Westjordanland und Gazastreifen: Gewaltsame Proteste gegen Trumps Jerusalem-Entscheidung – mehr als 20 Verletzte

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Nach der Jerusalem-Entscheidung von US-Präsident Donald Trump ist es in den Palästinensergebieten zu gewaltsamen Protesten gekommen. Bei Zusammenstößen zwischen palästinensischen Demonstranten und israelischen Sicherheitskräften wurden im besetzten Westjordanland und im Gazastreifen nach Angaben palästinensischer Rettungskräfte am Donnerstag mehr als 20 Menschen durch Geschosse verletzt. Die radikalislamische Hamas rief zu einem neuen Palästinenseraufstand, der dritten Intifada, auf.

Auf die von den USA unterstützte „zionistische Strategie“ gebe es als alleinige Antwort eine „neue Intifada„, sagte Hamas-Führer Ismail Hanija in einer Rede. Trump hatte am Mittwoch mit der jahrzehntelangen Nahostpolitik seines Landes gebrochen und Jerusalem offiziell als Hauptstadt Israels anerkannt. Er wies das US-Außenministerium an, sofort mit den Vorbereitungen für den Umzug der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu beginnen.

Mehrere Verletzte bei Protesten

Aus Sorge vor einem Gewaltausbruch verlegte die israelische Armee nach eigenen Angaben bereits hunderte zusätzliche Soldaten ins Westjordanland. In den Städten Ramallah, Hebron, Bethlehem und Nablus und am Rande des Gazastreifens protestierten am Donnerstag hunderte Demonstranten gegen Trumps Entscheidung. Israelische Sicherheitskräfte setzten Tränengas, Gummigeschosse und scharfe Munition ein, um die Proteste aufzulösen.<a target="_blank" rel="nofollow" title="Trumps Jerusalem-Entscheidung: Erste Schüsse und Auseinandersetzungen – Aufruf zu neuem Palästinenseraufstand" href="https://www.stern.de/politik/ausland/donald-trumps-jerusalem-entscheidunghamas-anfuehrer-ruft-zuneuer-intifadaauf-7778210.html?utm_campaign=politik&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Hamas-Anführer ruft zu „neuer Intifada“ auf_16.15

Nach Angaben von palästinensischen Rettungskräften wurden allein im Westjordanland mindestens 22 Demonstranten durch Geschosse verletzt. Im Westjordanland und in Ost-Jerusalem blieben die meisten Geschäfte und Schulen nach einem Aufruf zum Generalstreik geschlossen.

Große Empörung über Donald Trumps Schritt

Der endgültige Status von Jerusalem ist einer der größten Streitpunkte im Nahost-Konflikt. Die Palästinenser beanspruchen den 1967 von Israel besetzten und 1980 annektierten Ostteil Jerusalems als künftige Hauptstadt ihres angestrebten eigenen Staates. In der internationalen Gemeinschaft herrschte bislang Konsens, dass der Status der Stadt in Friedensgesprächen zwischen Israelis und Palästinensern geklärt werden muss.

Entsprechend groß fiel die Empörung über Trumps Alleingang aus. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas warf den <a target="_blank" rel="nofollow"

Source:: Stern – Politik

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