Ich habe den Ratschlag eines Hirnforschers befolgt — jetzt habe ich meine Finanzen im Griff

By Chris Weller

Geld

Nachdem ich mich jahrelang so gefühlt habe, als würden mich meine Finanzen kontrollieren und nicht andersherum, kann ich mit Freude behaupten, dass ich die Lösung gefunden habe: Den Ratschlag eines Neurowissenschaftlers.

Vielleicht helfen euch seine Tipps auch.

Weniger Entscheidungen treffen und glücklicher sein

Ich begegnete Moran Cerf, einem Neurologen von der Northwestern University, im Sommer dieses Jahres zum ersten Mal. Wir sprachen darüber, warum Menschen schlechte Entscheidungen treffen und wie sie klügere Entscheidungen treffen können.

Die Unterhaltung war so interessant, dass ich ihn nochmal treffen wollte. Einige Monate später trafen wir uns dann tatsächlich auf der zweiten Etage eines Supermarktes, um erneut in die Tiefen des Entscheidens einzutauchen. Dann schnitt er das Thema der Budgetplanung an.

Er sagte, ständig Entscheidungen zu treffen, sei mental erschöpfend.

groceries woman shopping reutersWenn wir uns ständig den Kopf darüber zerbrechen müssen, was wir heute anziehen, was wir zu Mittag essen oder welche Musik wir auf dem Weg zur Arbeit hören, raubt es uns die Fähigkeit, wichtige Entscheidungen zu treffen.

Es sei besser, sagt er, eine wichtige Entscheidung zu treffen und kleine Entscheidungen zu vermeiden, die auf lange Sicht keinen Unterschied in eurem Leben machen — zum Beispiel bestellt er immer das zweite Gericht auf der Tageskarte.

Der schlauste Weg, seine Finanzen zu planen, sei zunächst den Planungszeitraum zu finden, der für euch am besten funktioniert. Für jeden ist es unterschiedlich: Manche essen zum Beispiel dreimal pro Tag, zahlen einmal im Monat Rechnungen, gehen einmal pro Woche Lebensmittel einkaufen und zahlen über Jahrzehnte Studienkredite ab.

Als ich Cerf zugehört habe, befand ich mich in der Rolle des Journalisten. Doch als jemand, der über mehrere Jahre so gut wie jeden Kauf hinterfragt hat — größtenteils weil ich keinen Plan hatte, der mir vorgegeben hat, was ich mir leisten kann — habe ich

Source:: Business Insider.de

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