Liebe zur Oper: Promi-Geburtstag vom 14. Januar 2018: Mariss Jansons

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Im vergangenen Sommer war Mariss Jansons wieder ganz in seinem Element. Bei den Salzburger Festspielen dirigierte der lettische Maestro eine seiner Lieblingsopern: Dmitri Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk».

Jubel war dem Stardirigenten danach gewiss. Denn allzu oft erlebt man Jansons, der heute 75 Jahre alt wird, nicht bei einer Opernaufführung, obwohl ihm dieses Genre eingestandenermaßen am meisten liegt.

Eine Oper mit Jansons zu erleben, ist eine emotionale Grenzerfahrung. „Könnerschaft, Kultiviertheit und Intensität» strömen in seinen Interpretationen zusammen, wie ein österreichischer Musikkritiker schrieb. Auch für den Dirigenten selbst verbindet sich mit der Oper eine Grenzerfahrung. 1996 erlitt er bei einer Aufführung von Giacomo Puccinis „La Bohème» einen Herzinfarkt, den er nur knapp überlebte. Beinahe hätte er das Schicksal seines Vaters geteilt: Arvids Jansons, ein in der Sowjetunion gefeierter Dirigent, war 1984 einem am Pult erlittenen Herzinfarkt erlegen.

Erinnerungen an dieses einschneidende Erlebnis wurden im vergangenen Oktober wieder wach, als Jansons bei einem Auftritt mit den BR-Symphonikern in Regensburg einen Schwächeanfall erlitt. Doch im November leitete er schon wieder eine umjubelte Aufführung von Anton Bruckners monumentaler 8. Symphonie in München.

Jansons gilt als Detail versessener Arbeiter, als künstlerischer Workaholic, den kaum etwas hinter seinen Partituren hervorzuholen vermag. Manchmal gelingt es seiner Frau Irina, die ihn stets begleitet, und neuerdings seinem kleinen Hund. „Einen Hund zu haben ist fantastisch», gestand er jüngst. Starallüren, Eitelkeit, arrogante Selbstbespiegelung sind Jansons fremd. Dafür liegt ihm der Dialog mit seinen Musikern und auch mit der Öffentlichkeit am Herzen. Zu seinen wichtigsten Themen abseits des Musikmachens zählte in den vergangenen Jahren sein nimmermüder Einsatz für einen neuen Konzertsaal in München.

Der 1943 im lettischen Riga geborene Jansons zählt unbestritten zu den bedeutendsten Dirigentenpersönlichkeiten weltweit. Nach Studien unter anderem bei Herbert von Karajan in Salzburg machte der legendäre russische Dirigent Jewgeni Mrawinski 1973 den

Source:: Stern – Lifestyle

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