Kaltenbach: Der Wahlk(r)ampf hat eine Ende – Gasteiger ist wieder Bürgermeister

By no-reply@meinbezirk.at (Florian Haun)

KALTENBACH (fh). Vergangenen Sonntag gingen in der Gemeinde Kaltenbach die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen über die Bühne. Die Wahlen waren notwendig geworden, nachdem im Sommer nach Querelen ein großer Teil des Gemeinderates zurückgetreten ist. Streitigkeiten mit der Bürgermeisterliste waren der Grund, so die Erklärung. Damit war der Gemeinderat nicht mehr beschlussfähig, er musste aufgelöst werden. Der 35-jährige Alexander Mair forderte Langzeitbürgermeister Klaus Gasteiger (17 Jahre im Amt) heraus und trat mit seiner „neuen Liste Kaltenbach“ an. Mair war erst im Juli dieses Jahres nach Kaltenbach gezogen und hat sich gleich um das Bürgermeisteramt beworben.

Große Mehrheit für Gasteiger
Nach einem intensiven Wahlkampf in der Gemeinde bei dem für viel Gesprächsstoff gesorgt war, fand am vergangenen Sonntag die Wahl statt. Mair, der in seinem Wahlkampf von der ÖVP unterstützt wurde und sich immer wieder über das soziale Netzwerk Facebook mit Landespolitikern zeigte, konnte im Endeffekt ein respektables Ergebnis von 38,86 Prozent in der Bürgermeisterwahl erreichen. Seine Neue Liste Kaltenbach kam auf 36,92 Prozent (fünf Mandate) in der Gemeinderatswahl. Die FPÖ Liste erreichte 10,51 Prozent und damit ein Mandat. Klaus Gasteiger erhielt 61,13 Prozent der Stimmen in der Bürgermeisterwahl und hat nun auch im Gemeinderat die Mehrheit mit 52,92 Prozent und sieben Mandaten. Die Wahlbeteiligung lag in Kaltenbach bei knapp 80 Prozent.

Zukunftsorientierung
Nach den Querelen in der Gemeinde will man nun wieder einen Weg für eine zukunftsorientierte Zusammenarbeit finden. Sowohl Mair als auch der neue Bürgermeister Klaus Gasteiger betonten in ihren Statements nach der Wahl, dass sie beide darum bemüht sind, dass nun wieder Ruhe in der Gemeinde einkehrt. „Das Stresspotenzial das diese Wahl begleitet hat war enorm hoch und ich appelliere an alle neuen GemeinderätInnen einen Weg der Zusammenarbeit zu finden der für alle Beteiligten in der…

Source:: Meinbezirk.at

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