mit den Eltern überhaupt nicht auf Facebook befreundet war.

<a target="_blank" rel="nofollow" title="WhatsApp-Trick: So können Sie verschickte Nachrichten noch löschen" href="https://www.stern.de/digital/smartphones/anleitungverschickte-whatsapp-nachrichten-loeschen-7690582.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Verschickte WhatsApp-Nachrichten löschenDas Schockierende daran: Es sind keine Zufälle. Facebook hat keine hellseherischen Fähigkeiten, wie einige Nutzer naiv glauben mögen. Stattdessen sammelt das Netzwerk alle Daten, die es bekommen kann, wertet diese systematisch aus – und legt hinter dem Nutzerprofil ein zweites Profil an. Es ist für den User unsichtbar, es wird daher oft als „Schattenprofil“ bezeichnet, auch wenn Facebook den Begriff nicht mag.

Das Unternehmen selbst hält sich dazu bedeckt und liefert andere, mitunter skurrile Erklärungen, woher die Freundesvorschläge kommen – so habe man sich womöglich etwa im selben Wlan-Netzwerk aufgehalten oder gemeinsame Freunde. Die „Gizmodo“-Redakteurin Kashmir Hill hat genauer nachgeforscht und mehr über die Schattenprofile herausgefunden, die der Grund für die zunächst unerklärlichen Verbindungen sind.

Die im Dunkeln sieht man nicht

Damit Facebook wachsen und Werbekunden immer genauere Zielgruppen ermöglichen kann – die Grundlage des Geschäftsmodells -, benötigt das Netzwerk nicht nur die persönlichen Daten des Nutzers, sondern auch die von dessen Freunden, Bekannten und Kollegen. Unter anderem deshalb fordert die Plattform seine Mitglieder regelmäßig auf, „Freunde zu finden“.<a target="_blank" rel="nofollow" title="Test-Aktion: Darum will Facebook auf einmal die Nacktfotos seiner Nutzer" href="https://www.stern.de/digital/online/facebook-fordert-nutzer-aufnacktbilder-hochzuladen-mit-gutem-grund-7691108.html?utm_campaign=digital&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Facebook will Ihre Nacktbilder_12.10

Das geht ganz einfach, indem man die Kontakte des Smartphones hochlädt – samt aller darin enthaltenen (Spitz-)Namen, Bilder, Telefonnummern, Berufsbezeichnungen, Unternehmensangaben, Anschriften und E-Mail-Adressen. Ein Knopfdruck genügt. Die hochgeladenen Daten versucht das Netzwerk

Source:: Stern – Digital

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