GroKo-Einigung: „Koalition, die niemand will“ – das schreibt die Presse zum Sondierungsergebnis

<a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/sondierungdie-deutsche-und-die-internationale-presse-ist-enttaeuscht-7820908.html?utm_campaign=politik&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“ >

Fast vier Monate nach der Bundestagswahl ist der erste Schritt zu einer Regierungsbildung vollbracht. Union und SPD wollen es noch einmal miteinander versuchen und haben nach ihren Sondierungsgesprächen ein 28-seitiges Ergebnispapier veröffentlicht – und damit ein skeptisches Echo hervorgerufen, auch in den Kommentarspalten der nationalen und internationalen Zeitungen.

Die Pressestimmen im Überblick:

Deutsche Pressestimmen zur Sondierung

„Sächische Zeitung“: „Es gibt wirklich Schlimmeres in der Politik als eine Große Koalition. Aber die ernsthaften Bedenken, die die bisherigen Regierungspartner an ihrer Fortsetzung nach dem Wahlergebnis hatten, sind nicht ausgeräumt. Erst recht nicht von den Sondierern, die jetzt beinahe euphorisch als hervorragend preisen, wovon sie gerade noch behauptet hatten: Niemand hat die Absicht. (…) Die Glaubwürdigkeit von Politik ist also nicht gerade gewachsen. Die politischen Ränder werden weiter gestärkt.“

<a target="_blank" rel="nofollow" title="Kommentar des stern-Herausgebers: Durchbruch bei GroKo-Sondierungen – eine Analyse von Andreas Petzold" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/groko-sondierungen-eine-analyse-von-stern-herausgeber-andreas-petzold-7819944.html?utm_campaign=politik&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>FB Live Andreas Petzold GroKO„Mittelbayrische Zeitung“: „Union und SPD haben eine Woche lang knallhart und schonungslos die Knackpunkte und den Fahrplan einer erneuten Groß-Koalition sondiert. Dabei kamen keine großen Visionen und kühnen Zukunftsprojekte heraus, doch zumindest wurde das Fundament für eine stabile Regierung gelegt. Das ist in Zeiten, in denen die Welt aus den Fugen zu geraten scheint, in denen Nationalisten, Populisten und Polit-Egomanen die Entwicklung zurückdrehen wollen, schon eine ganze Menge.“

„Nürnberger Nachrichten“: „Mit den beteiligten Akteuren war mehr wohl wirklich nicht machbar. Das Paket wäre eine Art Notlösung; es könnte den momentan noch erträglichen, auf längere Zeit jedoch unhaltbaten Zustand beenden, dass Deutschland ohne kräftige Regierung dasteht. Den Mut zum Regieren immerhin haben die Beteiligten aufgebracht – für mehr, für klügere, zukunftsfähigere, im Idealfall begeisternde Konzepte haben sie wohl weder den Mut noch die Ideen.“

„Stuttgarter Zeitung“: „Die Bürger erhielten ein ordentliches Paket, das kaum eine gesellschaftliche Baustelle auslässt. Und doch findet

Source:: Stern – Politik

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