Schweizer bevorzugen einheimische Grill-Güggeli: Ausländer beissen sich die Zähne aus

By Ulrich Rotzinger

Kentucky Fried Chicken kommt in die Schweiz. Erneut. Zwei Mal scheiterte die Güggeli-Eroberung der Schweiz bereits. Auch andere ausländische Poulet-Brätler taten sich bisher schwer.

Ausländische Güggeli-Ketten konnten sich bislang in der Schweiz nie lange halten. Zum Beispiel: Die Wienerwald-Imbisse. Die Kult-Restaurants von „Hendl-König» Friedrich Jahn (†74) waren schon Anfang der 80er-Jahre am Ende. Das Restaurant Huhniversum in Basel schloss kurz nach der Eröffnung im 2011 wieder.

Selbst die berühmt-berüchtigte US-Kette Kentucky Fried Chicken (KFC) scheiterte vor Jahrzehnten zweimal in der Schweiz, nimmt aber nun im Dezember ihren dritten Anlauf, wie BLICK gestern berichtete.

Den Braten schon gerochen hat die Migros, die bei ihrer Fast-Food-Kette Chickeria die Expansion vorantreibt. Zu den aktuell 13 Filialen sollen zwei weitere noch dieses Jahr hinzukommen. Laut „Landbote» wuchs der Chickeria-Umsatz im Jahr 2016 um 123 Prozent.

Rollende Güggeli gefragt

Einen zweiten Frühling dank des Poulet-Booms erleben rollende Poulet-Verkäufer. Zum Beispiel der Strassengrillwagen-Pionier Natura Güggeli (seit 1998 am Start) mit 30 selbständigen Poulet-Grilleuren in 20 Kantonen und rund 160 Standorten. Er verkauft Schweizer Poulets der Frifag Märwil AG aus Affeltrangen TG, ein Lieferant der Migros.

Vor fast zwanzig Jahren startete ebenfalls der rollende Güggeli-Express mit einer „täglich wachsenden Stammkundschaft», wie es auf der Website heisst. Ein ganzes Schweizer Grill-Güggeli kostet 18.80 Franken. So viel verlangt auch Max Poulet für das Grillgüggeli – mit 20 Grillwagen in vielen Regionen der Schweiz unterwegs. Beliefert wird dieser rollende Imbiss von der Coop Tochter Bell.

Source:: Blick.ch – Wirtschaft

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