Todesanzeige bringt Licht ins Drama von Affoltern am Albis: «Sie sind ihren Weg stets gemeinsam gegangen»

Nach dem Todes-Drama im Spital Affoltern am Albis ZH hat die Familie von Annegret (†83) und Fred F. (†83) die krankheitsbedingte Trennung der beiden als Motiv für die Tat genannt.

Das Affoltemer Dorf-Original Fred F. (†83) hat im Spital seine Frau Annagret F. (†83) und anschliessend sich selber getötet. Nach dem gemeinsamen Tod des Ehepaars im Spital in Affoltern am Albis ZH hat die Familie in einer Todesanzeige heute Samstag im „Tages-Anzeiger» die bevorstehende Trennung als mögliches Motiv genannt. Der Mann hatte seine Frau und dann sich selbst erschossen.

„Unternehmenslust zunichte gemacht»

Die zunehmenden Altersbeschwerden hätten die Möglichkeit, am Leben von Familie, Freunden und am Weltgeschehen teilzuhaben, immer weiter eingeschränkt, schreibt die Familie. Die „nach wie vor ungebrochene Unternehmenslust» der beiden sei zunichte gemacht worden.

Die bevorstehende krankheitsbedingte Trennung hätten die beiden nicht verkraftet. „Sie sind ihren Weg stets tatkräftig gemeinsam gegangen und wollten auch im Tode vereint sein.»

Die pflegebedürftige Annagret F. befand sich im Spital. Fred F. blieb dort an ihrer Seite und hatte ein Gästebett. In der Nacht auf Mittwoch hörten Pfleger Schüsse aus dem Zimmer der 83-Jährigen und fanden die Frau mit einer Schussverletzung im Bett liegend. Auf dem Boden daneben lag der Ehemann, ebenfalls mit einer Schussverletzung. (SDA/noo)

Source:: Blick.ch – Schweiz

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