Landwirtschaftliche Einsteiger im Südburgenland herzlich willkommen

By no-reply@meinbezirk.at (Martin Wurglits)

Der agrarische Wiedereinsteiger Rainer Stimpfl aus Langzeil betreibt Rinderhaltung, Ackerbau und einen kleinen Hofladen.

Rainer Stimpfl war nicht immer Bauer. Elf Jahre arbeitete er in Wien, ehe er sich 2010 entschloss, die verpachtete elterliche Landwirtschaft zu übernehmen. Aus zwölf Hektar Land wurden seitdem 65 Hektar, aus einem auslaufenden Betrieb einer mit heute 118 Angus-Rindern, aus einer konventionellen Wirtschaftsweise eine biologische. Dem Hof in Langzeil mit seinem neu errichteten Stall ist seit einem Jahr ein kleiner Bioladen angeschlossen, in dem Stimpfl und seine Familie die selbst erzeugten Wurst- und Fleischwaren verkaufen.

Geschichten wie diesen will Agrarlandesrätin Verena Dunst im Südburgenland vermehrt zum Durchbruch verhelfen. „Es gibt großes Potenzial für einen Neu- oder Wiedereinstieg in die Landwirtschaft und eine schrittweise Professionalisierung“, ist Dunst sicher.

Im neuen Vertrag, den die Regierung demnächst mit der Landwirtschaftskammer abschließen will, soll daher die Finanzierung von zusätzlichem Personal für die Betreuung solcher Neu-Betriebe verankert werden. Vor allem im Bio-Sektor – im Südburgenland ist laut Dunst der Bio-Anteil am geringsten – sieht die Landesrätin gute Chancen.

„Aus bäuerlichen Erwerbskombinationen können vor allem Frauen zusätzliches Einkommen generieren“, betont SPÖ-Kammerrätin Eva Weinek. Auch Ausbildungsangebote des Ländlichen Fortbildungsinstituts würden verstärkt auf Neu- und Wiedereinsteiger abgestimmt.

Source:: Meinbezirk.at

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