Lang geforderte Zweitwohnsitzabgabe darf ab 2019 eingehoben werden

By no-reply@meinbezirk.at (Philipp Gratzer)

Durch die Zweitwohnsitzabgabe könnte es künftig weniger leerstehende Wohnräume geben.

SALZKAMMERGUT. Vergangene Woche wurde sie im Landtag beschlossen, die neue Tourismusstruktur Oberösterreichs. Neben einer Zusammelegung der Tourismusverbände wurde für die Gemeinde der Weg zur Einhebung einer Zweitwohnsitzabgabe ab 2019 geebnet. Einstimmigkeit gab es im Landtag zu diesem Punkt jedoch nicht: So stimmte die FPÖ geschlossen dagegen. Die Initiative, eine solche Abgabe einzuführen kam von den Tourismusgemeinden des Salzkammergutes, aber ebenso von der Landeshauptstadt Lin zund Landesrat Max Hiegelsberger (ÖVP). Begründung: Ein finanzieller Ausgleich für die Aufrechterhaltung der Infrastrukur in den betroffenen Gemeinden sei notwendig. Die Einnahmen durch die Zweitwohnsitzabgabe – es dürfen auch Ferienwohnungen besteuert werden – sollen nun für Straßen, Brücken, Kanal und Co verwendet werden, die ja nicht nur von Personen mit Hauptsitz genutzt werde. Für kleinere Wohnungen bis maximal 50 Quadratmeter wurde eine jährliche Mindestabgabe mit 108 Euro, für größere Wohnungen mit bis zu 216 Euro, festgelegt. Diese Zahlen gelten bei einer örtlichen Tourismusabgabe von zwei Euro. Dazu kommt aber noch die Freizeitwohnungspauschale, die bereits eingehoben wird.

„Positiv ist hier auch, dass die Leerstände in einem Gebäude- und Wohnungsregister so erhoben und erfasst werden.“Sabine Promberger, SPÖ-Bezirksvorsitzende

„Das ist ein Schritt in die richtige Richtung“, freut sich Landtagsabgeordnete und SPÖ-Bezirksvorsitzende Sabine Promberger über den Beschluss im Landtag. „Die Eigenverantwortung bleibt bei der Gemeinde, die in einem Gemeinderatsbeschluss entscheidet, ob sie die Zweitwohnsitzabgabe einhebt oder nicht. Das Geld bleibt 1:1 bei der Gemeinde. Positiv ist hier auch, dass die Leerstände in einem Gebäude- und Wohnungsregister so erhoben und erfasst werden.“…

Source:: Meinbezirk.at

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