Youtube-Superstar: Er drehte Skandal-Video im „Selbstmord-Wald“: Youtube bestraft Logan Paul

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Logan Paul bekommt ernsthafte Konsequenzen zu spüren, nachdem eines seiner Videos weltweit für Aufregung gesorgt hat. Die Videoplattform warf den Internet-Superstar aus einem lukrativen Vermarktungsprogramm. In „Google Preferred“ werden die meistgesehenen Videos gebündelt und Werbekunden angeboten. „Angesichts der jüngsten Ereignisse haben wir beschlossen, die Kanäle von Logan Paul aus ‚Google Preferred‘ zu entfernen“, bestätigte eine YouTube-Sprecherin dem Musik-Blog „Billboard“. Zudem wurden künftige Projekte mit Paul auf Eis gelegt. Medienberichten zufolge verlor Logan die Hauptrolle in der Serie „Foursome“ und auch die Dreharbeiten zur Fortsetzung des Youtube-Films „The Thinning“ wurden vorerst ausgesetzt.

Logan Paul 14.30Der Youtuber hatte an Silvester ein Video seines Aufenthalts in Japan online gestellt, das ihn mit seinen Begleitern im sogenannten Selbstmord-Wald zeigt. Dort nehmen sich regelmäßig junge Japaner das Leben. Die Gruppe fand dort die Leiche eines Mannes, der sich offenbar erst kurz zuvor umgebracht hatte. Paul filmte den Toten in der Nahaufnahme, kommentierte die Szene und machte den Inhalt später seinen rund 15 Millionen Abonnenten zugänglich – viele von ihnen Jugendliche. Nach drastischer Kritik löschte er das Video einen Tag später, nachdem es rund sechs Millionen Klicks gemacht hatte.

Scharfe Kritik an Youtube-Video von Logan Paul

Viele warfen Paul vor, den Tod eines Menschen auszuschlachten. Er selbst reagierte mit einem langen Entschuldigungspost sowie einer Videoentschuldigung und hat seitdem kein Video mehr online gestellt.

In dem Video sprach er von einer „fatalen Fehleinschätzung“ und davon, dass er „viele Dinge an diesem Tag“ hätte anders machen sollen. So hätte er nicht weiter filmen sollen und „das Video niemals online stellen dürfen“, sagte Paul. „Ich erwarte nicht, dass mir dafür verziehen wird, aber ich möchte mich aufrichtig dafür entschuldigen“.

Youtube war ebenfalls in die Kritik geraten, weil die Video-Plattform lange zu dem Fall geschwiegen hatte.

Source:: Stern – Digital

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