SPD-Parteitag: Schulz will Vereinigte Staaten von Europa bis 2025

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Der SPD-Vorsitzende Martin Schulz hat seine Partei eindringlich aufgerufen, Gesprächen mit der Union über eine Regierungsbildung zuzustimmen. „Wir müssen nicht um jeden Preis regieren. Aber wir dürfen auch nicht um jeden Preis nicht regieren wollen“, sagte der 61-jährige Parteichef am Donnerstag in seiner Rede auf dem SPD-Parteitag in Berlin. In der anschließenden Debatte schlug ihm aber massiver Widerstand gegen eine Große Koalition entgegen.

Vor allem die Jungsozialisten machen Front dagegen. Sie halten ein Regierungsbündnis mit der Union für „politischen Selbstmord“ und warnen vor einer „Verzwergung“ der SPD. „Wir haben ein Interesse daran, dass hier noch was übrig bleibt von diesem Laden, verdammt nochmal“, sagte Juso-Chef Kevin Kühnert. „Die Erneuerung der SPD wird außerhalb der Koalition sein, oder sie wird nicht sein.“

<a target="_blank" rel="nofollow" title="Katarina Barley: Warum die SPD diese Frau stark machen sollte" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/die-spd-sollte-katarina-barley-stark-machen-ein-kommentar-7778138.html?utm_campaign=politik&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Kanzlerkandidatin Katarina Barley_14.30Die 600 Delegierten wollten noch am Nachmittag über ergebnisoffene Gespräche mit CDU und CSU abstimmen. Diese würden drei Optionen eröffnen: Neuauflage der Großen Koalition, Tolerierung einer Minderheitsregierung, Neuwahlen.

Martin Schulz übernimmt Verantwortung für SPD-Wahlniederlage

In seiner mehr als einstündigen Parteitagsrede übernahm Schulz als gescheiterter Kanzlerkandidat die Verantwortung für das mit 20,5 Prozent schlechteste Ergebnis der SPD bei einer Bundestagswahl und entschuldigte sich für seinen Anteil daran.

Er habe privat und politisch schon so manches Auf und Ab hinter sich. „Aber so ein Jahr kann man nicht einfach abschütteln. So ein Jahr steckt in den Knochen.“ Er wisse, wie enttäuscht und wütend viele Menschen seien. „Ich kann die Uhr nicht zurückdrehen, aber ich möchte als Parteivorsitzender meinen Beitrag dazu leisten, dass wir es besser machen.“ Schulz hat sich vorgenommen, die Partei umfassend zu reformieren. „Die SPD muss wieder die Partei des Mutes werden“, sagte er.

Schulz war im März mit 100 Prozent der Stimmen zum Nachfolger von Sigmar

Source:: Stern – Politik

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