Stars, Exoten und Amazonen – das bunte Fahrerfeld bei der Dakar

By Florian Plavec

Die größten Könner der Szene starteten in das Rennen, aber auch Lehrerinnen und Fußball-Trainer. Für einige von ihnen ist das Abenteuer Dakar bereits zur Halbzeit vorbei.

Die Rallye Dakar ist etwas für echte Männer, hartgesottene Abenteurer, topfitte Athleten. Das ist die eine Wahrheit. Doch die Dakar ist auch Spielwiese für alte Herren. Bei kaum einem anderen Sport ist die Erfahrung so wichtig wie bei der Extrem-Rallye. In der Wüste zählt nicht nur die reine Geschwindigkeit: Mindestens ebenso wichtig ist es, Übersicht und Ruhe zu bewahren. 525 Starter aus 54 Nationen haben für die Dakar 2018 genannt, für viele ist das Abenteuer schon beendet. Das sind die Personen, über die man spricht (und sprach):

André Villas-Boas Der Portugiese machte sich als Fußballtrainer einen Namen. Mit dem FC Porto gewann er 2011 die Europa League, mit Zenit St. Petersburg holte er die russische Meisterschaft und den Cup. Als Teenager war er auf dem Motorrad ähnlich talentiert wie mit dem Fußball. Die Idee, mit dem Motorrad in die Dakar zu starten, verwarf er aber rasch. „Ich hätte dafür ein Jahr Vorbereitung gebraucht“, sagte er. Also startete Villas-Boas mit einem Auto vom Typ Toyota Hilux. Auf der vierten Etappe war Endstation.

Nani Roma Schon vor der vierten Etappe gescheitert ist Nani Roma. Der Spanier war Enduro-Weltmeister und gewann 2004 für KTM die Dakar. Danach stieg er ins Auto, 2014 holte er die Gesamtwertung. Heuer war er zum 22. Mal am Start. Er schaffte es am dritten Tag zwar noch ins Ziel, musste nach mehreren spektakulären Überschlägen aber aufgeben.

Stéphane Peterhansel Der 52-jährige Franzose ist Titelverteidiger und Rekordmann bei der Dakar. 13 Mal gewann er das Rennen, sechs Mal mit dem Motorrad, sieben Mal mit dem Auto. Sein Erfolgsrezept: „Manchmal muss man etwas zurücknehmen, wenn man das Etappenziel erreichen will. Wenn man das nicht macht, fällt man

Source:: Kurier.at – Sport

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