500 Wrackteile nach Flugzeugabsturz in Russland gefunden: Drohnen-Bilder zeigen riesiges Trümmerfeld

By Anastasia Mamonova

MOSKAU (RUSSLAND) –
Am Sonntag sind bei einem Flugzeugabsturz in Russland 71 Insassen ums Leben gekommen. Nun wurden Drohnenaufnahmen von der Absturzstelle veröffentlicht, die das Ausmass der Katastrophe zeigen. Mittlerweile scheint auch die Absturzursache geklärt zu sein.

Neue Drohnenaufnahmen zeigen die verschneite Absturzstelle der Antonow-Maschine An-148 in der Nähe von Moskau. Nach dem Flugzeugunglück vom Sonntag laufen die Bergungsarbeiten auf Hochtouren. „Wir befinden uns im Endstadium der Suchoperationen», sagte Sergej Poletikin, Sprecher des Zivilschutzministeriums, der Nachrichtenagentur Tass.

Bisher wurden knapp 1500 Leichenteile sowie 500 Wrackteile im Umkreis von 30 Hektaren gefunden. Die Expertise der Wrackteile sowie die Daten der Flugschreiber sollen Details über die Absturzursache liefern. Erste Hinweise deuten offenbar auf technisches Problem hin. Demnach könnten vereiste Geschwindigkeitsmesser nach Angaben russischer Experten zum Absturz geführt haben. Ein Faktor könnten „falsche Daten über die Fluggeschwindigkeit» sein, die wahrscheinlich mit den gefrorenen Pitot-Sonden zusammenhingen. Das wiederum könnte einen Pilotenfehler zur Folge gehabt haben.

Triebwerks-Explosion nicht ausgeschlossen

Mehrere Augenzeugen berichteten von einem heftigen Knall und einer Feuerflamme vor dem Absturz des Flugzeugs. Beim Untersuchungskomitee hiess es am Montag jedoch, dass die Maschine in der Luft noch ganz war. „Die Explosion erfolgte nach dem Aufprall des Flugzeugs auf der Erde», sagte Sprecherin Svetlana Petrenko der Nachrichtenagentur Interfax».

Experten des Instituts für Flugforschung sind aber anderer Meinung und schliessen eine Explosion des Triebwerks nicht aus. Die über einen Kilometer verstreuten Wrackteile sollen dafür sprechen, dass die Maschine bereits in der Luft auseinanderfiel. „Durch das Feuer in den Triebwerken hätte es zu einer Zündung der Treibstofftanks im Flügel und einer darauffolgenden Explosion kommen können», sagt ein Flugingenieur zu Lifenews.

Terror unwahrscheinlich

Die Staatsanwaltschaft untersucht derzeit weiterhin verschiedene Szenarien. Von einem Terroranschlag wird nicht

Source:: Blick.ch – Ausland

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