Eklat beim HC Lugano: Damien Brunner wollte auf Trainer Greg Ireland los!

By Angelo Rocchinotti

Als ihn Trainer Greg Ireland ermahnt, brennen bei Lugano-Stürmer Damien Brunner die Sicherungen durch. Die Tessiner informieren um 11 Uhr an einer Pressekonferenz.

In der Szene rieb man sich verwundert die Augen, als Luganos Starstürmer Damien Brunner gegen Biel (3:4) ab dem zweiten Drittel nur noch als Zuschauer auf der Bank sass und im darauffolgenden Spiel gegen die ZSC Lions (1:6) bloss noch als 13. Stürmer eingesetzt wurde. Der 31-Jährige versicherte jedoch, es sei alles in bester Ordnung.

„Gegen Zürich war ich der Stürmer mit der fünftmeisten Eiszeit. Und gegen Biel hatten wir im Team Magen-Darm-Probleme», so Brunner. Der wahre Grund aber ist ein anderer. Gegen Biel kommt es zum Eklat mit Trainer Greg Ireland.

Noch während die letzten Sekunden des ersten Drittels laufen, verlässt Brunner die Spielerbank in Richtung Kabine.

Das stösst dem Coach sauer auf. Er macht dem Nati-Stürmer klar, dass er ein solches Verhalten nicht goutiere. Brunner habe – wie alle anderen auch – bis Drittelsende auf der Bank zu sitzen. Daraufhin platzt dem 31-Jährigen der Kragen.

Habisreutinger reagiert gelassen

Zwei Augenzeugen berichten übereinstimmend: „Damien schrie wild um sich, sagte dem Coach mehrfach, er soll die Klappe halten, bezeichnete ihn als Hurensohn und schob weitere Schimpfwörter nach.» Doch damit nicht genug. Brunner holt mit seinem Stock aus und schlägt ihn in der Garderobe mit Wucht auf den Tisch.

Ireland selbst habe Brunner einfach ignoriert, ihn danach aber bis Spielende auf der Bank schmoren lassen. Am nächsten Tag sprachen sich der 52-jährige Kanadier und Brunner aus. Damit ist die Sache für beide Parteien und die Mannschaft vom Tisch.

Der Zürcher war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Sportchef Roland Habisreutinger reagiert gelassen: „Was in der Kabine geschieht, bleibt in der Kabine. Dazu äussere ich mich nicht. Zudem ist Lugano wohl nicht der einzige Ort, an dem etwas passiert.» Habisreutinger betont: „Wir haben das intern gelöst.»

War Brunners

Source:: Blick.ch – Sport

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