Muss auch Trainer Ventura weichen? Italiens Routiniers treten nach Quali-Schmach geschlossen ab

Italien fährt nächstes Jahr nicht nach Russland an die WM. Auf diese Schock-Meldung folgt die grosse Rücktrittswelle. Vier Veteranen sagen Adieu, der Coach (noch) nicht.

Die Tränen sind noch nicht ganz getrocknet. Nach dem Schlusspfiff im San Siro steht fest: Die WM in Russland wird ohne die Italiener stattfinden – kein leidenschaftliches Singen der „Fratelli d’Italia», kein „Pooo-poropopo-poooo-poo» der italienischen Fans.

Der vierfache Weltmeister ist am Boden – und auch die Fussballwelt trauert. Nicht nur weil Italien die WM verpasst. Vor allem ist das Spiel gegen Schweden ein grosses, trauriges Abschiedsspiel. Einer der Grössten aller Zeiten tritt ab. Gianluigi Buffon (39), Rekordspieler und langjähriger Captain Italiens, hängt seine Goaliehandschuhe in der Nati an den Nagel. Nach 175 Partien im Italien-Dress und einem Weltmeistertitel (2006) ist Schluss.

„Ich bin traurig, dass meine Nationalmannschaftskarriere so endet», sagt Buffon nach dem 0:0. Russland wäre seine sechste WM-Endrunde gewesen – ein Rekord, welcher der Goalie-Legende verwehrt bleiben wird. „Wir haben etwas verpasst, das auf so verschiedenen Ebenen viel bedeutet hätte», sagte Buffon. „Aber wir sind stolz und stark. Wir werden versuchen, uns davon zu erholen», ein Kämpfer, schon immer.

Für die Nachfolge ist in Italien ist gesorgt. Auf Gigi folgt Gigi Junior. Gianluigi Donnarumma durfte mit seinen 18 Jahren bereits schon 4 Mal den Kasten der Italiener hüten. Zur Erinnerung: Buffon war 1997 bei seinem ersten Einsatz für die A-Nati 19 Jahre alt. Ein würdiger Nachfolger also, auch weil Donnarumma schon die Erfahrung von 80 Serie-A-Partien mit der AC Mailand mitbringt.

Tritt nach den Routiniers auch der Coach ab?

Drei weitere „Oldies» erklären kurz nach dem Barrage-Out ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft: Daniele De Rossi (34), Giorgio Chiellini (33) und Andrea Barzagli (36) tun es ihrem Captain gleich, und räumen den Platz – für jüngeres, frischeres Blut.

„Die Ära einiger Veteranen

Source:: Blick.ch – Sport

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