Experiment: Wie das Grundeinkommen in Kenia das Leben der Menschen verändert

In Finnland wird das Grundeinkommen getestet, die Schweiz hat es per Volksentscheid abgelehnt. Und in Schleswig-Holstein würde man es gerne einmal ausprobieren. Das bedingungslose Grundeinkommen soll Lebensunterhalt und Arbeit entkoppeln. Statt staatlicher Leistungen wie Kindergeld, Rente oder Arbeitslosengeld würde jeder Bürger einen festen Betrag bekommen. Die Befürworter – <a target="_blank" rel="nofollow" title='Ökonom Thomas Straubhaar: "Das Grundeinkommen ersetzt den Sozialstaat"' href="https://www.stern.de/wirtschaft/geld/grundeinkommenwarum-oekonom-thomas-straubhaar-ans-grundeinkommen-glaubt-7330376.html?utm_campaign=wirtschaft&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>darunter auch der namhafte Ökonom Thomas Straubhaar und der dm-Chef Götz Werner – glauben, dass das Grundeinkommen ein System für die Zukunft ist. <a target="_blank" rel="nofollow" title="Sozialpolitik: Das Grundeinkommen würde uns alle überfordern" href="https://www.stern.de/wirtschaft/geld/bedingungsloses-grundeinkommenbloss-kein-einheitsbrei7322194.html?utm_campaign=wirtschaft&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Kritiker halten wenig von dem Geld für alle. Sie fürchten, dass sich Leistung dann nicht mehr lohnt, ungeliebte Jobs liegenbleiben und sich eine Nation aus Faulenzer entwickelt.<a target="_blank" rel="nofollow" title="Bedingungsloses Grundeinkommen: In Kenia startet das größte Geld-Experiment der Welt" href="https://www.stern.de/wirtschaft/news/bedingungsloses-grundeinkommendas-grosse-geld-experiment-in-kenia-7323118.html?utm_campaign=wirtschaft&utm_medium=rssfeed&utm_source=standard“>Grundeinkommen Kenia 17.05

Während hierzulande noch diskutiert wird, sorgte eine Ankündigung 2016 für Aufsehen: In Kenia plante die Hilfsorganisation GiveDirectly einen großen Test zum Grundeinkommen. „Insgesamt werden 26.000 Menschen im Rahmen des Feldversuchs von GiveDirectly Transferleistungen bekommen“, sagt Caroline Teti von GiveDirectly zu „perspective-daily.de“. Bis zu zwölf Jahre lang sollen die Versuchsteilnehmer ein Grundeinkommen beziehen. Das Projekt wird eng von Forschern begleitet, die empirisch das Phänomen des Grundeinkommens untersuchen wollen. Mehr als 30 Millionen Euro wird das Experiment kosten, so ein sehr detaillierter Bericht auf „perspective-daily.de“.

20 Dollar pro Monat

Die ersten Versuchsteilnehmer erhalten nun seit Oktober 2016 Geld. Zufällig wurde der kleine Ort Makanga im Westen Kenias ausgewählt. Dort bekommen knapp 100 Erwachsene – und somit fast das ganze Dorf – das Grundeinkommen ausgezahlt. In Kenia orientiert sich der monatliche Betrag an der Armutsgrenze. 22 Dollar bekommen die Dorfbewohner monatlich, die Armutsschwelle für Kenia liegt bei 20 Dollar. Rund 45 Prozent der Kenianer haben weniger im Monat zur Verfügung. <a target="_blank" rel="nofollow" title="Finnland testet

Source:: Stern – Wirtschaft

(Visited 4 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.