Verkehrswende: Wie Hamburg-Eimsbüttel in wenigen Jahren zu einem Vorbild für ganz Deutschland geworden ist

By Anna Rinderspacher

umbau
  • Die Stadt Hamburg soll Fahrradstadt werden

  • Ein Bauprojekt im Stadtteil Eimsbüttel zeigt, wie es gelingen könnte

  • Als Vorbild für die Umgestaltung dient die dänische Hauptstadt Kopenhagen

In Hamburg soll Schluss sein mit dem Motorenbrummen.

Die Hansestadt will Autos Schritt für Schritt aus der Stadt verbannen: In den kommenden zehn Jahren will die rot-grüne Landesregierung die Anzahl der Autofahrer in der Stadt beträchtlich verringern. So ist es in ihrem Koalitionsvertrag festgehalten.

Doch statt mit Fahrverboten wollen die Hamburger vor allem auf anderem Wege für die Verkehrswende sorgen. So bemüht sich die Politik seit einiger Zeit, mehr Anreiz zu schaffen, damit Touristen die Stadt öfter zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden und Einheimische Strukturen vorfinden, in denen sie kein Auto brauchen.

Einfach ist das in einer Millionenstadt wie Hamburg noch immer nicht.

Doch an einem Ort zeigt sich schon jetzt, dass die autofreie Stadt keine ferne Zukunftsutopie ist: im Herzen des Stadtteils Eimsbüttel, der Osterstraße. Die Einkaufsmeile, in der sich Stuckfassade an Stuckfassade reiht, ist besonders beliebt bei jungen Familien, Studenten und Alternativen.

Und schon heute auch: bei Auto-Verzichtern.

Hamburger Regierung will Anteil der Fahrradfahrer auf 25 Prozent erhöhen

Ein Jahr hatten die klimafreundlichen Umbaumaßnahmen gedauert. Ein Jahr, in dem die Anwohner von Betonmischern und Presslufthämmern geweckt wurden, teilweise auch am Wochenende. Am 5. November war der Umbau offiziell abgeschlossen. Das Ergebnis ist ansehnlich.

►Die Gehwege sind breiter als normal, Passanten haben die Möglichkeit auf langen geschwungenen Holzbänken Platz zu nehmen und kann sich an den bepflanzten Blumeninseln am Gehweg zu erfreuen.

Die umgebauten breiten Fahrradwege

► Wer mit dem Fahrrad in die Osterstraße kommt, kann dies auf einem eigenen Fahrstreifen tun und sein Rad während des Besuchs an einem der zahlreichen neuen Stellbügel anschließen. Bei Bedarf lassen sich die Reifen an einer der integrierten Pumpstationen auffüllen.

“Die jetzige Lösung ist eine klare Verbesserung gegenüber

Source:: The Huffington Post – Germany

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