Die Stadtregierung auf dem Prüfstand

By no-reply@meinbezirk.at (Christoph Lindenbauer)

Stadtrat Johann Padutsch (Bürgerliste)

SALZBURG (lin). Sicher ist gar nichts, aber zwei Favoriten zeichen sich deutlich ab. Da ist einmal Bernhard Auinger. Der Sozialdemokrat will in Heinz Schadens Fußstapfen treten. Dafür muss er zuerst aus dessen Schatten heraus. Wie? „Ich bin 20 Jahre jünger als Schaden, ich bin alles andere als ein Patriarch, moderner, ich bin ein Team-Player und habe einen gänzlich anderen Führungsstil.“ Und was will er anders machen als der erfolgreiche Langzeitbürgermeister? „Da sind vor allem die Themen Jugend und Kinderbetreuung. Ich bin zweifacher Familienvater und finde, in diesem Bereich muss die Stadt viel, viel mehr tun. Das ist eine zentrale Aufgabe, die bisher nicht entsprechend wichtig genommen wurde. Und beim Verkehr war bisher alles in Einzelmaßnahmen zersplittert. Eine Idee wurde zerredet, und am Ende gab es nichts als faule Kompromisse. Es müssen weniger Autos in die Stadt fahren, und das erreicht man nur mit rigouroser und restriktiver Parkraumbewirtschaftung.“ Und für leistbare Wohnungen will Auinger vor allem eins: „mehr bauen und wenn nötig, gewidmetes Bauland in Grünland zurück widmen“.

„Ja, ich kann mit allen.“
Das gilt nicht nur für Auinger, sondern auch für seinen stärksten Konkurrenten. Harald Preuner von der ÖVP liegt in den Umfragen sogar voran. Erfahrung hat er jedenfalls genug. Preuner ist seit 1999 in der Stadtpolitik und seit 2004 Vizebürgermeister. Und wieso soll jetzt alles besser werden? „Ich bin ein Konsens-Kandidat. Ich war 2009 und 2014 in der Stichwahl. Ich kenne die Stadt und habe Erfahrung. Nachdem der alles dominierende Heinz Schaden jetzt zurück getreten ist, ist die ÖVP in der Stadt die
logische Alternative.“
Das Verkehrsproblem will Preuner zusammen mit den Umlandgemeinden anpacken. Vor allem jenen an der Wolfgangsee-Bundesstraße und der Mattseer Landesstraße, weil es dort keine Schiene gibt. Und innerhalb der Stadt? „Busse ausbauen und Takte verdichten. Zuerst nach Grödig, Mayrwies und die Kaserne in Elsbethen. Und dann…

Source:: Meinbezirk.at

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